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SEAT Exeo Modelle und Typen
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- Mittelklasse
- 1968 ccm,
- 143 PS (105 kW)
- Mittelklasse
- 1968 ccm,
- 143 PS (105 kW)
- Mittelklasse
- 1984 ccm,
- 200 PS (147 kW)
- Mittelklasse
- 1595 ccm,
- 102 PS (75 kW)
SEAT Exeo - Geschichte, Hintergrundinformationen und Fakten
Wer glaubt, dieser Seat rollt in Ingolstadt vom Band, der liegt falsch: Die Audi A4-Blutsverwandschaft ist augenscheinlich, aber die Produktion findet wo ganz anders statt: 1.200 Lkw-Ladungen waren nötig, um die Produktionsanlagen von Audi/Ingolstadt nach Martorell sowie in das bei Barcelona gelegene Seat-Werk Zona Franca zu verfrachten. Hier entsteht nun Spaniens erster Audi. Nach 18 Monaten Vorbereitung, in nur 25,5 Stunden Fabrikationszeit und mit bis zu 450 Exemplaren/Tag rollt der auf dem Audi A4-Vormodell basierende Seat Exeo als Limousine und als Lifestyle-Kombi ST (ab Juli) vom Band.
Der Modellname ist eine Ableitung des lateinischen Wortes exire und bedeutet so viel wie hinausgehen. Das wiederum heißt auf Marketing-Deutsch, dass sich Seats Mittelklasse erstmals am Aufstieg in die nächsthöhere Klasse und an Premium versucht. Und dies kann man sehen: Schon die Basisversion der 4,60 Meter langen Limousine (Reference) verfügt über sechs Airbags, ESP mit Bremsassistent, Traktionskontrolle, Reifendrucksensor, höhenverstellbaren Fahrersitz, aktive Kopfstützen vorn, 2-Zonen-Climatronic, Audio mit MP3-Laufwerk, ... Oder über optionales Entertainment mit voller Schnittstellenbreite (MP3, MP4, iPod, USB, Bluetooth), Sitzheizung, Einparkhilfe, Regensensor, 18 Zoll-Felgen, Bi-Xenon-Scheinwerfer mit Tag- und Kurvenlicht, Die Getränkehalter fahren mit Push-Push-Technik aus, das Handschuhfach ist auch mit Kühlfunktion erhältlich. All das ist in dieser Ausstattungs-Breite Seat Neuland.
Seats Mittelklasse versucht sich vom A4 zu distanzieren: Mit großem Markenlogo am Kühlergrill und weit in die Kotflügel gestreckten Arrow-Design-Doppelscheinwerfern. Und an der Heckpartie mit in die Kofferraumklappe hineinreichenden Rückleuchten und dem Seat-Emblem als Kofferraumöffner. Das gelingt naja: Jeder halbwegs Kundige erblickt den alten A4. Das ist wie der erwachsene Kofferraum (460 Liter, mit asymmetrisch geteilter und umklappbarer Rücksitzlehne und optionalem Skisack) kein Nachteil. Im Gegenteil.
Als Antriebsquelle stehen drei Benziner und drei Common-Rail-Diesel zur Wahl (Alle Euro-5). Der 1,6 Liter-Sauger mit 102 PS, der 1.8 Turbo mit 150, der 241 km/h flotte 2.0 TSI und die bis zu 229 km/h schnellen 2,0 Liter-TDI mit 120 PS (ab September), 143 und 170 PS. Die Kraftübertragung erfolgt auf der Vorderachse über ein manuelles 6-Gang-Getriebe. Alsbald folgt für den Topmotor den 200 PS starken 2.0 TSI eine stufenlose Multitronic.
