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TOYOTA Auris - Geschichte, Hintergrundinformationen und Fakten
Der neue Toyota Auris und der neue Auris Hybrid Weltauto Facelift
Im Jahr 2007 wechselte der Name von Toyotas Weltauto. Aus Corolla wurde Auris. Was blieb, war der Erfolg am Markt. Bis heute verkaufte Toyota über 400.000 Auris in Europa. Klar, dass das Auris Facelift mit einem dezent neu geschnürten Gesamtpaket versucht, diese Erfolgsgeschichte fortzusetzen.
So ist der neue Toyota funktional, geräumig, gut ausgestattet und – das mit dem Gaspedal vergessen wir jetzt mal – zuverlässig. Sagt Toyota. Und bald wahrscheinlich auch wieder die ADAC-Pannenstatistik. An Karosse und Innenraum hat sich bis auf Details (wertigere Oberflächen, kleine Modernisierungen, gesteigerte Verarbeitungsqualtät) wenig getan – „never change a winning team.
Beim Antrieb buhlt der Toyota jetzt mit noch vollerer Motorenbreitseite um die liebe Kundschaft. Erstmals kommen im C-Segment („Golf-Klasse“) nicht allein Benziner und Diesel zum Zuge, sondern auch ein moderner Hybridantrieb.
Das Hybrid-Synergy-Drive (HSD), eine Kombination aus 1,8 Liter-Benziner, Elektromotor und Nickel-Metallhydrid-Akku, liefert 136 PS Gesamtleistung an die Vorderachse. Die Fahrleistungen des Auris Hybrid sollen damit auf dem Niveau vergleichbarer Fahrzeuge mit 2,0 Liter-Dieselmotor liegen. Dennoch emittiert der Golf-Konkurrent nur 99 g CO2/km. Und die Stickoxid-Emissionen (NOx) liegen ebenso deutlich unter denen von vergleichbar leistungsstarken Dieselfahrzeugen, was ihm schon jetzt die strenge Euro-6-Klassifikation beschert.
Im Gegensatz zu Mildhybriden lässt sich der vollhybride Auris - wie der Prius – im „EV“-Modus auf Knopfdruck auch rein elektrisch fahren. Die Reichweite reicht dann allerdings nur bis zum nächsten Supermarkt: zwei km, mit maximal 50 km/h.
Die anderen fünf Antriebsoptionen (zwei Benzin- und drei Dieselmotoren) reichen vom 1.33 VVT-i mit Start-Stopp-Automatik bis hin zum 2.2 D-CAT mit 177 PS und dickbackigen 400 Nm bei dünnen 5,9 Liter Verbrauch.
Aber das war´s noch nicht. Fahrwerk und Lenkung wurden neu abgestimmt. Mit einer kurzen Untersetzung von 14,44:1 und nur 2,9 Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag soll die geschwindigkeitsabhängige elektrische Servolenkung EPS mehr Kurvenschneid und ein sensibleres Feedback aufbieten. ABS und ESP (von Bosch) gehören zur neusten Konfektionsware. Die Benziner sowie 1.4 D-4D und 2.0 D-4D verfügen vorn über innenbelüftete, 26 mm starke Bremsscheiben mit 273 mm Durchmesser. Beim 2.2 D-CAT kommen größere Scheiben mit 295 mm zum Einsatz. Hinten bremsen überall 10 mm dicke Scheiben mit 270 mm Durchmesser. Das Reifenformat reicht von 195/65 R15 (bei den Einstiegsmotoren) bis zu breiten 225/45R 17 bei D-CAT oder Club.
Diese neue, „dynamischer“ gestaltete Version soll insbesondere Neukunden und jüngere Zielgruppen anlocken, die Modellvariante Life+ eher die Golf-Klässler, denen es vor allem um eine gehobene Ausstattung zum attraktiven Preis geht. Der neue Auris rollt nun in ganz Europa in den Handel. Dass der Hybrid erst im Spätsommer 2010 folgen wird (bestellen darf man ab Ende März für 22.950 Euro), ist die leicht bittere Pille, die so mancher Innovationsmensch bis dahin zu schlucken hat – schluck, schluck. (le)
Im Jahr 2007 wechselte der Name von Toyotas Weltauto. Aus Corolla wurde Auris. Was blieb, war der Erfolg am Markt. Bis heute verkaufte Toyota über 400.000 Auris in Europa. Klar, dass das Auris Facelift mit einem dezent neu geschnürten Gesamtpaket versucht, diese Erfolgsgeschichte fortzusetzen.
