- hilfreich (2)
- gut geschrieben (2)
Für welchen VOLVO S60 interessieren Sie sich?
Autos werden geladen... (Javascript muss aktiviert sein)
VOLVO S60 - Geschichte, Hintergrundinformationen und Fakten
2000 stellte der skandinavische Automobilhersteller den Mittelklassewagen Volvo S60 vor. Die sportliche, Coupé-ähnliche Limousine löste den S70 ab. Serienmäßig ist er mit einem Reihenfünfzylinder Benziner ausgestattet, wahlweise aber auch in der BiFuel-Variante, die entweder mit Benzin oder Erdgas gefahren werden kann, erhältlich.
Sportlich zeigt sich auch sein Innenraum. Komfortable, ergonomisch geformte, verstell- und beheizbare Vordersitze, Klimaanlage, elektrisches Glas-Schiebedach, elektrische Fensterheber und Pollenfilter zeugen von einer durchdachten Ausstattung. Mit 140 bis 180 PS bringt es der Volvo S60 auf eine Höchstgeschwindigkeit von 210 bis 225 km/h.
Eine besonders sportliche Variante stellt die R-Version dar, wobei das R für "refined" steht. Silbern eingefasste Bi-Xenon-Scheinwerfer, 5-Speichenfelgen mit Emblem, 2 gerade Endrohre und Brembo-Bremsen vervollständigen die verfeinerte sportlichere Version. Ein aktives Four-C-Fahrwerk und ein Haldex-Antrieb halten den Wagen auch bei höheren Geschwindigkeiten sicher auf der Strasse. Königsblaue Instrumente und mit Echtleder bezogene Armaturen bringen zusätzlich Raffinesse in das sportlich durchgestylte Design und ein 300 PS-Motor sorgt für das gewünschte sportliche Fahrgefühl. Mit der Emissionsklassifizierung E4 bleibt der Volvo auch umwelttechnisch im guten Bereich.
Schweden Zu(ku)nft: der neue Volvo S60
Der hübsch coupéartige neue Volvo S60 mit neuen Motoren und neuen Sicherheitsextras kommt erst im Jahr 2010 zum Volvo-Händler. Aber schwärmen darf man schon heute. Wie Volvo-Designboss Steve Mattin im März auf dem Genfer Autosalon: ”Das Volvo S60 Concept ist inspiriert von skandinavischem Design und vom Charakter schwedischer Küstenlandschaften – eine aufregende Mischung aus Dramatik und Sinnlichkeit.” Nun ja, was Designdirektoren sich so zusammen reimen auf ihre Autos, sollte man grundsätzlich mit Bedacht nachplabbern. Grundsätzlich. Aber hier trifft´s irgendwie ins Schwarze.
Beispiel: der „Wikingerboot-Effekt” der Scheinwerfer: Die Lichtführung erzeugt in den Leuchten die Abbildung zweier Seite an Seite segelnder Miniatur-Boote. Das geht so: Das Licht wird von einer LED-Leuchte erzeugt, reflektiert und von den „Segeln“ der Boote schließlich nach vorne projiziert. Ob die Wikinger in die Serie segeln? Eher: Nein. Und die aerodynamische Frontgrillblende (bei geringem Kühlbedarf zur Reduzierung des Luftwiderstands geschlossen) und 20 Zoll große Räder? Schon eher. Der automatisch ausfahrende Heckdiffusor oder die Heckleuchten wieder nicht: Ausgeschaltet zeigen sie nicht das übliche Rot oder Orange, weil die Positions-, Brems- und Blinkleuchten futuresk erst nach dem Zündschlüsseldreh erscheinen. Derjenige, der auf die funktional spektakulären ”Parallelogramm-Fondtüren”, die auf Knopfdruck öffnen und darauf in unkonventioneller Art und Weise parallel zum Fahrzeug gleiten, wettet, liegt ganz sicher auch falsch. Warum? Zu teuer.