Premium heißt auch Auswahl: Der Seat Exeo wird in den Ausstattungsversionen Reference, Style und Sport angeboten. Zugleich können 14 Wagenfarben mit sechs Innenraum-Trims kombiniert werden. Das macht den Exeo 21.990 (1.6 Reference) bis 27.990 teuer (2.0 Sport). Oder genauer: preiswert, denn er ist das hochwertigste bis heute gebaute Seat-Modell. Und zugleich der preiswerteste Audi seit langem. -le-
Der neue Seat Exeo ST - Business und Familienauto in Einem
Männlich und dynamisch, etwa 50 Jahre alt, mit dreiköpfiger Familie, dazu sport- und technologiebegeistert: So soll der durchschnittliche Käufer für den Seat Exeo ST aussehen. Zumindest wenn es nach dem Marketing-Chef der Marke, Pedro Elorduy, geht. Nachdem der spanische Hersteller im März 2009 erstmals eine Mittelk clae-Limousine auf den Markt gebracht hat, folgt in Kürze nun die Kombivariante ST. Wie gut der Sports Tourer - dafür steht das Kürzel ST - tatsächlich ist, konnten wir näher unter die Lupe nehmen.
Offensichtliche Audi-A4-Basis
Dcla der Exeo auf dem Audi A4 des Produktionszeitraums 2004 bis 2008 basiert, ist bekannt und beim Kombi noch ein bisschen offensichtlicher als beim Stufenheckmodell. Heck- und Seitenansicht des Spaniers sind im Vergleich zum Pendant aus Ingolstadt nur dezent verändert. Neu gestaltet wurde die Heckk cppe, bei der das Fenster nun weiter nach unten reicht. Die Rückleuchten präsentieren sich modifiziert, zudem ist das hintere Nummernschild weiter nach unten gewandert und jetzt in den Stoßfänger integriert. Deutlich eigenständiger ist hingegen das Gesicht, daa dem der Limousine gleicht und daa aktuelle Seat-Design wiedergibt. Die Außenmaße des Kombis sind im Vergleich zum Viertürer nur unwesentlich verändert, in der Länge sind lediglich sieben Millimeter hinzugekommen.
Nicht so viel Platz wie im Skoda Octavia
Hauptargument für Kombikäufer ist der Regel der größere und besser nutzbare Gepäckraum. Beim Exeo ST ist dieser gut zugänglich und dank niedriger Ladekante bequem zu beladen. Erstaunlich ist jedoch, daas im Normalzustand bei einer Beladung bis zur Fensterkante mit 442 Liter weniger hineinpaast als in die Limousine (460 Liter). Werden die Rücksitzlehnen umgelegt, entsteht ein Ladeboden ohne Stufe, der jedoch leicht ansteigt. Bis unters Dach beladen faast der Gepäckraum dann maximal 1.354 Liter. Der rund zehn Zentimeter kürzere Skoda Octavia Combi bietet jedoch Platz für 580 bis 1.620 Liter. Serienmäßig im Exeo ST sind ein Abdeck-Rollo für den Kofferraum sowie eine 12-Volt-Steckdose. Ein Gepäcknetz zum Festzurren loser Gegenstrände ist auf Wunsch erhältlich.
