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PORSCHE Cayenne - Geschichte, Hintergrundinformationen und Fakten
Beim Porsche Cayenne handelt es sich um ein sportliches Nutzfahrzeug, das seit 2002 produziert wird.
Der Porsche Cayenne basiert auf der gleichen Plattform wie der Touareg von Volkswagen und der Q 7 von Audi. Auch Fahrwerk, Elektrik und andere Rohbauteile stimmen überein. Im ganzen Fahrzeug werden Bauteile des Volkswagenkonzerns eingesetzt.
Seit 2007 wird er in zweiter Generation gebaut und ist bezüglich des Verbrauchs und der Motorleistung wesentlich überarbeitet. Er verfügt nun über Direkteinspritzung und eine gesteigerte Leistungsfähigkeit.
Der Porsche Cayenne ist das schnellste und stärkste aller in Serie gefertigten SUVs und ist einer der beliebtesten Porsche-Modelle überhaupt.
Der Allradantrieb, die dynamische Längssperre und Luftfederung sorgen für sehr gute Geländeeigenschaften. Eingeschränkt wird die Geländetauglichkeit durch die Niederquerschnittsreifen. Der Porsche wird in drei verschiedenen Variationen angeboten, als Cayenne mit V6-Motor, 290 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 227 km/h, als Cayenne S als V8-Version mit 385 PS und einer Spitzenleistung 252 km/ h und schließlich auch als Cayenne Turbo mit 500 PS und 275 km/h.
Hybrid-Segler
Ohne Rücksicht aufs Budget soff er seinem Halter die Euro aus dem Säckel. Vom Gefühl her trank er fast immer einen über den Durst. Das störte oft nicht die, die ihn fuhren, aber viele andere, die zuschauten, wie generös er unser aller Öl wegschlürfte – Note Sozialverträglichkeit: unbefriedigend. Bei Fahrspaß und Agilität gab es jedoch – ungewöhnlich für einen schweren SUV – Bestnoten. Eine glückliche Ehe von Fahrfreude und Ökologie war unter diesen Umständen allerdings kaum machbar.
Bei solchen Interessenkonflikten ist Abnehmen manchmal der rechte und beste Weg. Dem folgend stemmt der Cayenne S nun erstaunliche 180 Kilogramm weniger auf die Waage. Leicht kann es ihn, weil er auch noch knapp 5 cm gewachsen ist, zwar nicht wirklich machen, aber vielleicht doch weit sparsamer?
Erreicht werden soll dies durch den neuen aktiven und leichteren Allradantrieb und die weiter gespreizte Achtgang-Automatik („Tiptronic S“) mit Start-Stop-Funktion. Das ihrige tragen das überarbeitete Thermomanagement des Motor- und Getriebekühlkreislaufs, die Bordnetz-Rekuperation sowie die variable Schubabschaltung zum Treibstoff sparen bei. Der Einstiegsmotor, der 3,6 Liter-V6 mit 300 PS, kippt sich in Verbindung mit der optionalen Achtgang-Tiptronic S deshalb nun 9,9 l/100 km, der 240 PS starke V6-Diesel sogar nur noch 7,4 statt 9,3 hinter die Binde. Zumindest auf dem Papier. In der Praxis taugt viel eher der Diesel als der V6-Benziner zum Sparen.
Die Normverbäuche des nun 400 PS (früher 385) leistenden 4,8 Liter-V8 im S (10,5 l) und des 500 PS starken V8-Biturbo im Cayenne Turbo (11,5 l) zaubert ein normal geschulter Gasfuß eh nur in ganz seltenen Momenten auf die Tankabrechnung. Trotzdem ist hier der Fortschritt im Vergleich zum Vorgänger, der schon auf dem Datenblatt unverschämte 14,9 Liter kippte, enorm.
