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Testbericht

29. Mai 2003

Eine eigenständige Synthese aus edlem Karosserie-Design, üppigem Raumangebot, viel Komfort und hoher Vielseitigkeit kennzeichnet den neuen Opel Signum. Er ist weder Schrägheck-Limousine noch Kombi und bietet doch mehr Flexibilität als diese. Wir haben die beiden Sechszylinder-Modelle, nämlich den neuen Dreiliter-Diesel mit 177 PS und den 3,2-Liter-V6-Benziner mit 211 PS für Sie getestet. 

Langer Radstand
Der Signum basiert auf dem Opel Vectra. Obwohl der Signum mit 4,64 Metern nur 4 Zentimeter länger ist, hat er einen 13 Zentimeter längeren Radstand. Das bringt besonders für die beiden äußeren Fondpassagiere ein großzügiges Platzangebot – mehr Beinfreiheit können auch Luxuslimousinen vom Schlage einer Mercedes S-Klasse nicht bieten. 

Markantes Design
Das Design des Signum ist markant. Insbesondere der Heckbereich mit der ungewöhnlich großen Glaskuppel sowie die Seitenansicht mit nur zwei Fenstern und kräftiger C-Säule prägen den eleganten und starken Charakter des neuen Opel. 

Leicht modifizierte Front
In der Frontansicht weisen Klarglasleuchten und der Schnitt des Kühlergrills den Signum als eigenständiges Modell in der Vectra-Baureihe aus. Charakteristisch ist auch die so genannte Lichtkante, die als hoch sitzende Schulter über dem Vorderrad beginnt und an den Türflanken bis in die kräftigen Rückleuchten verläuft. 

FlexSpace-Konzept
Die besten Plätze im neuen Signum sind hinten: Im Fond gibt es außen zwei verschiebbare Einzelsitze und einen Mittelsitz, der sich mit einem Handgriff in eine Armlehne mit Ablage und Getränkehaltern verwandeln lässt. Der Mittelsitz ist recht schmal, so dass er ohnehin nur für Kinder oder für Erwachsene auf kurzen Strecken geeignet ist. Meist wird man den Signum wohl als superbequemen Viersitzer konfigurieren.

Gepäckraum bis zu 1.410 Liter
Die beiden hinteren Einzelsitze können um 13 Zentimeter nach vorn geschoben werden. Dann wird es zwar ein wenig enger, aber der Gepäckraum wächst. Normal stehen bereits 550 Liter zur Verfügung. Legt man alle drei Rücksitze flach, entsteht eine ebene Ladefläche mit einem Volumen von 1.410 Litern.

Travel Assistant als Alleskönner
Zu den vielen Innovationen des Signum gehört auch der Travel Assistant. Das ist eine Box, die zwischen den beiden äußeren Einzelsitzen im Fond verankert werden kann. Der Assistant verbirgt zwei Tischchen, die sich wie im Flugzeug ausklappen lassen, eine Kühlbox, einen Abfallbehälter, Cup-Holder, eine 12-Volt-Buchse und eine Halterung für einen DVD-Player. 

Twin Audio für separaten Musikgenuss
Das optionale Twin Audio-Bedienmodul mit Kopfhörerset erlaubt es den hinten Sitzenden, andere Musik als vorne zu hören. Ein integriertes Kontrollpult erlaubt eigene Einstellungen für Programm und Lautstärke. Eine weitere nette Idee ist die serienmäßige Ablagekonsole, die mittig in den Dachhimmel integriert wurde. Fünf Fächer stehen zur Verfügung. Kauft man den Signum mit Schiebedach, entfällt die Konsole allerdings. 

Veredelte Instrumente
Der Fahrerplatz entspricht weitgehend dem im Vectra und im Vectra GTS. Der Signum wird allerdings durch spezielle Sitzbezüge, Dekorleisten und in Chromringe eingefasste Instrumente aufgewertet. Von den verschiedenen Zierleisten gefällt uns das so genannte Mondstein-Dekor der Elegance-Ausstattung am besten. Es ähnelt dem Material schicker Horn-Brillen. 