So ist der neue Toyota funktional, geräumig, gut ausgestattet und – das mit dem Gaspedal vergessen wir jetzt mal – zuverlässig. Sagt Toyota. Und bald wahrscheinlich auch wieder die ADAC-Pannenstatistik. An Karosse und Innenraum hat sich bis auf Details (wertigere Oberflächen, kleine Modernisierungen, gesteigerte Verarbeitungsqualtät) wenig getan – „never change a winning team.
Beim Antrieb buhlt der Toyota jetzt mit noch vollerer Motorenbreitseite um die liebe Kundschaft. Erstmals kommen im C-Segment („Golf-Klasse“) nicht allein Benziner und Diesel zum Zuge, sondern auch ein moderner Hybridantrieb.
Das Hybrid-Synergy-Drive (HSD), eine Kombination aus 1,8 Liter-Benziner, Elektromotor und Nickel-Metallhydrid-Akku, liefert 136 PS Gesamtleistung an die Vorderachse. Die Fahrleistungen des Auris Hybrid sollen damit auf dem Niveau vergleichbarer Fahrzeuge mit 2,0 Liter-Dieselmotor liegen. Dennoch emittiert der Golf-Konkurrent nur 99 g CO2/km. Und die Stickoxid-Emissionen (NOx) liegen ebenso deutlich unter denen von vergleichbar leistungsstarken Dieselfahrzeugen, was ihm schon jetzt die strenge Euro-6-Klassifikation beschert.
Im Gegensatz zu Mildhybriden lässt sich der vollhybride Auris - wie der Prius – im „EV“-Modus auf Knopfdruck auch rein elektrisch fahren. Die Reichweite reicht dann allerdings nur bis zum nächsten Supermarkt: zwei km, mit maximal 50 km/h.
Die anderen fünf Antriebsoptionen (zwei Benzin- und drei Dieselmotoren) reichen vom 1.33 VVT-i mit Start-Stopp-Automatik bis hin zum 2.2 D-CAT mit 177 PS und dickbackigen 400 Nm bei dünnen 5,9 Liter Verbrauch.
Aber das war´s noch nicht. Fahrwerk und Lenkung wurden neu abgestimmt. Mit einer kurzen Untersetzung von 14,44:1 und nur 2,9 Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag soll die geschwindigkeitsabhängige elektrische Servolenkung EPS mehr Kurvenschneid und ein sensibleres Feedback aufbieten. ABS und ESP (von Bosch) gehören zur neusten Konfektionsware. Die Benziner sowie 1.4 D-4D und 2.0 D-4D verfügen vorn über innenbelüftete, 26 mm starke Bremsscheiben mit 273 mm Durchmesser. Beim 2.2 D-CAT kommen größere Scheiben mit 295 mm zum Einsatz. Hinten bremsen überall 10 mm dicke Scheiben mit 270 mm Durchmesser. Das Reifenformat reicht von 195/65 R15 (bei den Einstiegsmotoren) bis zu breiten 225/45R 17 bei D-CAT oder Club.
Diese neue, „dynamischer“ gestaltete Version soll insbesondere Neukunden und jüngere Zielgruppen anlocken, die Modellvariante Life+ eher die Golf-Klässler, denen es vor allem um eine gehobene Ausstattung zum attraktiven Preis geht. Der neue Auris rollt nun in ganz Europa in den Handel. Dass der Hybrid erst im Spätsommer 2010 folgen wird (bestellen darf man ab Ende März für 22.950 Euro), ist die leicht bittere Pille, die so mancher Innovationsmensch bis dahin zu schlucken hat – schluck, schluck. (le)









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