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Hyundai ix35 2.0 CRDi: Kräftiger aber handlicher Allrounder
26.04.2010, auto-motor-und-sport
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HYUNDAI ix35 - Geschichte, Hintergrundinformationen und Fakten
Der Nachfolger vom Tucson: Der neue Hyundai iX35
Das alte Europa ist manchmal Vorbild, manchmal ist es nur ein verdammt lukrativer Automarkt. Die Verwunderung hält sich somit in Grenzen, wenn ein Hersteller aus Korea das Konzeptfahrzeug eines zukünftigen Modells hier in Deutschland baut und präsentiert - wahrscheinlich im September auf der Automesse in Frankfurt.
Der Beiname „HED-6“ der Hyundai SUV-Studie ix-onic verweist auf die europäische Herkunft („Hyundai European Design“). Dass aus dem in Rüsselsheim kreierten Crossover schon bald der Nachfolger des Tucson wird, steht nicht mehr in Frage, sondern fest. Modelleinführung: Frühjahr 2010.
Das Vorspiel war schon in Genf zu sehen: wuchtig, dynamisch, bullig. Scharfer Blick mit LED-Tagfahrlicht und dazu breit ausgestellte Kotflügel samt des neu-alten Hexagonal-Kühlergrills, der schon an den Studien Genus (2006) und i-mode (2008) zu sehen war. Die coupéartige Fenstersilhouette hat eine Zukunft, der abenteuerliche Modellname Tucson nicht: „iX35“ - klingt nach Toaster.
In dieser Serienzukunft stellen die 21 Zoll-Räder und die nicht aus Glas, sondern aus dem Kunststoff Lexan bestehende, und daher leicht formbare Heckscheibe kein Muss dar. Kaum Wachstum schon: Der iX35 fällt mit 4,40 m Länge, 1,85 m Breite und 1,65 m Höhe kaum größer aus als der aktuelle Tucson. Das reicht (dem Pressetext treu folgend) zum „Stadtnomaden“? Nein, eher zum Nomaden auf der modernsten aller Wanderungen: auf der Suche nach dem Parkplatz. Zum Querparken in der City taugt der Fünfsitzer wie ein Smart zum Containertransport – in ungefähr.
Dass er nur 6,3 Liter Superbenzin verbraucht - vergessen Sie die Finte: Der downgesizte 1,6 Liter-Benziner, der mit Direkteinspritzung und Turboaufladung 175 PS produziert, setzt mit 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, Start-Stopp-System ISG (Idle Stop & Go) und dem sich nur nach Erfordernis zuschaltenden Allradantrieb zwar auf vieles, was den Verbrauch senkt, ist als Normzyklus-gemessener SUV aber ein besonders arger Praxis-Schwindler – denn der Verbrauchstest findet auf der Rolle, aber nicht im Windkanal statt. Das heißt: Der hohe, breite und nicht federleichte Nachfolger des Tucson wird weniger, aber selten wenig verbrauchen – schon gar nicht im Stadtverkehr.
Trotzdem liegt der Hyundai iX35 mit kompakt-robustem Look, dem „leichten Handling“ auf der Straße (Hyundai) und dem exzellenten Traktionshelfer Allradantrieb voll auf Augenhöhe zum anvisierten jugendlichen Zielpublikum. Die Frage ob sich dieses in Zukunft Kaschmirboden, elegant crémefarbenes Leder oder die teuren Magnesium-Applikationen leisten mag, stellt sich nicht. Der ix-onic ist ein Konzeptfahrzeug aus dem alten Europa, der neue iX35 aber wird ein SUV aus Korea – mit all den preiswerteren Kunststoffen und Materialien, die ein Konzept und das Serienmodell kosten- und showbedingt voneinander trennen. -le-
Das alte Europa ist manchmal Vorbild, manchmal ist es nur ein verdammt lukrativer Automarkt. Die Verwunderung hält sich somit in Grenzen, wenn ein Hersteller aus Korea das Konzeptfahrzeug eines zukünftigen Modells hier in Deutschland baut und präsentiert - wahrscheinlich im September auf der Automesse in Frankfurt.
Der Beiname „HED-6“ der Hyundai SUV-Studie ix-onic verweist auf die europäische Herkunft („Hyundai European Design“). Dass aus dem in Rüsselsheim kreierten Crossover schon bald der Nachfolger des Tucson wird, steht nicht mehr in Frage, sondern fest. Modelleinführung: Frühjahr 2010.
Das Vorspiel war schon in Genf zu sehen: wuchtig, dynamisch, bullig. Scharfer Blick mit LED-Tagfahrlicht und dazu breit ausgestellte Kotflügel samt des neu-alten Hexagonal-Kühlergrills, der schon an den Studien Genus (2006) und i-mode (2008) zu sehen war. Die coupéartige Fenstersilhouette hat eine Zukunft, der abenteuerliche Modellname Tucson nicht: „iX35“ - klingt nach Toaster.
In dieser Serienzukunft stellen die 21 Zoll-Räder und die nicht aus Glas, sondern aus dem Kunststoff Lexan bestehende, und daher leicht formbare Heckscheibe kein Muss dar. Kaum Wachstum schon: Der iX35 fällt mit 4,40 m Länge, 1,85 m Breite und 1,65 m Höhe kaum größer aus als der aktuelle Tucson. Das reicht (dem Pressetext treu folgend) zum „Stadtnomaden“? Nein, eher zum Nomaden auf der modernsten aller Wanderungen: auf der Suche nach dem Parkplatz. Zum Querparken in der City taugt der Fünfsitzer wie ein Smart zum Containertransport – in ungefähr.
Dass er nur 6,3 Liter Superbenzin verbraucht - vergessen Sie die Finte: Der downgesizte 1,6 Liter-Benziner, der mit Direkteinspritzung und Turboaufladung 175 PS produziert, setzt mit 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, Start-Stopp-System ISG (Idle Stop & Go) und dem sich nur nach Erfordernis zuschaltenden Allradantrieb zwar auf vieles, was den Verbrauch senkt, ist als Normzyklus-gemessener SUV aber ein besonders arger Praxis-Schwindler – denn der Verbrauchstest findet auf der Rolle, aber nicht im Windkanal statt. Das heißt: Der hohe, breite und nicht federleichte Nachfolger des Tucson wird weniger, aber selten wenig verbrauchen – schon gar nicht im Stadtverkehr.
Trotzdem liegt der Hyundai iX35 mit kompakt-robustem Look, dem „leichten Handling“ auf der Straße (Hyundai) und dem exzellenten Traktionshelfer Allradantrieb voll auf Augenhöhe zum anvisierten jugendlichen Zielpublikum. Die Frage ob sich dieses in Zukunft Kaschmirboden, elegant crémefarbenes Leder oder die teuren Magnesium-Applikationen leisten mag, stellt sich nicht. Der ix-onic ist ein Konzeptfahrzeug aus dem alten Europa, der neue iX35 aber wird ein SUV aus Korea – mit all den preiswerteren Kunststoffen und Materialien, die ein Konzept und das Serienmodell kosten- und showbedingt voneinander trennen. -le-
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