Edles Lederinterieur
Unser Testwagen war mit hellem Leder ausgestattet. Zusammen mit dem Multifunktions-Lenkrad in Leder und dem sichtgünstig platzierten Monitor des GPS-Navigationssystems stellt sich so ein gehobenes Ambiente ein. Aber auch die Stoffbezüge können sich durchaus sehen lassen.

Multikontursitz mit Auszeichnung
Für den Fahrer bietet Opel gegen Aufpreis einen Multikontursitz an. Der ist erst ab Herbst 2003 lieferbar, war aber in unseren Testautos schon drin. Die „Aktion gesunder Rücken“ (AGR e.V.), ein unabhängiges Gremium von Ergonomie-Experten und Medizinern, hat den Sitz bereits mit einem seltenen Gütesiegel ausgezeichnet.

18-fach verstellbar
Der relativ straffe Multikontursitz ist 18-fach verstellbar, sehr bequem und bietet einen guten Seitenhalt. Er hat eine auch in der Höhe einstellbare Lordosenstütze. Die Länge der Sitzfläche ist justierbar. Eine Sitzheizung und eine Sitzbelüftung tragen in jeder Jahreszeit zum Wohlbefinden des Fahrers bei. Schade nur, dass es diesen Sitz nicht auch für den Beifahrer oder gar für die hinteren Passagiere gibt.

Neue Motoren für jeden Anspruch
Für den Vortrieb des Signum sorgen wahlweise vier Benzin-Motoren oder drei Turbo-Diesel. Drei dieser Motoren werden im Signum erstmals eingesetzt: Der Sechszylinder-Diesel mit drei Litern Hubraum und 177 PS, der Zwei-Liter-Turbo-Benziner mit 175 PS und der 2,2-Liter-Direkteinspritz-Benziner mit 155 PS.

Solide Basis
Die Einstiegsmotorisierung ist der 1,8-Liter-Benziner aus dem Vectra. Mit 122 PS und Fünfgang-Schaltgetriebe macht der Signum 197 km/h Spitze. Von null auf hundert ist er in 12,2 Sekunden. Zusammen mit der umfangreichen Ausstattung ist der Signum 1.8 für 23.000 Euro fast schon ein Schnäppchen.

3,2-Liter-Sechszylinder: Viel Mumm
Der bereits aus dem Vectra bekannte 3,2-Liter-V6-Benziner kann auch im Signum überzeugen. Er klingt bei Vollgas sportlich rau, bleibt aber immer leise. Das Fünfgang-Schaltgetriebe ist gut abgestuft und leicht zu schalten. Der Signum stürmt in sportlichen 7,9 Sekunden von null auf hundert. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 237 km/h.

3,0-Liter-Diesel: Großer Wumms
Der nagelneue Sechszylinder-Turbodiesel hat uns noch besser gefallen. 370 Newtonmeter Drehmoment und 177 PS sorgen für einen Sprint von null auf hundert in 9,4 Sekunden und ein Topspeed von 221 km/h. Subjektiv hatten wir das Gefühl, schneller als im Benziner unterwegs zu sein.

Sparsamer Diesel
Der Sechszylinder-Diesel ist sparsam: Opel gibt einen Gesamtverbrauch von nur 7,4 Litern an. Das Beste ist der Sound: Vom typischen Dieselklang ist keine Spur zu hören, der Motor röhrt dezent in bester Sechszylinder-V-Manier. Die Abstimmung mit dem aufpreispflichtigen Fünfgang-Automatikgetriebe ist hervorragend gelungen. Wir können diese Kombination nur empfehlen. 

IDS sorgt für gute Straßenlage
Auch beim Signum sorgt das Interaktive Dynamische Fahrsystem IDS für eine gute Straßenlage. Die direkte Lenkung erlaubt zusammen mit dem sicheren Fahrwerk eine sportliche Fahrweise. Die IDS-Komponenten Antiblockiersystem, Kurvenbremskontrolle, Bremsassistent, elektronische Bremskraftverteilung und die Traktionskontrolle mit Motor- und Bremseingriff stehen bei übertriebenem Eifer des Fahrers hilfreich bereit. 

Sportfahrwerk
Das Sportfahrwerk mit einer um 20 Millimeter tiefer gelegten Karosserie, einer modifizierten Feder- und Dämpferabstimmung sowie 17-Zoll-Reifen hat uns einen intensiveres Fahr- und Fahrbahn-Gefühl vermittelt. Aber auch mit dem normalen Fahrwerk kann man sportlich schnell unterwegs sein. 