Das Cockpit ist fahrerorientiert, der Innenraum einfach schön. Aber auch funktional: Die Kopfstützen mit Pferdeschwanz-Luke, die „freischwebenden” Ledersitze (unten mit der Mittelkonsole verbunden), das ökologisch gegerbte Sattelleder am Fahrzeugboden oder die Mittelkonsole des Viersitzers (das Serienmodell kommt als Fünfsitzer), die sich von der Armaturentafel bis zu den Rücksitzlehnen erstreckt und aus Kristall der schwedischen Glashütte Orrefors handgefertigt wurde – Serie: no chance.
Als Antriebsquelle des Concept Cars dient ein Start-Stopp-geregelter, 180 PS produzierender 1,6 Liter- Vierzylinder-Benzinmotor mit GTDi-Technolgie (Gasoline Turbocharged Direct Injection) und gutem CO2-Benehmen (119 g/km). Gehobene Sicherheitstechnik gehört zum neuen S60 wie das Knäckebrot zu Schweden: Ob Fußgängererkennung, Vollbremaktivierung, Totwinkel-Überwachung oder warnendes Head up Display, Volvos selbstgesteckte Ziele sind sehr ehrgeizig. Sicherheitsexperte Thomas Broberg formuliert es ganz konkret: „Unser Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 zu erreichen, dass kein Mensch in einem Volvo mehr verletzt oder getötet wird." Das klingt so, als wäre er sich ganz sicher. -le-
2010 - Der neue Volvo S60
Attraktive Autos sind der beste Weg aus der Krise. In diesem Sinne ist der neue Volvo S60, der erstmals auf dem Genfer Autosalon der Welt präsentiert wurde, aktive Krisenbekämpfung: Mit großem Gitter-Kühlergrill und Scheinwerfern in Klarglasoptik unterhalb der ausgeformten Motorhaube beginnt er so hübsch, wie er mit coupéhaft dahinfließendem kurzen Heck endet. Die gegenläufig öffnenden Türen hatte nur das S60 Concept, das Serienpendant ganz konventionelle. Die Neuauflage tut dem S60 trotzdem sichtlich gut.
Nicht gerade schwedisch, sondern ziemlich weltmännisch tritt er auf. Entwickelt unter Ford-Egide und nun in chinesischem Besitz wird Volvos Mittelklasse im belgischen Gent gefertigt.
Alte Volvo-Ideale beschwört der Mittelklässler aber bei der Sicherheitsausstattung. Erstmals kommt im Fünfsitzer, der im Innenraum mit verbesserter Qualität, fahrerorientiertem Cockpit und im Fond mit mehr Beinfreiheit und der umlegbaren Rücksitzbank aufwartet, ein Kollisions-Warnsystem zum Einsatz, das neben anderen Autos erstmals auch Fußgänger erkennt und durch eine automatische Notbremsung Kollisionen bis zu einer Geschwindigkeit von 35 km/h ganz vermeidet.
Acht Motoren stehen zur Wahl. Die fünf Benziner, markiert durch das “T” im Typnamen (Je höher die Zahl hinter dem Buchstaben, desto höher die Leistung) und drei Diesel (D 3 bis D5). Beginnend mit zwei 1,6-Liter-Benzin-Direkteinspritzern mit 150 PS und 180 PS und einem sehr sparsamen 1,6-Liter-Selbstzünder mit 115 PS, der unter Volvos Öko-Label “Drive” allerdings erst später den Händlerschauraum erblickt. Die weiteren Diesel zählen immer fünf Zylinder und leisten 163 und 205 PS, der 2,0 Liter-Vierzylinder mit Benzin-Direkteinspritzung 203 oder 240 PS, der serienmäßig mit Sechsgang-Automatik und Allradantrieb ausgelieferte Topbenziner T6 AWD Geartronic (3,0 Liter Hubraum, secchs Zylinder) sogar kräftige 304 PS. So motorisiert soll der neue Volvo in fluxen 6,5 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen und 250 km/h laufen, bis der elektronische Abregler dann regulierend greift.
