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Testbericht

18. Mai 2007

Die Sonne scheint, da heißt es Dach auf und los. Beide öffnen sich per Knopfdruck, ohne dass zusätzliche Riegel oder Hebel gezogen werden müssen - allerdings nur im Stillstand und nicht wie bei anderen Cabrios auch bei langsamer Fahrt.

Ansonsten wird freilich alles getan, um zumindest die vorderen Passagiere nach Herzenslust zu verwöhnen. Die Sitze sind bequem und gut ausgeformt, die Frontscheiben weit von der Stirn entfernt, und die Zugluft hält sich auch ohne Windschott in erträglichen Grenzen.

Auf den hinteren Einzelsitzen stürmt es naturgemäß ungleich heftiger, aber das Platzangebot in beiden Autos reicht auf kurzen Ausflügen selbst für Erwachsene bis 1,80 Meter Körpergröße. Auch das Kofferraumvolumen rangiert immerhin auf Golf-Niveau, während die Heckabteile bei versenktem Dach auf 276 (CLK) oder gar nur 210 Liter (3er) schrumpfen.

BMW-Cabrio mit Sportlerherz

Dass ein versenkbares Hardtop nicht nur sperriger, sondern auch schwerer ist, macht sich beim Fahren indes nicht negativ bemerkbar. Trotz stattlicher 1,85 Tonnen Leergewicht wird schon nach wenigen Kilometern klar: Der BMW zielt auf das Herz der Sportfreunde, die gerne mal eine größere Strecke Landstraße statt der Autobahn einplanen. Denn je mehr Kurven man absolviert, desto stärker tritt die markentypische Fahrdynamik zutage. Auch als Cabrio ist der 3er handlicher, zielgenauer und präziser als mancher Roadster, was nicht zuletzt an der extrem steifen Karosserie liegt. Verwindungen sind jedenfalls kaum zu spüren.

Der Mercedes möchte sich eher bei den Fans gediegenen Gleitens einschmeicheln, was ihm allerdings nicht völlig gelingt. Obwohl weder Knarz- noch Knistergeräusche zu hören sind, kommt auf schlechten Straßen mehr Bewegung in die Struktur. Außerdem gibt es Punktabzug für die Sicherheitsgurte, die bei schneller Fahrt und versenkten Seitenscheiben heftig auf den Schultern flattern. Die etwas indifferente Lenkung passt dazu ebenso wie der Motor. An Laufkultur steht der 3,5-Liter-V6 dem Reihensechser des BMW nicht nach, doch obwohl ihm Mercedes einen halben Liter mehr Hubraum gönnt, fällt der Durchzug verhaltener aus. Die zwei Turbolader des BMW machen das Hubraum-Defizit jedenfalls mehr als wett.

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2007-05-18

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