Wer schlau ist, fährt, wenn nicht Diesel, sowieso den S Hybrid. Der bietet mit dem 380 PS und 580 Nm starken Motorensemble die Fahrleistungen des Cayenne S, überbietet in seiner, schon bei 1.000 U/min anstehenden Performance sogar den Diesel (550 Nm) und kann mit dem 47 PS-E-Motor, der dem Dreiliter-V6-Kompressormotor zuarbeitet, auf kurzen Strecken und mit Tempi von bis zu 60 km/h sogar rein elektrisch fahren – der Kernvorteil eines Vollhybrid gegenüber einem Mildhybrid.
Möglich ist das, weil beide Aggregate über eine Trennkupplung verbunden sind. Diese, bzw. deren kluge Steuerung sorgt auch dafür, dass der Verbrennungsmotor bei Geschwindigkeiten von bis zu 156 km/h komplett abgeschaltet und vom Antriebsstrang abgekoppelt wird. Dann fährt das Stuttgarter Dickschiff im „Segel-Modus“, der den Verbrauch weiter zu verringern hilft. 8,2 Liter Kraftstoff alle 100 km oder 193 g/km CO2 genehmigt sich der Hybrid-Segler dann. Natürlich wieder auf dem Papier, aber den Hybrid dauerhaft unter 10 l/100 km zu bewegen, scheint realistisch. Kein echter Fortschritt aus der Perspektive eines Kleinwagenfahrers, aber eben bei objektiver Beurteilung eines immer noch recht massigen SUVs – ob man diese Gattung mag, oder eben nicht, das steht wiederum auf einem ganz anderen Blatt.
Der Zuwachs in der Länge um 4,8 cm und im Radstand um 4 cm sollen dem Komfort und dem Innenraum zugute kommen. Praktisch ist, dass im Fond dazu auch noch die Rücksitzbank um 16 cm längs verschiebbar ist, wobei sich zudem die Neigung der Rückenlehnen in drei Stufen verstellen lässt.
Ab Mai steht der neue Porsche SUV beim Händler. Zu Preisen von 55.431 Euro für den Cayenne V6, 59.596 für den Diesel, 72.686 für den S, 78.636 für den Cayenne S Hybrid und, echt heavy, 115.526 Euro für das Topmodell, den in Leistung badenden Turbo. (le)
Der Porsche Cayenne basiert auf der gleichen Plattform wie der Touareg von Volkswagen und der Q 7 von Audi. Auch Fahrwerk, Elektrik und andere Rohbauteile stimmen überein. Im ganzen Fahrzeug werden Bauteile des Volkswagenkonzerns eingesetzt.
Seit 2007 wird er in zweiter Generation gebaut und ist bezüglich des Verbrauchs und der Motorleistung wesentlich überarbeitet. Er verfügt nun über Direkteinspritzung und eine gesteigerte Leistungsfähigkeit.
Der Porsche Cayenne ist das schnellste und stärkste aller in Serie gefertigten SUVs und ist einer der beliebtesten Porsche-Modelle überhaupt.
Der Allradantrieb, die dynamische Längssperre und Luftfederung sorgen für sehr gute Geländeeigenschaften. Eingeschränkt wird die Geländetauglichkeit durch die Niederquerschnittsreifen. Der Porsche wird in drei verschiedenen Variationen angeboten, als Cayenne mit V6-Motor, 290 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 227 km/h, als Cayenne S als V8-Version mit 385 PS und einer Spitzenleistung 252 km/ h und schließlich auch als Cayenne Turbo mit 500 PS und 275 km/h.
Hybrid-Segler
Ohne Rücksicht aufs Budget soff er seinem Halter die Euro aus dem Säckel. Vom Gefühl her trank er fast immer einen über den Durst. Das störte oft nicht die, die ihn fuhren, aber viele andere, die zuschauten, wie generös er unser aller Öl wegschlürfte – Note Sozialverträglichkeit: unbefriedigend. Bei Fahrspaß und Agilität gab es jedoch – ungewöhnlich für einen schweren SUV – Bestnoten. Eine glückliche Ehe von Fahrfreude und Ökologie war unter diesen Umständen allerdings kaum machbar.
