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VW Touareg - Geschichte, Hintergrundinformationen und Fakten
Bilden SUV und Zukunft ein notorisches Gegensatzpaar?
Stichwort: endliche Ressourcen, ausgehendes Erdöl, mangelnde Umweltfreundlichkeit… Oder eben nicht? Fraglos gibt der neue Touareg darauf innovativere Antworten als der in Kooperation mit Porsche entwickelte Touareg der ersten Serie (Schwestermodell: der Cayenne).
Der neue Touareg debütiert als erster SUV eines deutschen Herstellers nicht nur mit einem Hybridantrieb, sondern meint es auch sonst besser mit der Umwelt – was man je nach Ansicht zur Gattung immer noch nicht “gut” heißen muss.
Trotzdem birgt der Wolfsburger SUV Talente, die sich jeder Hersteller von 4x4 jenseits der Hummer-Sphäre nur wünschen kann: Er ist leichter, aerodynamischer und sparsamer als sein Vorgänger. In der Grundversion satte 208 Kilo (bei um fünf Prozent erhöhter Verwindungssteifigkeit). Da er niedriger baut als sein Vorgänger, dem Wind damit weniger entgegensetzt (Cw-Wert: 0,32) und in jeder Modellvariante über eine (breiter gespreizte) Achtgang-Automatik verfügt, reduziert sich der Verbrauch um rund zwei Liter gegenüber dem Vorgänger. Der bis 50 km/h auch rein elektrisch bewegbare Touareg Hybrid verbraucht so 8,2 Liter Kraftstoff und der V6 TDI nur 7,4 Liter/100 km – zumindest auf dem Datenblatt.
Den Allradantrieb liefert VW in zwei Versionen. In der Basisversion („4Motion") mit selbstsperrendem Torsenverteilergetriebe und Offroad-Fahrprogrammen, die per Knopfdruck das ABS, EDS und ASR auf den Geländeeinsatz abstimmen, den Bergabfahrassistent aktivieren und die Automatikschaltpunkte anpassen. Mit der zweiten 4x4-Variante, dem Touareg V6 TDI mit „Terrain-Tech-Paket" (inklusive Torsendifferential, einem stärker für den Offroad-Einsatz ausgelegten Verteilergetriebe mit Untersetzungsstufe und einem jeweils bis zu 100 Prozent sperrendem Mitten- und Hinterachsdifferential) schnappt sich der 4x4 nun scharfe Winkel von bis zu 45 Grad (sonst: 31 Grad). Dabei wird er mit einem Schalterdreh (wie beim Vorgänger) auf das jeweilige Terrain eingeregelt (Stufen: „Onroad", „Offroad", „Low”, zusätzliche Sperrung des Mittendifferentials oder des Heckdifferentials).
Die Parkbremse wird auf Knopfdruck aktiviert. Die V6-Versionen erhalten ein Start-Stopp-System. Und auch der Innenraum wird funktioneller und komfortabler. Die Rücksitzbank kann nun um 16 cm in der Länge verstellt werden und die Lehne zudem in der Neigung. Auf Wunsch per elektrischem Tastendruck entriegelt, ist sie in Sekunden umgeklappt und gibt 1.642 Liter Kofferraumvolumen frei. Serienmäßig ist in der Basis ein CD-Radio und der 6,5 Zoll große Touchscreen mit an Bord. Was jedoch – irgendwie typisch für deutsche Hersteller – eine lange Liste an Extras nicht ausschließt: Ob es nun das größte Panorama-Schiebedach seiner Klasse, die automatische Distanzregelung ACC, der adaptive Wankausgleich oder “Area View” sein soll (vier Kameras zeigen dem Fahrer sein Umfeld), oder bis zu neun Airbags, “Lane Assist”, “Side Assist” sowie die adaptiven Bi-Xenonscheinwerfer für mehr Sicherheit sorgen, günstig macht all das den neuen VW SUV nicht. Und wer noch mehr Exklusivität schätzt, bekommt sie. In Form des Touareg „Exklusiv“ mit 19-Zoll-Leichtmetallfelgen, Edelholz und “Nappa”-Lederausstattung. Beim Händler steht der neue Touareg bereits im April. (le)
Stichwort: endliche Ressourcen, ausgehendes Erdöl, mangelnde Umweltfreundlichkeit… Oder eben nicht? Fraglos gibt der neue Touareg darauf innovativere Antworten als der in Kooperation mit Porsche entwickelte Touareg der ersten Serie (Schwestermodell: der Cayenne).