Umfangreiche Sicherheitsausstattung
Die Sicherheitsausstattung des Signum ist äußerst umfangreich: Vorne gibt es Front-, Seiten- und Kopfairbags serienmäßig und in Full-Size-Format. Hinten sind in allen Modellen ab Werk Kopfairbags installiert. Die Vordersitze haben aktive Kopfstützen. Als erster Autohersteller weltweit bietet Opel diese Kopfstützen sogar für die beiden äußeren Rücksitze an. Auch das ist serienmäßig. 

Umfangreiche Basisausstattung
Bereits in den Basisversionen ist der Signum bezüglich Komfort und Sicherheit gut ausgestattet. Klimanlage, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, elektrische Fensterheber vorn und hinten und vieles mehr machen die „Signum-Class“ auch für kostenbewußte Autofahrer erschwinglich.

Innovative Zusatzausstattungen
Was die aufpreispflichtigen Ausstattungen angeht, kann man aus einer reichen Palette von Zubehör wählen. Aufzuzählen sind da Xenon-Scheinwerfer, Park-Pilot, Navigationssystem, Regensensor, Geschwindigkeits-Regelanlage oder eine Reifendruck-Kontrolle. 

Adaptive Forward Lighting
Ab Herbst 2003 ist das vorausschauende Lichtsystem Adaptive Forward Lighting verfügbar. Es kombiniert erstmals ein dynamisches Kurvenlicht mit einem statischen Abbiegelicht. Die Besonderheit: Bei Autobahnfahrt, also wenn man schneller als mit 120 km/h und konstant geradeaus unterwegs ist, stellen sich die Scheinwerfer etwas höher ein. So wird die Fernsicht besser.

 

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Technische Daten
Motor Bauart:V6-Ecotec
Hubraum:3.175
Leistung:155 kW (211 PS) bei UPM
Drehmoment:300 Nm bei 4.000 UPM
Preis
Neupreis: 28.900 €
Fazit
Günstige Preise Jährlich will Opel bis zu 85.000 Signum fertigen und verkaufen. Angesichts der umfangreichen Ausstattung, der Vielseitigkeit des Autos für Familie, Freizeit und Beruf und nicht zuletzt wegen der günstigen Preise ab 23.000 Euro dürfte es für Opel nicht allzu schwer werden, dieses Ziel zu erreichen. Der neue Opel Signum beruht auf dem viel gelobten Opel Vectra. Der Signum hat einen längeren Radstand und eine gestreckte Karosserie ohne hinteres Seitenfenster. Dadurch wirkt er wesentlich eleganter als ein herkömmlicher Kombi. Das großzügige Platz- und Komfortangebot, gepaart mit vielfältigen Ablage- und Arbeitsmöglichkeiten für die beiden Fondpassagiere ist beeindruckend. Der Beinraum hinten ist in einer Mercedes S-Klasse nicht größer. Opel übertreibt also nicht, wenn der Signum als neue „Business-Class“ angepriesen wird. Mit dem Drei-Liter-Common-Rail-Turbodiesel bietet Opel erstmals einen Direkteinspritzer-Diesel mit sechs Zylindern in V-Anordnung an. Der kultivierte V6 CDTI leistet 177 PS. Der Diesel bietet einen sehr guten Durchzug, die adaptive Fünfgang-Automatik schaltet weich und harmonisch und der Sound stimmt: Nicht etwa Diesel-Nageln steht im Vordergrund, sondern das dezente, aber typische Geräusch eines Sechszylinders. Bei Fahrkomfort und -dynamik profitiert der Signum insbesondere von seinem langen Radstand und vom weiter entwickelten „Interaktiven Dynamischen Fahrsystem“ IDS. Die Preise für den Opel Signum beginnen bei günstigen 23.000 Euro für das Modell mit dem 125 PS starken 1,8-Liter-Benziner. Der Sechszylinder-Diesel ist ab 28.900 Euro zu haben. Zum Vergleich: ein BMW 525d kostet bereits 34.400 Euro.

Quelle: auto-news, 2003-05-29

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