Bei solchen Interessenkonflikten ist Abnehmen manchmal der rechte und beste Weg. Dem folgend stemmt der Cayenne S nun erstaunliche 180 Kilogramm weniger auf die Waage. Leicht kann es ihn, weil er auch noch knapp 5 cm gewachsen ist, zwar nicht wirklich machen, aber vielleicht doch weit sparsamer?
Erreicht werden soll dies durch den neuen aktiven und leichteren Allradantrieb und die weiter gespreizte Achtgang-Automatik („Tiptronic S“) mit Start-Stop-Funktion. Das ihrige tragen das überarbeitete Thermomanagement des Motor- und Getriebekühlkreislaufs, die Bordnetz-Rekuperation sowie die variable Schubabschaltung zum Treibstoff sparen bei. Der Einstiegsmotor, der 3,6 Liter-V6 mit 300 PS, kippt sich in Verbindung mit der optionalen Achtgang-Tiptronic S deshalb nun 9,9 l/100 km, der 240 PS starke V6-Diesel sogar nur noch 7,4 statt 9,3 hinter die Binde. Zumindest auf dem Papier. In der Praxis taugt viel eher der Diesel als der V6-Benziner zum Sparen.
Die Normverbäuche des nun 400 PS (früher 385) leistenden 4,8 Liter-V8 im S (10,5 l) und des 500 PS starken V8-Biturbo im Cayenne Turbo (11,5 l) zaubert ein normal geschulter Gasfuß eh nur in ganz seltenen Momenten auf die Tankabrechnung. Trotzdem ist hier der Fortschritt im Vergleich zum Vorgänger, der schon auf dem Datenblatt unverschämte 14,9 Liter kippte, enorm.
Wer schlau ist, fährt, wenn nicht Diesel, sowieso den S Hybrid. Der bietet mit dem 380 PS und 580 Nm starken Motorensemble die Fahrleistungen des Cayenne S, überbietet in seiner, schon bei 1.000 U/min anstehenden Performance sogar den Diesel (550 Nm) und kann mit dem 47 PS-E-Motor, der dem Dreiliter-V6-Kompressormotor zuarbeitet, auf kurzen Strecken und mit Tempi von bis zu 60 km/h sogar rein elektrisch fahren – der Kernvorteil eines Vollhybrid gegenüber einem Mildhybrid.
Möglich ist das, weil beide Aggregate über eine Trennkupplung verbunden sind. Diese, bzw. deren kluge Steuerung sorgt auch dafür, dass der Verbrennungsmotor bei Geschwindigkeiten von bis zu 156 km/h komplett abgeschaltet und vom Antriebsstrang abgekoppelt wird. Dann fährt das Stuttgarter Dickschiff im „Segel-Modus“, der den Verbrauch weiter zu verringern hilft. 8,2 Liter Kraftstoff alle 100 km oder 193 g/km CO2 genehmigt sich der Hybrid-Segler dann. Natürlich wieder auf dem Papier, aber den Hybrid dauerhaft unter 10 l/100 km zu bewegen, scheint realistisch. Kein echter Fortschritt aus der Perspektive eines Kleinwagenfahrers, aber eben bei objektiver Beurteilung eines immer noch recht massigen SUVs – ob man diese Gattung mag, oder eben nicht, das steht wiederum auf einem ganz anderen Blatt.
Der Zuwachs in der Länge um 4,8 cm und im Radstand um 4 cm sollen dem Komfort und dem Innenraum zugute kommen. Praktisch ist, dass im Fond dazu auch noch die Rücksitzbank um 16 cm längs verschiebbar ist, wobei sich zudem die Neigung der Rückenlehnen in drei Stufen verstellen lässt.
Ab Mai steht der neue Porsche SUV beim Händler. Zu Preisen von 55.431 Euro für den Cayenne V6, 59.596 für den Diesel, 72.686 für den S, 78.636 für den Cayenne S Hybrid und, echt heavy, 115.526 Euro für das Topmodell, den in Leistung badenden Turbo. (le)











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