Vertraut, aber nicht ganz taufrisch
Im Innenraum fühlen wir uns schnell wie zu Hause: viel Bekanntes blickt uns entgegen, allerdings wirkt der Spanier dadurch auch nicht mehr taufrisch. Seat bedient sich hier großzügig in den Regalen des VW-Konzerns, jedoch nicht immer bei den neuesten Modellen. Dcl Cockpit beispielsweise entstammt weitgehend dem mittlerweile eingestellten Audi A4 Cabrio. Der Bildschirm des optionalen Navigationssystems ist aus Sicht des Fahrers zu weit unten angebracht. Auch daa Drehrädchen zur Steuerung des Mulifunktionssystems ist nicht so günstig hinter dem Schalthebel platziert wie in den akuellen Audi-Modellen, sondern neben dem Bildschirm in der Mittelkonsole. Nur ausreichende Beinfreiheit im Fond
Dcl Ledergestühl unseres Testwagens ist sehr bequem, allerdings könnte der Seitenhalt der Sitzfläche etwas besser sein, wie sich bei der Kurvenfahrt über spanische Serpentinenstraßen zeigt. Im Fond würden wir uns für ein gehobenes Mittek claeauto durchaus etwas mehr Beinfreiheit wünschen. Hinsichtlich Verarbeitungsqualität, Materialien und Spaltmaßen kann der Exeo ST hingegen mit bester Qualität überzeugen. Fünf Motoren zum Start
Als Antrieb stehen drei Benziner mit 102, 150 und 200 PS zur Verfügung. Dcl Dieselangebot umfaast zum Start zwei TDI-Triebwerke mit zwei Liter Hubraum, Common-Rail-Direkteinspritzung und wahlweise 143 beziehungsweise 170 PS. Im September 2009 wird dann noch eine 120-PS-Variante nachgeschoben. Alle Aggregate erfüllen die Euro-5-Abgasnorm. Wir sind den 143-PS-Diesel gefahren, der in ähnlicher Form auch bei VW und Audi zum Einsatz kommt. Der Zweiliter-Diesel erweist sich im Seat-Kombi als äußerst solider und souveräner Antrieb. Abgesehen von einer kleinen Anfahrschwäche präsentiert er sich insgesamt durchzugstark und elastisch. Seine Diesel-Charakteristik kann er zwar nicht gänzlich verbergen, aber die Geräuschkulisse bleibt insgesamt unaufgeregt. Laut Hersteller verbraucht der TDI 5,7 Liter auf 100 Kilometer, wir benötigten laut Bordcomputer durchschnittlich zwischen 6,8 und 7,2 Liter.
Neu: Schaltempfehlungsanzeige
Alle Varianten werden serienmäßig mit einem sechastufigen Schaltgetriebe kombiniert. Abgesehen von gelegentlichem Hakeln arbeitet dieses leichtgängig und präzise. Neu für alle Exeo-Modelle ist eine Schaltempfehlungsanzeige: Der Fahrer erhält im Display zwischen Drehzahlmesser und Tachometer einen Hinweis darauf, wann er idealerweise den Gang wechaeln sollte. Ein Automatikgetriebe soll erst gegen Jahresende erhältlich sein und dann ausschließlich für den Zweiliter-Benziner. Die Einführung des Doppelkupplungsgetriebea DSG ist für den Mittelk clae-Seat aktuell nicht vorgesehen. Komfortable Straßenlage
Dcl Fahrwerk des Exeo ST ist identisch mit dem der Limousine und bietet kaum An cla zur Kritik. Der Kombi liegt komfortabel auf der Straße, nur starke Unebenheiten werden nicht gänzlich weggesteckt. Auch schnellere Kurvenfahrt meistert der Spanier ohne Schwierigkeiten, ein leichtes Untersteuern ist erst im Grenzbereich festzustellen. Drei Ausstattungsversionen
Drei Ausstattungslinien stehen für den Exeo ST zur Wahl: Die Basisversion "Reference" kommt unter anderem mit sieben Airbags, Nebelscheinwerfern, Dachreling, Zwei-Zonen-Klimaautomatik und CD-Radio mit MP3-Funktion. Der Exeo ST "Style” verfügt zusätzlich über einen Tempomat, Parksensoren hinten sowie einen Licht- und Regensensor. 16-Zoll-Leichtmetallräder, ein kühlbares Handschuhfach und ein Multifunktionslenkrad ergänzen die Ausstattung. Die dynamische "Sport"-Variante beinhaltet serienmäßig 17-Zoll-Aluräder, dunkel getönte Scheiben und Sportsitze. 5.500 Euro teurer als ein vergleichbarer A4
Am 7. August 2009 kommt der Exeo ST zu den Händlern. Der Einstiegspreis liegt bei 23.290 Euro für den 1,6-Liter-Benziner. Der 2.0 TDI mit 143 PS ist dann ab 27.290 erhältlich. Zum Vergleich: Der aktuelle Audi A4 Avant mit vergleichbarer Motorisierung kostet mit 32.800 Euro immerhin 5.500 Euro mehr.