Nicht ganz so flott steht der neue S60, dessen Produktion von Volvo auf jährlich 90.000 Fahrzeuge taxiert wird, zur Probefahrt bereit: Die ersten Fahrzeuge sollen im September die Kunden erreichen. Dass der krisengebeutelte “schwedische” Hersteller mit dem neuen S60 (Grundpreis: 27.000 Euro) etwas in Richtung Besserung erreicht, darf man schon heute erwarten – man muss ja nur hinschauen. (le)
Sportlich zeigt sich auch sein Innenraum. Komfortable, ergonomisch geformte, verstell- und beheizbare Vordersitze, Klimaanlage, elektrisches Glas-Schiebedach, elektrische Fensterheber und Pollenfilter zeugen von einer durchdachten Ausstattung. Mit 140 bis 180 PS bringt es der Volvo S60 auf eine Höchstgeschwindigkeit von 210 bis 225 km/h.
Eine besonders sportliche Variante stellt die R-Version dar, wobei das R für "refined" steht. Silbern eingefasste Bi-Xenon-Scheinwerfer, 5-Speichenfelgen mit Emblem, 2 gerade Endrohre und Brembo-Bremsen vervollständigen die verfeinerte sportlichere Version. Ein aktives Four-C-Fahrwerk und ein Haldex-Antrieb halten den Wagen auch bei höheren Geschwindigkeiten sicher auf der Strasse. Königsblaue Instrumente und mit Echtleder bezogene Armaturen bringen zusätzlich Raffinesse in das sportlich durchgestylte Design und ein 300 PS-Motor sorgt für das gewünschte sportliche Fahrgefühl. Mit der Emissionsklassifizierung E4 bleibt der Volvo auch umwelttechnisch im guten Bereich.
Schweden Zu(ku)nft: der neue Volvo S60
Der hübsch coupéartige neue Volvo S60 mit neuen Motoren und neuen Sicherheitsextras kommt erst im Jahr 2010 zum Volvo-Händler. Aber schwärmen darf man schon heute. Wie Volvo-Designboss Steve Mattin im März auf dem Genfer Autosalon: ”Das Volvo S60 Concept ist inspiriert von skandinavischem Design und vom Charakter schwedischer Küstenlandschaften – eine aufregende Mischung aus Dramatik und Sinnlichkeit.” Nun ja, was Designdirektoren sich so zusammen reimen auf ihre Autos, sollte man grundsätzlich mit Bedacht nachplabbern. Grundsätzlich. Aber hier trifft´s irgendwie ins Schwarze.
Beispiel: der „Wikingerboot-Effekt” der Scheinwerfer: Die Lichtführung erzeugt in den Leuchten die Abbildung zweier Seite an Seite segelnder Miniatur-Boote. Das geht so: Das Licht wird von einer LED-Leuchte erzeugt, reflektiert und von den „Segeln“ der Boote schließlich nach vorne projiziert. Ob die Wikinger in die Serie segeln? Eher: Nein. Und die aerodynamische Frontgrillblende (bei geringem Kühlbedarf zur Reduzierung des Luftwiderstands geschlossen) und 20 Zoll große Räder? Schon eher. Der automatisch ausfahrende Heckdiffusor oder die Heckleuchten wieder nicht: Ausgeschaltet zeigen sie nicht das übliche Rot oder Orange, weil die Positions-, Brems- und Blinkleuchten futuresk erst nach dem Zündschlüsseldreh erscheinen. Derjenige, der auf die funktional spektakulären ”Parallelogramm-Fondtüren”, die auf Knopfdruck öffnen und darauf in unkonventioneller Art und Weise parallel zum Fahrzeug gleiten, wettet, liegt ganz sicher auch falsch. Warum? Zu teuer.
Das Cockpit ist fahrerorientiert, der Innenraum einfach schön. Aber auch funktional: Die Kopfstützen mit Pferdeschwanz-Luke, die „freischwebenden” Ledersitze (unten mit der Mittelkonsole verbunden), das ökologisch gegerbte Sattelleder am Fahrzeugboden oder die Mittelkonsole des Viersitzers (das Serienmodell kommt als Fünfsitzer), die sich von der Armaturentafel bis zu den Rücksitzlehnen erstreckt und aus Kristall der schwedischen Glashütte Orrefors handgefertigt wurde – Serie: no chance.
