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Testbericht

Stefan Grundhoff, 13. Februar 2019

Es hat lange gedauert; viel zu lange. Doch endlich ist der Doppelpack aus BMW X3 / X4 auch als leistungsstarke M-Version zu bekommen; als Competition-Version leistet das dynamische Duo sogar bis zu 510 PS.

Das hatten sich nicht nur BMW-Fans schon bei der ersten oder zumindest zweiten Generation des BMW X3 sowie seines Coupébruders X4 gewünscht: leistungsstarke M-Modelle. Doch die Bayern zwangen alle Familienväter mit sportlichen SUV-Ansprüchen eine Klasse höher zu dem Oberklasse-Doppelpack aus BMW X5 / X6, um eine M-Version zu steuern. Damit ist ab Sommer endlich Schluss, denn nachdem sich insbesondere die leistungsstarken AMG-63er-Versionenauch beim kleinen Mercedes GLC großer Beliebtheit erfreuen und Marken wie JLR, Porsche oder Audi in diesem Segment leistungsstark nachlegen, bringt auch BMW die beiden Modelle X3 / X4 mit einer ebenso imagestarken wie motorsportlichen Leistungsspritze und dem M im Signet. Im Gegensatz zur Konkurrenz aus Affalterbach oder dem Range Rover Velar müssen die beiden Bayern, produziert im amerikanischen Spartanburg auch bei der Topversion mit drei Litern Hubraum, verteilt auf sechs Brennkammern auskommen.

Die Leistungsdaten lesen sich dabei jedoch mehr als eindrucksvoll. Der neu entwickelte Reihensechszylinder, der ab Ende 2020 auch die neuen Modelle von BMW M3 / M4 befeuern wird, leistet 353 kW / 480 PS und ein maximales Drehmoment von 600 Nm. Anzunehmen, dass sich viele Kunden ohnehin für die Competition-Variante von BMW X3 M und X4 M entscheiden werden, die einen Leistungsnachschlag auf 375 kW / 510 PS bekommen und somit auf Augenhöhe mit der Konkurrenz liegen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 bzw. 280 km/h und der Normverbrauch beträgt 10,5 / 10,6 Liter Super auf 100 km. Den Spurt 0 auf Tempo 100 schaffen die beiden knapp zwei Tonnen schweren SUV in 4,1 bzw. 4,2 Sekunden.

Obligatorisch ist der doppelt aufgeladene Reihensechszylinder an eine Achtgangautomatik aus dem Hause ZF sowie einen variablen Allradantrieb gekoppelt, der mit seiner hecklastigen Auslegung und einem aktiven Differenzial besonders dynamisch unterwegs sein dürfte. Der hohen Motorleistung angepasst wurde das Fahrwerk, während die verschiedenen Versteifungen zusammen mit größeren Bremsen und Räder im Format 20 bzw. 21 Zoll dafür sorgen, dass die Motorleistung nicht nur auf die Fahrbahn kommt, sondern auch die Geschwindigkeit wieder abgebaut werden kann. Per Tastendruck lassen sich nicht nur die Fahrmodi von komfortabel bis sportlich verändern, sondern auch drei verschiedene Dämpferabstimmungen ansteuern. So gibt es eine geänderte Kinematik mit einer Zweigelenk-Federbein-Vorderachse und einer Fünflenker-Hinterachse.

Bei der Optik hält sich das dynamische Duo bei aller nach außen gekehrten Sportlichkeit zurück. Lufteinlässe, Radhauserbreiterungen und Spoilerornat deuten zwar auf Ambitionen, jedoch nicht auf Krawall hin. Wer etwas mehr auf den Putz hauen will, ist mit den Competition-Brüdern besser bedient, deren Details wie Niere, Außenspiegelkappen, Kiemen und Heckspoiler in schwarz glänzendem Lack gehalten sind. Die Vitaminspritze bringt nicht nur 510 PS und auf Wunsch 280 km/h Spitzentempo, sondern auch 21 Zoll große Leichtmetallräder und eine tönende Sportabgasanlage. Komplettiert wird das Serienpaket aller BMW X3 / X4 M Versionen von Details wie bequemen Sportsitzen, animierten Instrumenten, LED-Licht sowie Navigations- und Soundsystem.

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Testwertung
4.0 von 5

Quelle: Autoplenum, 2019-02-13

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