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Testbericht

Stefan Grundhoff, 14. September 2015
Der VW Tiguan ist neben Opel Astra, Audi A4, Mercedes S-Klasse Cabrio und BMW 7er der große Star der Frankfurter Automobilausstellung. Auf der Messe steht er gleich im Viererpack.

BMW X1, Toyota RAV4 und Kia Sportage können sich warm anziehen. Der zweite Generation des VW Tiguan wird das Segment der kompakten SUV mächtig aufmischen. Der erste Tiguan war ein echtes Massenmodell; doch 2,64 Millionen verkaufte Fahrzeuge sind allemal auch eine schwere Bürde. Auf der IAA 2007 wurde der Kompaktklasse-SUV von Volkswagen erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Acht Jahre später feiert VW an gleicher Stelle - aufgestiegen in die untere Mittelklasse - die Premiere des Nachfolgers. Die zweite Generation des VW Tiguan wird insbesondere dem europäischen Markt der SUV wieder ihren Stempel aufdrücken. Im Vergleich zu seinem Vorgänger wird der Nachfolger sechs Zentimeter länger (4,49 Meter), flacher und breiter; das gesamte Design präsentiert er sich kraftvoller und muskulöser. Trotzdem hat er ähnlich wie sein Konkurrent BMW X1, der ebenfalls auf der IAA seine offizielle Premiere feiert, um mehr als 50 Kilogramm abgespeckt. Das Ladevolumen des Tiguan stieg mit 615 bis 1.655 Litern beträchtlich.

Die Technik teilt sich der VW Tiguan zu großen Teilen mit seinen Brüdern Passat und Golf. Auch er basiert auf der modularen Querbaukasten und ist als Front- sowie Allradversion zu bekommen. Auf der Internationalen Automobil Ausstellung wird die zweite Generation gleich in vier Varianten zu sehen sein: als Tiguan-Normalversion sowie mit einem rustikalen Offroad- und dem betont sportlichen R-Paket. Aller Voraussicht nach dürfte auf der Frankfurter Leistungsschau auch eine Plug-In-Version mit Solardach zu bewundern sein, die erst zu einem späteren Zeitpunkt verfügbar sein wird. Die Technik des 160 kW / 218 PS starken Plug-In-Hybriden stammt vom Passat GTE.

Die Motor- und Getriebekombinationen kennt man ebenfalls von der aktuellen Passat-Generation. Es wird ausschließlich Turbobenziner und Turbodiesel geben. Das Leistungsspektrum bei den vier Benzinern mit 1,4, 1,8 und 2,0 Litern Hubraum liegt zwischen 92 kW / 125 PS und 162 kW / 220 PS. Eine echte R-Version mit rund 300 PS soll erst in 2017 folgen. Die meisten Kunden entscheiden sich in Europa für einen der besonders sparsamen Diesel. Auch hier gibt es ebenfalls ausschließlich vier Vierzylinder 1.6 TDI und 2.0 TDI mit Leistungen zwischen 85 kW / 115 PS und 176kW / 240 PS. Dreizylinder bleiben außen vor. Die sparsamsten Diesel verbrauchen vier Litern Kraftstoff; so liegt die Verbrauchreduktion bei knapp 25 Prozent. Die schwächeren Leistungsstufen verfügen über Frontantrieb; die stärkeren Modelle bekommen den standesgemäßen 4motion-Allradantrieb. Die Topversionen werden ebenso wie beim Passat nur mit einem siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebe zu bekommen sein. Auch bei den Komfort- und Sicherheitsausstattungen sowie den Fahrerassistenzsystemen hat sich der VW Tiguan kräftig beim noch jungen Passat bedient. So gibt es nicht nur Rangierhilfen für Anhängerfahrten, Verkehrszeichen- und Spurwechselwarner oder animierte Instrumente, sondern auch City-Notstopp mit Fußgängererkennung oder LED-Scheinwerfer.

Rund 1,6 der mehr als 2,6 Millionen verkauften Tiguan wurden bisher im Stammwerk Wolfsburg produziert. Zudem läuft der Crossover im chinesischen Anting und im russischen Kaluga vom Band und wird weltweit in 170 Ländern verkauft. Marktstart für die neue Tiguan-Generation wird im April 2016 sein. Im Frühjahr 2017 folgt auf speziellen Märkten die XL-Version für bis zu sieben Insassen. Preislich dürfte der neue VW Tiguan bei knapp 26.000 Euro starten.
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Quelle: press-inform, 2015-09-14

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