MERCEDES-BENZ E-Klasse - Geschichte, Hintergrundinformationen und Fakten
Es ist eine Tugend von Mercedes, die erfolgreichen Modelle einer Serie nicht kurzzeitig zu produzieren, sondern mit Modellpflege (MOPF) Qualität und Design zu steigern.
So wurden auch die Modelle W124 ab 1993 nicht nur verbessert – seitdem tragen sie die Bezeichnung E-Klasse.
Die nächste Werkserie namens W210 ist die zweite Generation der E-Klasse ( 1995 – 2003).Die Fahrzeuge fanden immer mehr Zuspruch und das finale Facelift ab 1999 krönte den Erfolg.
Seit 2002 produziert Mercedes die dritte Generation unter der Werksnummer W211, die Kombiversion S211 (S für Station) startete ein Jahr später, das W211 Facelift läuft seit 2006 vom Band.
Was zeichnet alle E-Klassen besonders aus?
Es gab und gibt Limousine, Coupe, Cabrio und Kombi, letztere als T-Modell bezeichnet. All das aber nicht in Standardausführungen, sondern in so vielen Variationen, dass jeder Besitzer ohne Übertreibung von seiner eigenen Kreation sprechen darf.
Das E in diesem Namen steht auch für Elegance, edle Classic ....und Erfolgsproduktion in Millionenhöhe.
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Selbstbewusstsein trägt einen Stern: Die neue Mercedes E-Klasse wird von Daimler wenig bescheiden angepriesen als Schrittmacher für Sicherheit, Komfort und Umweltverträglichkeit. Diese Unbescheidenheit hat historische Gründe. Seit 2002 wurde die E-Klasse rund 1,3 Millionen Mal verkauft. Seit 1947, als der 170 V die direkte Ahnenreihe begründete, hat man über 10 Millionen Limousinen produziert. Und seit über 50 Jahren und den ersten, noch komisch anmutenden Crashtests zählt Daimler zu den Trendsettern auf dem Gebiet der Fahrzeugsicherheit. Deshalb absolvierte der Neue als Taxi Nr.1 zu absoluter Solidität verpflichtet vor der Markeinführung (März) über 150 Hochgeschwindigkeits-Crashs, und präsentiert sich damit sicher wie nie zuvor: Mit 30 % steiferer Karosserie, kompletter Sicherheitsausstattung (7 Airbags, crashaktive Kopfstützen, ESP und PRE-SAFE) und viel Sicherheitszubehör: Raffinierte Assists vom Geschwindigkeitslimit-, Nachtsicht-, Totwinkel- bis zum adaptiven Fernlicht-Assistenten
Bei Müdigkeit wird der Fahrer mittels Lenkradvibration geweckt und in der größten Not völlig automatisiert eine Vollbremsung auf die Straße gezaubert. Ist dagegen der Frontcrash elektronisch nicht mehr zu vermeiden, schnellt die aktive Motorhaube präventiv um 5 cm nach oben aktiver Fußgängerschutz, der als einziges nichts extra kostet.
Das Fahrwerk der neuen E-Klasse wurde ganz neu entwickelt, und die nur im E 500 serienmäßige Luftfederung arbeitet nun mit einem stufenlosen, elektronisch geregelten Dämpfersystem. Die Zwei-Zonen-Klimaautomatik ist schon im Basismodell Serie, die erstmalig lieferbare optionale Dreizonenausführung regelt Luftmenge und -verteilung jedoch noch sensibler (Diffuse, Medium oder Focus). Wer sich die Aktiv-Multikontursitze mit Massagetechnik oder die etwas elitäre Sitzanlage mit Fondeinzelplätzen nicht leisten mag, darf sich trotzdem über neue und verbesserte Sitze freuen.
Die Vier- und Sechszylindermotoren arbeiten als verbrauchsgünstigere Direkteinspritzer. Der noch weit sparsamere 250 CDI (204 PS) entfaltet sogar ein um 25 % größeres Drehmoment (500 Nm) als der bisherige V6-Dieselmotor, verbraucht jedoch ca. 23 % weniger kombiniert: 5,3 l/100 km. Das entspricht 139 g CO2 pro km. EU5 ist da Ehrensache, und die erst 2014 geltende EU6 wird vom E 350 BlueTEC (ab Herbst 2009) sogar schon heute unterschritten. Dank BlueEFFICIENCY und einem echten cW-Fabelwert von 0,25. Das bedeutet in der Praxis bei Autobahntempo 130 eine Kraftstoffersparnis von rund 0,25 l/100 km im Vergleich zum Vorgänger. Dass alle V6- und V8-Modelle serienmäßig mit der überzeugenden Siebengang-Automatik ausgestattet sind, und die V6-Modelle E 350 und E 350 CDI sowie der Achtzylinder E 500 auf Wunsch mit Allradantrieb, ist wiederum dem Komfort und der aktiven Sicherheit geschuldet. Zwei Design-/Ausstattungslinien (Elegance und Avantgarde), zwölf Rad-Reifen-Kombis (16 bis 19-Zoll), zwölf Außenfarben sowie sechs Sitzbezugmaterialien in bis zu fünf Farbkombinationen stehen zur Wahl. Das Wahljahr 2009 beginnt bei Daimler somit schon im März 2009.