Wie die Limousine ist auch der Seat Exeo ST ein sehr solides Mittelk clae-Auto. In Sachen Antrieb, Komfort und Verarbeitung weiß der Kombi wahrlich zu überzeugen. Dcl Platzangebot im Kofferraum und für die Fondpaasagiere ist allerdings nicht exorbitant. Dcla der Exeo auf einem alten Audi A4 basiert, sichert ihm viele Pluspunkte.
Der Modellname ist eine Ableitung des lateinischen Wortes exire und bedeutet so viel wie hinausgehen. Das wiederum heißt auf Marketing-Deutsch, dass sich Seats Mittelklasse erstmals am Aufstieg in die nächsthöhere Klasse und an Premium versucht. Und dies kann man sehen: Schon die Basisversion der 4,60 Meter langen Limousine (Reference) verfügt über sechs Airbags, ESP mit Bremsassistent, Traktionskontrolle, Reifendrucksensor, höhenverstellbaren Fahrersitz, aktive Kopfstützen vorn, 2-Zonen-Climatronic, Audio mit MP3-Laufwerk, ... Oder über optionales Entertainment mit voller Schnittstellenbreite (MP3, MP4, iPod, USB, Bluetooth), Sitzheizung, Einparkhilfe, Regensensor, 18 Zoll-Felgen, Bi-Xenon-Scheinwerfer mit Tag- und Kurvenlicht, Die Getränkehalter fahren mit Push-Push-Technik aus, das Handschuhfach ist auch mit Kühlfunktion erhältlich. All das ist in dieser Ausstattungs-Breite Seat Neuland.
Seats Mittelklasse versucht sich vom A4 zu distanzieren: Mit großem Markenlogo am Kühlergrill und weit in die Kotflügel gestreckten Arrow-Design-Doppelscheinwerfern. Und an der Heckpartie mit in die Kofferraumklappe hineinreichenden Rückleuchten und dem Seat-Emblem als Kofferraumöffner. Das gelingt naja: Jeder halbwegs Kundige erblickt den alten A4. Das ist wie der erwachsene Kofferraum (460 Liter, mit asymmetrisch geteilter und umklappbarer Rücksitzlehne und optionalem Skisack) kein Nachteil. Im Gegenteil.
Als Antriebsquelle stehen drei Benziner und drei Common-Rail-Diesel zur Wahl (Alle Euro-5). Der 1,6 Liter-Sauger mit 102 PS, der 1.8 Turbo mit 150, der 241 km/h flotte 2.0 TSI und die bis zu 229 km/h schnellen 2,0 Liter-TDI mit 120 PS (ab September), 143 und 170 PS. Die Kraftübertragung erfolgt auf der Vorderachse über ein manuelles 6-Gang-Getriebe. Alsbald folgt für den Topmotor den 200 PS starken 2.0 TSI eine stufenlose Multitronic.
Premium heißt auch Auswahl: Der Seat Exeo wird in den Ausstattungsversionen Reference, Style und Sport angeboten. Zugleich können 14 Wagenfarben mit sechs Innenraum-Trims kombiniert werden. Das macht den Exeo 21.990 (1.6 Reference) bis 27.990 teuer (2.0 Sport). Oder genauer: preiswert, denn er ist das hochwertigste bis heute gebaute Seat-Modell. Und zugleich der preiswerteste Audi seit langem. -le-
Der neue Seat Exeo ST - Business und Familienauto in Einem
Männlich und dynamisch, etwa 50 Jahre alt, mit dreiköpfiger Familie, dazu sport- und technologiebegeistert: So soll der durchschnittliche Käufer für den Seat Exeo ST aussehen. Zumindest wenn es nach dem Marketing-Chef der Marke, Pedro Elorduy, geht. Nachdem der spanische Hersteller im März 2009 erstmals eine Mittelk clae-Limousine auf den Markt gebracht hat, folgt in Kürze nun die Kombivariante ST. Wie gut der Sports Tourer - dafür steht das Kürzel ST - tatsächlich ist, konnten wir näher unter die Lupe nehmen.
