SKODA Superb - Geschichte, Hintergrundinformationen und Fakten
Der Skoda Suberb hat nicht nur die technische Basis von VW übernommen sondern auch große Teile der Karosserie des China Passat.
Der Wagen der Mittelklasse oder auch der oberen Mittelklasse unterscheidet sich jedoch vom Passat in der Ausstattung und in Veränderungen der sehr edel anmutenden Innenausstattung. Der Radstand wurde im Vergleich ebenfalls verlängert, so dass der Suberb über ein sehr großes Platzangebot verfügt.
Die serienmäßig mit ESP und Antriebsschlupfregelung ausgestattete Limousine wird in fünf Motorenvariationen angeboten: zwei Vierzylindermotoren mit Leistung von 115 und 150 PS, sowie eine 2,8 Liter V6-Version mit 193 PS. Außerdem gibt es den Suberb mit TDI-Motoren, als Vierzylinder oder V6-Variante und Spitzenleistungen zwischen 130 und 155 PS.
Bemängeln lässt sich lediglich die sehr straffe Fahrwerksabstimmung, ansonsten glänzt der Skoda Suberb mit einer hervorragenden Serienausstattung, niedrigem Verbrauch und sehr guten Reiseeigenschaften. Er wird allerdings nur als Limousine angeboten. Im Jahr 2006 gab es ein Facelift, die Rückleuchten, die Frontschürze, den Kühlergrill und die Ausstattung betreffend.
Der seit 2001 gebaute Skoda Suberb ist nicht zu verwechseln mit dem bereits zwischen 1934 und 1949 von Skoda hergestellten Suberb.
Der neue Skoda Superb Combi
In den vergangenen zehn Jahren ist der Marktanteil von Skoda in Deutschland von 1,2 Prozent (1998) über zwei Prozent (2000) bis auf 3,9 Prozent (2008) angestiegen. Warum, offenbart auch der neuste Spross des Hauses: Der neue Superb Combi, der auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt (17. bis 27. September) seine Weltpremiere feiert.
Schon für die aktuelle Generation des großen Skoda haben sich seit der Markteinführung vor rund einem Jahr weltweit mehr als 42.000 Kunden entschieden. Überdurchschnittliche Geräumigkeit im Innen- und Gepäckraum ist ja schon in dieser Karosserieform Programm. Mit 1.670 Litern Volumen (vorher 565 Liter) bei flach gelegter Rückbank sticht die Limousine sogar manchen Kombi aus. Die noch zuladefreundlichere Kombivariante ist auch konsequent im Sinne der Tradition, siehe: Octavia Combi, Fabia Combi …
Dass die Designabteilung nicht versucht hat, noch den letzten Pack-Liter aus dem Kombi-Konzept herauszukitzeln, tut der Optik sichtlich gut. Weil die Dachlinie hinter der D-Säule relativ flach ausläuft, wirkt der Kombi sogar noch etwas harmonischer als die im Heckbereich, unterhalb der C-Säule, etwas unförmige Limousine.
Die technischen Details und der Preis wurden vom Hersteller zwar noch nicht kommuniziert, aber einige Vermutungen scheinen schon jetzt sehr zutreffend: 4,84 Meter Fahrzeuglänge werden erwartet (das entspricht der Länge des aktuellen Superb), 1.900 Liter Gepäckraumvolumen (ein Mindestmaß, um sich raumtaktisch vom Stufenheck abzusetzen) und ein Basispreis für das Kombi-Einstiegsmodell um 25.000 Euro; ein Aufschlag von rund 2.000 Euro.
Wie bei der Limousine stehen drei Benziner (alle Euro 5) und drei Diesel zur Wahl. Den Einstieg bildet der „downgesizte“ 1,4-Liter-Benzindirekteinspritzer mit 125 PS, der 1.8 TSI bringt es auf 160, der 3.6-Liter-V6 auf lebendige 260 PS. Die Diesel leisten 105 PS (1.9 TDI), 140 oder 170 PS (2.0 TDI). Der stärkste Dieselmotor erfüllt schon heute die Euro 5-Norm, die schwächeren Aggregate nur Euro 4. Auf Wunsch gibt es auch den Kombi mit Allradantrieb (nicht mit jedem Motor) und DSG (Doppelkupplungsgetriebe), das zusammen mit jedem der Aggregate, außer dem Einstiegsbenziner und –diesel, bestellbar ist. Ab Ende des Jahres dürfte der neue Skoda Superb Combi beim Händler stehen. (le)