Testbericht

21. Juli 2014
Stetten, 21.Juli 2014 - Wenn überragend einfach nicht gut genug ist … Mit ziemlicher Sicherheit ist der 458 Speciale das beste Fahrerauto, das Ferrari je auf den Markt geworfen hat - wahnwitzige 605 Sauger-PS aus nur 4,5 Liter Hubraum, die komplexeste und talentierteste Fahrdynamik-Regelung weit und breit und eine Performance (in der Kurve wie auf der Geraden), die sogar Rennfahrern die Freudentränen in die Augen treibt. Und dennoch gibt es wohl Raum für Verbesserungen. Zumindest wenn es nach dem Stettener Ferrari-Veredler Novitec Rosso geht. Der hat jetzt nämlich ein komplettes Tuning-Programm für den wildesten Hengst aus Maranello aufgelegt. Novitec findet beim 458 Speciale noch 31 PS Kernstück des 458 Speciale-Tunings ist natürlich die Leistungssteigerung für den Hochdrehzahl-V8. Per Kennfeldoptimierung und Anhebung der Höchstdrehzahl erreicht das Aggregat nun 636 PS bei 9.250 U/min sowie 572 Newtonmeter bei 5.500 U/min (Serie: 540 Newtonmeter). Damit sollen laut Novitec über 330 km/h Topspeed drin sein. Einen Anteil an der Extra-Power hat auch die neue Sportauspuffanlage. Sie besteht aus zwei Fächerkrümmern, Sportkatalysatoren und einem Endschalldämpfer, hat zwei 100 Millimeter große Endrohre und ist vor allem sieben Kilo leichter als ihr Serienpendant. Auf Wunsch gibt es zur Abgasanlage auch ein elektronisches Soundmanagement, das über das Manettino am Lenkrad gesteuert wird und helfen kann, ausufernde Nachbarschafts-Kriege zu verhindern. Die Nase weit oben Neben dem Motor kümmern sich die Allgäuer aber auch um das Fahrwerk des 458 Speciale. Novitec nennt seine Entwicklung "Hydraulisches Fahrwerkssystem", was wohl vor allem daran liegt, dass man die Frontpartie des edlen Stücks nun per Knopfdruck um 40 Millimeter anheben kann. Wer schon mal das Vergnügen hatte, mit einem Supersportler eine steile Tiefgarage hinabzuschleichen, wird sich über die Vorteile im Klaren sein. Vor allem weil Novitec den Speciale vorher mit neuen Fahrwerksfedern um 30 Millimeter herabsetzt. Wer es dazu noch direkter mag, dürfte sich über die Novitec Sportstabilisatoren freuen. Und neue Hightech-Schuhe gibt es für den extremsten 458 natürlich auch. Novitec liefert neun und zwölf Zoll breite 21-Zoll-Schmiedefelgen, deren Neun-Speichen-Design weitaus schöner ist, als der Name NF4 vermuten lässt. Bezogen sind die Räder mit Pirelli Pzero Pneus in 255/30 ZR 21 vorne und 325/25 ZR 21 hinten.
Aktive Aerodynamik und viel Carbon Seit jeher tüftelt Novitec aber nicht nur an der Mechanik seiner Tuningobjekte, sondern legt auch an der Aerodynamik ordentlich Hand an. Beim Ferrari 458 Speciale und seinen aktiven Aero-Elementen dürfte das gar nicht so leicht gewesen sein, erfolgreich war man offenbar trotzdem. Schließlich bietet der Luxus-Tuner einen neuen, Auftrieb minimierenden Frontspoiler samt Frontschwert für die Serienschürze, neue Seitenschweller mit integrierten Spoilerflaps sowie fürs Heck einen Carbon-Diffusor mit elektrisch verstellbarem Mittelteil (wie in der Serie) und einen Heckspoiler. Obendrein gibt es Carbon-Blenden für die Außenspiegel und Türdreiecke sowie diverse weitere Carbon-Spielereien wie Lüftungsgitter oder die Blende um die Nebelschlussleuchte. Auch die Motorhaube und die Dachhaut des Novitec 458 Speciale sind aus der teuren Kohlefaser gefertigt.Und im Interieur geht es nahtlos weiter. Novitec bietet auch im Cockpit zahlreiche Carbonteile. Dazu kann der Kunde aus einer Vielzahl von Leder- und Alcantara-Ausstattungen wählen. Einen Blick in die Preisliste gewährt der Tuner auf Anfrage.
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Quelle: auto-news, 2014-07-21

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