Als Antriebsquelle des Concept Cars dient ein Start-Stopp-geregelter, 180 PS produzierender 1,6 Liter- Vierzylinder-Benzinmotor mit GTDi-Technolgie (Gasoline Turbocharged Direct Injection) und gutem CO2-Benehmen (119 g/km). Gehobene Sicherheitstechnik gehört zum neuen S60 wie das Knäckebrot zu Schweden: Ob Fußgängererkennung, Vollbremaktivierung, Totwinkel-Überwachung oder warnendes Head up Display, Volvos selbstgesteckte Ziele sind sehr ehrgeizig. Sicherheitsexperte Thomas Broberg formuliert es ganz konkret: „Unser Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 zu erreichen, dass kein Mensch in einem Volvo mehr verletzt oder getötet wird." Das klingt so, als wäre er sich ganz sicher. -le-
2010 - Der neue Volvo S60
Attraktive Autos sind der beste Weg aus der Krise. In diesem Sinne ist der neue Volvo S60, der erstmals auf dem Genfer Autosalon der Welt präsentiert wurde, aktive Krisenbekämpfung: Mit großem Gitter-Kühlergrill und Scheinwerfern in Klarglasoptik unterhalb der ausgeformten Motorhaube beginnt er so hübsch, wie er mit coupéhaft dahinfließendem kurzen Heck endet. Die gegenläufig öffnenden Türen hatte nur das S60 Concept, das Serienpendant ganz konventionelle. Die Neuauflage tut dem S60 trotzdem sichtlich gut.
Nicht gerade schwedisch, sondern ziemlich weltmännisch tritt er auf. Entwickelt unter Ford-Egide und nun in chinesischem Besitz wird Volvos Mittelklasse im belgischen Gent gefertigt.
Alte Volvo-Ideale beschwört der Mittelklässler aber bei der Sicherheitsausstattung. Erstmals kommt im Fünfsitzer, der im Innenraum mit verbesserter Qualität, fahrerorientiertem Cockpit und im Fond mit mehr Beinfreiheit und der umlegbaren Rücksitzbank aufwartet, ein Kollisions-Warnsystem zum Einsatz, das neben anderen Autos erstmals auch Fußgänger erkennt und durch eine automatische Notbremsung Kollisionen bis zu einer Geschwindigkeit von 35 km/h ganz vermeidet.
Acht Motoren stehen zur Wahl. Die fünf Benziner, markiert durch das “T” im Typnamen (Je höher die Zahl hinter dem Buchstaben, desto höher die Leistung) und drei Diesel (D 3 bis D5). Beginnend mit zwei 1,6-Liter-Benzin-Direkteinspritzern mit 150 PS und 180 PS und einem sehr sparsamen 1,6-Liter-Selbstzünder mit 115 PS, der unter Volvos Öko-Label “Drive” allerdings erst später den Händlerschauraum erblickt. Die weiteren Diesel zählen immer fünf Zylinder und leisten 163 und 205 PS, der 2,0 Liter-Vierzylinder mit Benzin-Direkteinspritzung 203 oder 240 PS, der serienmäßig mit Sechsgang-Automatik und Allradantrieb ausgelieferte Topbenziner T6 AWD Geartronic (3,0 Liter Hubraum, secchs Zylinder) sogar kräftige 304 PS. So motorisiert soll der neue Volvo in fluxen 6,5 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen und 250 km/h laufen, bis der elektronische Abregler dann regulierend greift.
Nicht ganz so flott steht der neue S60, dessen Produktion von Volvo auf jährlich 90.000 Fahrzeuge taxiert wird, zur Probefahrt bereit: Die ersten Fahrzeuge sollen im September die Kunden erreichen. Dass der krisengebeutelte “schwedische” Hersteller mit dem neuen S60 (Grundpreis: 27.000 Euro) etwas in Richtung Besserung erreicht, darf man schon heute erwarten – man muss ja nur hinschauen. (le)







Experte


