Der neue Touareg debütiert als erster SUV eines deutschen Herstellers nicht nur mit einem Hybridantrieb, sondern meint es auch sonst besser mit der Umwelt – was man je nach Ansicht zur Gattung immer noch nicht “gut” heißen muss.
Trotzdem birgt der Wolfsburger SUV Talente, die sich jeder Hersteller von 4x4 jenseits der Hummer-Sphäre nur wünschen kann: Er ist leichter, aerodynamischer und sparsamer als sein Vorgänger. In der Grundversion satte 208 Kilo (bei um fünf Prozent erhöhter Verwindungssteifigkeit). Da er niedriger baut als sein Vorgänger, dem Wind damit weniger entgegensetzt (Cw-Wert: 0,32) und in jeder Modellvariante über eine (breiter gespreizte) Achtgang-Automatik verfügt, reduziert sich der Verbrauch um rund zwei Liter gegenüber dem Vorgänger. Der bis 50 km/h auch rein elektrisch bewegbare Touareg Hybrid verbraucht so 8,2 Liter Kraftstoff und der V6 TDI nur 7,4 Liter/100 km – zumindest auf dem Datenblatt.
Den Allradantrieb liefert VW in zwei Versionen. In der Basisversion („4Motion") mit selbstsperrendem Torsenverteilergetriebe und Offroad-Fahrprogrammen, die per Knopfdruck das ABS, EDS und ASR auf den Geländeeinsatz abstimmen, den Bergabfahrassistent aktivieren und die Automatikschaltpunkte anpassen. Mit der zweiten 4x4-Variante, dem Touareg V6 TDI mit „Terrain-Tech-Paket" (inklusive Torsendifferential, einem stärker für den Offroad-Einsatz ausgelegten Verteilergetriebe mit Untersetzungsstufe und einem jeweils bis zu 100 Prozent sperrendem Mitten- und Hinterachsdifferential) schnappt sich der 4x4 nun scharfe Winkel von bis zu 45 Grad (sonst: 31 Grad). Dabei wird er mit einem Schalterdreh (wie beim Vorgänger) auf das jeweilige Terrain eingeregelt (Stufen: „Onroad", „Offroad", „Low”, zusätzliche Sperrung des Mittendifferentials oder des Heckdifferentials).
Die Parkbremse wird auf Knopfdruck aktiviert. Die V6-Versionen erhalten ein Start-Stopp-System. Und auch der Innenraum wird funktioneller und komfortabler. Die Rücksitzbank kann nun um 16 cm in der Länge verstellt werden und die Lehne zudem in der Neigung. Auf Wunsch per elektrischem Tastendruck entriegelt, ist sie in Sekunden umgeklappt und gibt 1.642 Liter Kofferraumvolumen frei. Serienmäßig ist in der Basis ein CD-Radio und der 6,5 Zoll große Touchscreen mit an Bord. Was jedoch – irgendwie typisch für deutsche Hersteller – eine lange Liste an Extras nicht ausschließt: Ob es nun das größte Panorama-Schiebedach seiner Klasse, die automatische Distanzregelung ACC, der adaptive Wankausgleich oder “Area View” sein soll (vier Kameras zeigen dem Fahrer sein Umfeld), oder bis zu neun Airbags, “Lane Assist”, “Side Assist” sowie die adaptiven Bi-Xenonscheinwerfer für mehr Sicherheit sorgen, günstig macht all das den neuen VW SUV nicht. Und wer noch mehr Exklusivität schätzt, bekommt sie. In Form des Touareg „Exklusiv“ mit 19-Zoll-Leichtmetallfelgen, Edelholz und “Nappa”-Lederausstattung. Beim Händler steht der neue Touareg bereits im April. (le)










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