Testbericht

Stefan Grundhoff, 31. Mai 2016
Brexit einmal anders - als ob ein Ferrari 458 Speciale nicht schon spektakulär genug wäre, kreierten die Norditaliener nunmehr ein ungewöhnliches Einzelstück für einen finanzstarken Briten.

An sich wurde der Ferrari 458 längst vom turbobeatmeten 488 GTB abgelöst. Doch Ferrari-Kunden haben bekanntlich ihre ganz eigenen Wünsche. Ein Brite, der nicht näher bekannt werden will, war der gewünschte Ferrari 458 Speciale mit seinen 445 kW / 605 PS und 325 km/h Höchstgeschwindigkeit noch nicht einzigartig genug. Er wollte den italienischen Brexit. Dem Klientenwunsch nach mehr optischer Sportlichkeit kam die Individualisierungsabteilung des Hauses Ferrari mit einer schwarz lackierten A-Säule nach, die die Fahrgastzelle wie das Visier eines Rennhelms erscheinen lässt. Windschutz- und Seitenscheiben gehen gleichmäßig ineinander über.

Die mattweiße Lackierung des Rechtslenker-458ers wird von einem Rennstreifen in den italienischen Landesflaggen verziert. Die handgefertigte Karosserie besteht aus Aluminium; vordere und hintere Stoßfänger aus hochfester Karbonfaser. Zudem wurde das Einzelstück mit einem speziellen Aerodynamikpaket und eigenen Lichteinheiten vorne und hinten versehen. Seitliche Lufteinlässe wurden eigens dafür entwickelt, um eine zusätzliche direkte Kühlung des Motorraums zu ermöglichen und die neu gestaltete Rückseite auszugleichen. Das Heck schließt mit einem Spoiler ab, der den Abtrieb ausbalanciert und visuell die Gürtellinie schließt, die entlang der Seite vom vorderen Radkasten nach hinten verläuft. Ebenfalls nur für diesen 458 MM Speciale entwickelt: der sehenswerte Radsatz im Zehnarmdesign.

Nach den Wünschen des motorsportverrückten Briten wurde auch der Innenraum des Ferrari 458 Speciale angefasst. Hier verfügt das Coupé über ein verbessertes Audiosystem und individualisierten Zierleisten. Die Lederpolsterung im Farbton Cioccolato mit weißen Nähten wird durch eine Reihe von Details wie den satinierten weißen Ringen rund um die Bedienelemente am Mitteltunnel akzentuiert. Wie es sich gehört, gab es vor der Übergabe noch ein paar Testrunden mit Ferraris Cheftestfahrer Dario Benuzzi auf der hauseigenen Strecke von Fiorano. Über den Preis des Einzelstücks wurde nichts bekannt. Der Brite genießt und schweigt. Zumindest scheint er auf Saugmotoren zu stehen. Den aufgeladenen Ferrari 488 GTB ließ er - offen wie geschlossen - rechts liegen.
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Testwertung
5.0 von 5

Quelle: press-inform, 2016-05-31

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