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AUDI A1 - Geschichte, Hintergrundinformationen und Fakten
Es mutet an wie bei den Bestsellern in den 1970ern. Alle wieder da: VW Käfer, Fiat 500, Mini Cooper. Und mit dem VW Polo teilt er sich, wie damals der Audi 50 mit dem Polo, zahlreiche Komponenten.
Bei der Karosse setzt der neue Kompakt-Audi - voll auf „Premium“ - auf emanzipatorische Eigenständigkeit. Das machten schon der erste Entwurf, das A1 Metroproject Quattro auf der Tokyo Motor Show 2007, und die schon seriennahe Studie auf dem Pariser Autosalon 2008 unmissverständlich klar.
Die kurzen Karosserieüberhänge, der großzügige Radstand, die betont flache Dachlinie und speziell der extragroße Kühlergrill machen „AU210“ (so der interne Code) zum neuen Audi A1: ziemlich genau vier Meter lang, etwa 1,75 m breit und mit der Alltagstauglichkeit eines (im MINI-Abgleich) vollwertigen Viersitzers.
Ob der neue Audi hält, was die Studien mit sportlichen Fahrleistungen (7,8 Sekunden von Null auf Hundert), niedrigem Verbrauch (4,9 l auf 100 km; Show Car Paris: 3,9 l ) und zeitgemäßem CO2-Ausstoß schon versprachen (112 und 92 g/km), nämlich den Hybrid-Antrieb ab 2011? Das ist, auch weil sich Audi mit dem Q7 Hybrid in der Vergangenheit nicht an solche Versprechen hielt, fraglich (er wurde auf der IAA 2007 im Beisein von Ex-Kanzler Schröder euphorisch präsentiert, jedoch nicht gebaut). Es hängt offensichtlich von der Stromversorgung ab: Die Lithium-Ionen-Akkus stammen von Sanyo aus Japan.
Unter der Haube soll immer ein Turbomotor zum Zuge kommen. Entweder ein aufgeladener Benzinmotor oder ein Diesel. Das Einstiegsmodell wird entweder vom 1,6 Liter-TDI mit 90 PS oder vom 1,2 Liter-TSI mit 105 PS angetrieben. Der formidable 1,4 Liter-TSI wird nach heutigem Erkenntnisstand im A1 auf 180 PS taxiert, der noch etwas weiter in Ferne stehende S1 auf rund 250 PS. Dass Audis 1er in dieser Sportvariante (und mit einigen der anderen Motoren) zusätzlich zum Frontantrieb ebenso mit dem Allradantrieb „Quattro“ erhältlich sein wird, ist Ehrensache - denn „Quattro“ ist ganz klar Audi.
Der Zeitplan sieht vor, dass die Produktion schon Ende 2009 beginnt. Zuerst wird der Dreitürer im Frühjahr/Frühling 2010 zum Kunden gelangen. Der fünftürige Sportback folgt ein halbes Jahr darauf. Gebaut werden beide - vielleicht in Zukunft auch ein Cabrio - im Audi-Werk Brüssel. Anfänglich waren 90.000 Exemplare pro Jahr geplant, jetzt rechnet man bei Audi mit maximal 120.000 Einheiten. Der Grundpreis soll mit 15.000 € hoch und um 3.000 € über dem des VW Polo liegen - Da Audis A1 mit schickem Innenleben, scharfem Handling und betonter Premiumaura auf BMWs MINI ansetzt, dürfte man diesen, fast obligatorischen Biss in den sauren Apfel schon geschluckt haben. -le-
Bei der Karosse setzt der neue Kompakt-Audi - voll auf „Premium“ - auf emanzipatorische Eigenständigkeit. Das machten schon der erste Entwurf, das A1 Metroproject Quattro auf der Tokyo Motor Show 2007, und die schon seriennahe Studie auf dem Pariser Autosalon 2008 unmissverständlich klar.
Die kurzen Karosserieüberhänge, der großzügige Radstand, die betont flache Dachlinie und speziell der extragroße Kühlergrill machen „AU210“ (so der interne Code) zum neuen Audi A1: ziemlich genau vier Meter lang, etwa 1,75 m breit und mit der Alltagstauglichkeit eines (im MINI-Abgleich) vollwertigen Viersitzers.
Ob der neue Audi hält, was die Studien mit sportlichen Fahrleistungen (7,8 Sekunden von Null auf Hundert), niedrigem Verbrauch (4,9 l auf 100 km; Show Car Paris: 3,9 l ) und zeitgemäßem CO2-Ausstoß schon versprachen (112 und 92 g/km), nämlich den Hybrid-Antrieb ab 2011? Das ist, auch weil sich Audi mit dem Q7 Hybrid in der Vergangenheit nicht an solche Versprechen hielt, fraglich (er wurde auf der IAA 2007 im Beisein von Ex-Kanzler Schröder euphorisch präsentiert, jedoch nicht gebaut). Es hängt offensichtlich von der Stromversorgung ab: Die Lithium-Ionen-Akkus stammen von Sanyo aus Japan.
Unter der Haube soll immer ein Turbomotor zum Zuge kommen. Entweder ein aufgeladener Benzinmotor oder ein Diesel. Das Einstiegsmodell wird entweder vom 1,6 Liter-TDI mit 90 PS oder vom 1,2 Liter-TSI mit 105 PS angetrieben. Der formidable 1,4 Liter-TSI wird nach heutigem Erkenntnisstand im A1 auf 180 PS taxiert, der noch etwas weiter in Ferne stehende S1 auf rund 250 PS. Dass Audis 1er in dieser Sportvariante (und mit einigen der anderen Motoren) zusätzlich zum Frontantrieb ebenso mit dem Allradantrieb „Quattro“ erhältlich sein wird, ist Ehrensache - denn „Quattro“ ist ganz klar Audi.
Der Zeitplan sieht vor, dass die Produktion schon Ende 2009 beginnt. Zuerst wird der Dreitürer im Frühjahr/Frühling 2010 zum Kunden gelangen. Der fünftürige Sportback folgt ein halbes Jahr darauf. Gebaut werden beide - vielleicht in Zukunft auch ein Cabrio - im Audi-Werk Brüssel. Anfänglich waren 90.000 Exemplare pro Jahr geplant, jetzt rechnet man bei Audi mit maximal 120.000 Einheiten. Der Grundpreis soll mit 15.000 € hoch und um 3.000 € über dem des VW Polo liegen - Da Audis A1 mit schickem Innenleben, scharfem Handling und betonter Premiumaura auf BMWs MINI ansetzt, dürfte man diesen, fast obligatorischen Biss in den sauren Apfel schon geschluckt haben. -le-
















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