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Testbericht

24. Juli 2015
Es fehlen nicht nur die Rücksitze, sondern auch das Dach hört nach dem Fahrersitz auf. Das geht absolut in Ordnung, denn der Skoda Funstar ist ein Pick-up auf Basis des Fabia. Das Showcar ist als Projekt von 23 Azubis der Skoda-Berufsschule entstanden und feierte seine Publikumspremiere auf dem diesjährigen GTI-Treffen am Wörthersee. Jetzt durften wir auch selbst mal ans Steuer. Na gut, nicht besonders weit und auch nicht besonders schnell (Limit: 30km/h), denn eine Straßenzulassung hat der Funstar leider nicht. Spaß macht er aber allemal - beispielweise mit der verbauten 1.400 Watt Soundanlage.Einfach die Säge anzusetzen war allerdings nicht möglich. Die Nachwuchs-Fachkräfte mussten zunächst gemeinsam mit dem Karrosserie-Bauer präzise Zeichnungen und Messungen durchführen, um das Chassis stabil zu versteifen. Die 21 Jungs und zwei Mädels wurden über die gesamte Dauer des Projektes tatkräftig von ihren Ausbildern, Chefdesigner Jozef Kabaň und der Firmenleitung unterstützt. Das Bauen eines Showcars in der Berufsschule hat Leuchtturm-Charakter für die Skoda-Akademie."Der Funstar hat eine klasse Außenwirkung. Für potentielle Schüler ist es natürlich spannend zu sehen, dass man bei uns sogar eigene Autos entwerfen und bauen kann", erzählt Martiwa Fickova, zuständig für Werbung und Marketing an der Berufsschule.

Skoda Funstar steht auf den Füßen des Octavia RS
Unter der umgestalteten Haube arbeitet ein 1,2 Liter-TSI-Benziner mit 122PS, der per DSG-Getriebe durchgetaktet wird. Die 18-Zoll-Felgen stammen vom Octavia RS und wurden in das Funstar-Design integriert. Mit Beschleunigungswerten oder Höchstgeschwindigkeit können wir, wie eingangs erwähnt, nicht dienen. Im Rahmen der Beschränkungen fährt sich der Funstar aber tadellos. Viel wichtiger als die Leistungen auf dem Asphalt sind ohnehin die Leistungen auf der Netzhaut des Betrachters. Bei einem Showcar geht es um die Optik und da haben sich die Skoda-Azubis mächtig ins Zeug gelegt."Die Akzentfrabe Reflex-Green haben wir selbst angemischt, sie ist also eine Eigenkreation. Unter mehreren Optionen haben wir uns am Ende dann für die Hauptfarben Steel-Grey und Moon-White entschieden, damit eine stimmige Gesamtkomposition entsteht", berichtet der Auszubildende Filip Molnár, der sich um die Lackierung gekümmert hat. Das Grün ziert Schweller, Kühlergrilleinfassung, Heckspoiler und Innenraumelemente. Als Sahnehäubchen gibt es dazu noch die entsprechende LED-Unterbodenbeleuchtung.

Über 500 Stunden Arbeit stecken im Funstar
Insgesamt waren in die Konzeption und Umsetzung der Studie sieben verschiedenen Fachbereiche eingebunden. So haben die Elektroniker-Azubis zum Beispiel die kräftige Sound-Dröhnung in den Skoda Funstar montiert. Über 500 Stunden Arbeit stecken in dem Pickup, von denen viele abseits der regulären Schulzeit geleistet wurden."Wir haben das trotzdem sehr gerne gemacht. Mit so einem Team kann man nicht alle Tage zusammenarbeiten und das Endergebnis rechtfertigt den Aufwand voll und ganz", resümiert Jiří Kolomazník, der für das Design zuständig war. Die mediale Resonanz gibt den Nachwuchkräften recht. Sogar ein Interview für das Tschechische Fernsehen haben sie gegeben. Selbst das Fachpublikum vom Wörthersee war begeistert. In Serie geht der Skoda Funstar leider nicht, sondern bleibt ein Einzelstück. Wer einen Pick-up des tschechischen Herstellers haben möchte, muss sich an den Felicia Fun halten. Als dekorativer Rahmen für den Fahrtermin waren zwei Exponate des Skoda Auto Museums ausgeliehen worden. Besagter Felicia und eine ältere Studie namens Favorit Fun. Diese und weitere Eindrücke finden Sie in unserer Bildergalerie.
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Quelle: auto-motor-und-sport, 2015-07-24

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