Offensichtliche Audi-A4-Basis
Dcla der Exeo auf dem Audi A4 des Produktionszeitraums 2004 bis 2008 basiert, ist bekannt und beim Kombi noch ein bisschen offensichtlicher als beim Stufenheckmodell. Heck- und Seitenansicht des Spaniers sind im Vergleich zum Pendant aus Ingolstadt nur dezent verändert. Neu gestaltet wurde die Heckk cppe, bei der das Fenster nun weiter nach unten reicht. Die Rückleuchten präsentieren sich modifiziert, zudem ist das hintere Nummernschild weiter nach unten gewandert und jetzt in den Stoßfänger integriert. Deutlich eigenständiger ist hingegen das Gesicht, daa dem der Limousine gleicht und daa aktuelle Seat-Design wiedergibt. Die Außenmaße des Kombis sind im Vergleich zum Viertürer nur unwesentlich verändert, in der Länge sind lediglich sieben Millimeter hinzugekommen.
Nicht so viel Platz wie im Skoda Octavia
Hauptargument für Kombikäufer ist der Regel der größere und besser nutzbare Gepäckraum. Beim Exeo ST ist dieser gut zugänglich und dank niedriger Ladekante bequem zu beladen. Erstaunlich ist jedoch, daas im Normalzustand bei einer Beladung bis zur Fensterkante mit 442 Liter weniger hineinpaast als in die Limousine (460 Liter). Werden die Rücksitzlehnen umgelegt, entsteht ein Ladeboden ohne Stufe, der jedoch leicht ansteigt. Bis unters Dach beladen faast der Gepäckraum dann maximal 1.354 Liter. Der rund zehn Zentimeter kürzere Skoda Octavia Combi bietet jedoch Platz für 580 bis 1.620 Liter. Serienmäßig im Exeo ST sind ein Abdeck-Rollo für den Kofferraum sowie eine 12-Volt-Steckdose. Ein Gepäcknetz zum Festzurren loser Gegenstrände ist auf Wunsch erhältlich.
Vertraut, aber nicht ganz taufrisch
Im Innenraum fühlen wir uns schnell wie zu Hause: viel Bekanntes blickt uns entgegen, allerdings wirkt der Spanier dadurch auch nicht mehr taufrisch. Seat bedient sich hier großzügig in den Regalen des VW-Konzerns, jedoch nicht immer bei den neuesten Modellen. Dcl Cockpit beispielsweise entstammt weitgehend dem mittlerweile eingestellten Audi A4 Cabrio. Der Bildschirm des optionalen Navigationssystems ist aus Sicht des Fahrers zu weit unten angebracht. Auch daa Drehrädchen zur Steuerung des Mulifunktionssystems ist nicht so günstig hinter dem Schalthebel platziert wie in den akuellen Audi-Modellen, sondern neben dem Bildschirm in der Mittelkonsole. Nur ausreichende Beinfreiheit im Fond
Dcl Ledergestühl unseres Testwagens ist sehr bequem, allerdings könnte der Seitenhalt der Sitzfläche etwas besser sein, wie sich bei der Kurvenfahrt über spanische Serpentinenstraßen zeigt. Im Fond würden wir uns für ein gehobenes Mittek claeauto durchaus etwas mehr Beinfreiheit wünschen. Hinsichtlich Verarbeitungsqualität, Materialien und Spaltmaßen kann der Exeo ST hingegen mit bester Qualität überzeugen. Fünf Motoren zum Start
Als Antrieb stehen drei Benziner mit 102, 150 und 200 PS zur Verfügung. Dcl Dieselangebot umfaast zum Start zwei TDI-Triebwerke mit zwei Liter Hubraum, Common-Rail-Direkteinspritzung und wahlweise 143 beziehungsweise 170 PS. Im September 2009 wird dann noch eine 120-PS-Variante nachgeschoben. Alle Aggregate erfüllen die Euro-5-Abgasnorm. Wir sind den 143-PS-Diesel gefahren, der in ähnlicher Form auch bei VW und Audi zum Einsatz kommt. Der Zweiliter-Diesel erweist sich im Seat-Kombi als äußerst solider und souveräner Antrieb. Abgesehen von einer kleinen Anfahrschwäche präsentiert er sich insgesamt durchzugstark und elastisch. Seine Diesel-Charakteristik kann er zwar nicht gänzlich verbergen, aber die Geräuschkulisse bleibt insgesamt unaufgeregt. Laut Hersteller verbraucht der TDI 5,7 Liter auf 100 Kilometer, wir benötigten laut Bordcomputer durchschnittlich zwischen 6,8 und 7,2 Liter.
