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Testbericht

23. April 2014


Audi TT nimmt dank Materialmix kräftig ab Im Herbst steht die dritte Generation des Audi TT beim Händler, zu den Preisen hüllen sich die Ingolstädter noch in Schweigen. Umso mitteilsamer ist man bei Audi dagegen in Sachen Technik. Denn obwohl Designer und Ingenieure das Konzept des TT unangetastet ließen, bietet der Neue zahlreiche Innovationen. Er basiert nun auf dem modularen Querbaukasten des VW-Konzerns und nimmt dank intelligentem Materialmix kräftig ab. Dazu kommen sicht- und unsichtbare Highlights wie das variable Bildschirm-Cockpit mit neuem MMI-Menü, der nach Normzyklus sehr sparsame Basismotor sowie eine neue Allradsteuerung.

Scheinwerfer machen die Nacht zum Tag Das Design der optionalen LED-Matrix-Scheinwerfer erinnert mit den beiden vertikalen Stegen an die Optik des Le-Mans-Renners R18, aber es kann noch mehr: Das Kurvenlicht des Audi TT nutzt die Daten des Navigationssystems und leuchtet kurz bevor der Fahrer einlenkt schon in die Kurven. Zweiter Hingucker in der Leuchteneinheit: die dynamischen Blinker. Die orangefarbenen Einzel-LED leuchten nacheinander von innen nach außen auf, ergeben so einen Lauflicht-Look.

Audi TT mit flexibler Eingabe und Darstellung Analoge Zeiger für Geschwindigkeit und Drehzahl kennt auch der neue Audi TT noch. Aber bei ihm berechnet der Grafikprozessor des Virtual Cockpit die Anzeige, die rein optisch dem analogen Vorbild gleicht. Damit aber sind die Gemeinsamkeiten – auch zu allen anderen Fahrzeugen – erschöpft. Das volldigitale Cockpit verzichtet auf einen zweiten Infotainment-Bildschirm und zeigt alle Daten auf dem 12,3 Zoll großen TFT hinter dem Lenkrad an. Dabei kann der Fahrer wählen, ob Medieninfos, Navigation oder die klassischen Rundinstrumente im Vordergrund stehen sollen. Im TTS gibt es einen zusätzlichen Sport-Modus, beim dem ein zentraler Drehzahlmesser dominiert. Passend zum neuen Cockpit hat Audi die Menüstruktur des MMI-Systems angepasst. Sie erinnert in ihrer Logik nun an Smartphones und Tablets und lässt sich auch über freie Texteingabe auf dem Controller steuern. Zu diesem Zweck ist in den zentralen Dreh-Drück-Steller ein Touchpad integriert, das die Bedienung noch weiter vereinfachen soll. Ein weiteres, neu gestaltetes Detail sind die Bedienelemente für Lüftung und Klimaautomatik. Statt auf einer zentralen Konsole finden sich die Schalter direkt an den Luftausströmern wieder.

Erstmalige Einbindung in Drive Select Allradantrieb: So viel wie nötig und so wenig wie möglich – nach diesem Grundsatz arbeitet das permanente Allradsystem Quattro im TT (Option ab 2.0 TFSI). Dessen Steuerung ist erstmals in das Fahrdynamiksystem Drive Select eingebunden und stimmt die individuelle Momentenverteilung je nach gewähltem Fahrprogramm ab. Die elektrohydraulische Lamellenkupplung gibt das Antriebsmoment stufenlos an die Hinterachse weiter. Sie kommt ohne Druckspeicher aus und ist insgesamt 1,5 Kilo leichter als bisher.

Audi TT-Karossie: Er hat abgespeckt Der TT hat abgespeckt: Der 2.0 TFSI beispielsweise wiegt bis zu 50 Kilogramm weniger als sein Vorgänger. Dies ist mit ein Verdienst des modularen Querbaukastens (MQB), auf dem der TT nun basiert und dessen Module leichter sind. An der Bodengruppe kommen dabei auch ultrahochfeste Stähle zum Einsatz, die durch das Warmumformen – bei dünnerer Blechdicke – bis zu viermal steifer als normale Stahlbleche sind. Sie schützen die Insassen bei Front- und Heckaufprall und kompensieren die fehlende durchgängige B-Säule. Darüber hinaus setzt Audi bei den Karosserieblechen nach wie vor auf einen Materialmix aus Stahl und Aluminium.

Volle Kraft aus vier Zylindern Motor Downsizing – so lautet auch bei den neu entwickelten TT-Motoren das Zauberwort. Alle drei schöpfen ihre Kraft aus vier Zylindern, schon der 2.0 TDI-Einstiegsdiesel leistet 184PS und entwickelt ein Drehmoment von 380 Newtonmetern. Der Selbstzünder glänzt dabei mit einer guten Umweltbilanz: Die neu entwickelte Abgasreinigung aus NOx-Speicherkat und Dieselpartikelfilter sitzt direkt am Motor, was ihr Ansprechverhalten verbessert. Ergebnis: 110 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer, was einem Normverbrauch von 4,2 Liter/100 km entspricht. Spurten kann er auch: in 7,2 Sekunden von null auf 100, Höchstgeschwindigkeit 235km/h.
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Quelle: auto-motor-und-sport, 2014-04-23

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