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Testbericht

Michael von Maydell, 25. Juli 2007

 

Audi lässt sich den selbstgewählte Premium-Anspruch mit einem um 3.100 Euro höheren Grundpreis honorieren. Der Auris D-Cat ist das Top-Modell der Baureihe mit serienmäßiger Executive-Ausstattung. Dazu gehören etwa eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, eine CD-Radioanlage oder das schlüssellose Smart-Key-System, das der Audi-Kunde vergeblich sucht. Selbst in der höherwertigen Ambition-Ausstattung des Sportback sind eine vergleichbare Klimaautomatik (1.425 Euro) oder ein Tempomat (255 Euro) aufpreispflichtig.

 

 

Deutliche Lärmunterschiede

Qualitativscheint der Audi seinen Preis durchaus zu rechtfertigen. HochwertigeInnenraummaterialien, passgenaue Verarbeitung und eine exakteSchalthebel-Führung des Sechsgang-Getriebes vermitteln eineGediegenheit, die der Toyota nicht ganz zu erreichen vermag. Zwar liegtauch bei ihm der Schalthebel ergonomisch günstig zur Hand, doch thronter auf einem Bogen billig wirkenden Kunststoffs, der aus Design-Gründendie Mittelkonsole weit nach hinten verlängert. Treibt man den Auris zuAutobahntempo an, machen sich störende Windgeräusche bemerkbar. Undbezüglich Dämmung der Abrollgeräusche haben die Toyota-Technikeroffenbar etwas weniger Aufwand betrieben als ihre Kollegen bei Audi.

Beim Raumangebot sind die Unterschiede zwischen den Konkurrenten eher subtil. Der Sportback ist kein Transport-Crack für die freizeitorientierte Familie, hat mit 370 Litern aber die Nase knapp vor dem Auris.

Auch die Lenkung, die zielgenau und mit guter Rückmeldung agiert, spricht eher für den Audi. Die des Auris ist deutlich anders ausgelegt. Sie ist spürbar leichtgängiger, lässt jedoch vor allem in der Mittellage die gewünschte Präzision vermissen.

 

 

Bremsschwäche beim Auris

Klar in Führung geht der A3 im Kapitel Bremsen. Wirklich gravierend wird der Unterschied, wenn man beim Bremsen einseitig auf glatten Untergrund gerät. Fahrstabilität auf Kosten eines längeren Bremswegs heißt hier die Devise, und da haben die Toyota-Entwickler eindeutig übertrieben. Zwar bleibt der Auris vorbildlich stabil, doch verlässt er die 150 Meter lange Messstrecke mit über 50 km/h - schlicht inakzeptabel.

Auf komfortables Beschleunigen versteht er sich eindeutig besser, denn der Common-Rail-Dieselmotor ist das Sahnestück des Auris. Kultivierter als der rustikal klingende Pumpe-Düse-Motor des Audi, glänzt er ohne spürbare Anfahrschwäche mit sattem Durchzug. Dennoch kann er sein Plus an Leistung und Drehmoment nicht in einen Vorsprung bei Beschleunigung und Elastizität ummünzen kann und sie bringt im normalen Alltagsbetrieb keinen niedrigeren Kraftstoffverbrauch.

 

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Testwertung
4.0 von 5

Quelle: auto-motor-und-sport, 2007-07-25

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