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Testbericht

Mario Hommen/SP-X, 13. Dezember 2016

Der Automobilzulieferer ZF wird Anfang Januar 2017 auf der CES in Las Vegas ein neues Verkehrssicherheitssystem namens X2Safe vorstellen, dass eine Vernetzung und damit die Kommunikation zwischen unterschiedlichsten Verkehrsteilnehmern erlaubt. Damit das System effektiv funktioniert, müssen allerdings möglichst viele Verkehrsteilnehmer, auch Fußgänger und Radfahrer, vernetzt sein. Angesichts der Verbreitung von Smartphones ein keineswegs unrealistisches Szenario.
 
Bei der cloudbasierten Anwendung X2Safe kommt ein von ZF entwickelter Algorithmus zum Einsatz, der es ermöglichen soll, Daten vieler Verkehrsteilnehmer auszuwerten, Gefahrenpotenziale zu erkennen und im Fall einer drohenden Kollision zu warnen. Während Fußgänger oder Radfahrern durch ihre Smartphone akustisch oder per Vibration vor der Gefahr gewarnt werden, erhalten Autofahrer über Onboard-Systeme entsprechende Hinweise. Bei Autos wäre zudem ein Eingreifen der Technik denkbar, etwa durch ein automatisch eingeleitetes Ausweichmanöver oder eine Vollbremsung.
 
Der Vorteil einer solchen Sicherheitstechnik: Schon deutlich vor einer sich anbahnenden Gefahrensituation würden Verkehrsteilnehmer gewarnt. Befinden sich zum Beispiel ein Auto und ein Radfahrer auf dem Weg in eine schwer einsehbare Kreuzung auf Kollisionskurs, kann Safe2X vor der Gefahrensituation warnen, obwohl sich die beiden Verkehrsteilnehmer gar nicht sehen können. Ein erheblicher Teil der Unfälle von Autos mit schwächeren Verkehrsteilnehmern wäre so laut ZF vermeidbar. Je mehr Verkehrsteilnehmer in der Cloud miteinander verbunden sind, desto effektiver funktioniert das System.

Oft gibt es im Straßenverkehr nicht direkt erkennbare Gefahrensituationen. Das Unvorhersehbare vorhersehbar machen will eine neue Sicherheitstechnik von ZF.

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Fazit
Oft gibt es im Straßenverkehr nicht direkt erkennbare Gefahrensituationen. Das Unvorhersehbare vorhersehbar machen will eine neue Sicherheitstechnik von ZF.

Quelle: Autoplenum, 2016-12-13

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