Neu: Schaltempfehlungsanzeige
Alle Varianten werden serienmäßig mit einem sechastufigen Schaltgetriebe kombiniert. Abgesehen von gelegentlichem Hakeln arbeitet dieses leichtgängig und präzise. Neu für alle Exeo-Modelle ist eine Schaltempfehlungsanzeige: Der Fahrer erhält im Display zwischen Drehzahlmesser und Tachometer einen Hinweis darauf, wann er idealerweise den Gang wechaeln sollte. Ein Automatikgetriebe soll erst gegen Jahresende erhältlich sein und dann ausschließlich für den Zweiliter-Benziner. Die Einführung des Doppelkupplungsgetriebea DSG ist für den Mittelk clae-Seat aktuell nicht vorgesehen. Komfortable Straßenlage
Dcl Fahrwerk des Exeo ST ist identisch mit dem der Limousine und bietet kaum An cla zur Kritik. Der Kombi liegt komfortabel auf der Straße, nur starke Unebenheiten werden nicht gänzlich weggesteckt. Auch schnellere Kurvenfahrt meistert der Spanier ohne Schwierigkeiten, ein leichtes Untersteuern ist erst im Grenzbereich festzustellen. Drei Ausstattungsversionen
Drei Ausstattungslinien stehen für den Exeo ST zur Wahl: Die Basisversion "Reference" kommt unter anderem mit sieben Airbags, Nebelscheinwerfern, Dachreling, Zwei-Zonen-Klimaautomatik und CD-Radio mit MP3-Funktion. Der Exeo ST "Style” verfügt zusätzlich über einen Tempomat, Parksensoren hinten sowie einen Licht- und Regensensor. 16-Zoll-Leichtmetallräder, ein kühlbares Handschuhfach und ein Multifunktionslenkrad ergänzen die Ausstattung. Die dynamische "Sport"-Variante beinhaltet serienmäßig 17-Zoll-Aluräder, dunkel getönte Scheiben und Sportsitze. 5.500 Euro teurer als ein vergleichbarer A4
Am 7. August 2009 kommt der Exeo ST zu den Händlern. Der Einstiegspreis liegt bei 23.290 Euro für den 1,6-Liter-Benziner. Der 2.0 TDI mit 143 PS ist dann ab 27.290 erhältlich. Zum Vergleich: Der aktuelle Audi A4 Avant mit vergleichbarer Motorisierung kostet mit 32.800 Euro immerhin 5.500 Euro mehr.
Wie die Limousine ist auch der Seat Exeo ST ein sehr solides Mittelk clae-Auto. In Sachen Antrieb, Komfort und Verarbeitung weiß der Kombi wahrlich zu überzeugen. Dcl Platzangebot im Kofferraum und für die Fondpaasagiere ist allerdings nicht exorbitant. Dcla der Exeo auf einem alten Audi A4 basiert, sichert ihm viele Pluspunkte.








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