FORD Ka - Geschichte, Hintergrundinformationen und Fakten
Der Ford Ka ist ein Kleinwagen der Ford Motor Company und verteidigt eisern die Marktanteile Fords im europäischen Kleinwagensektor. Der Wagen ist als Vier-Sitzer bekannt und wird im spanischen Valenzia sowie in Brasilien produziert. Seit seiner Einführung 1996 wurde der Ford Ka etwa eine Million Mal verkauft.
Das Design des Ford Ka ist auch bekannt als "New-Edge-Design", das aus einer Kombination von runden Flächen und kantigen Details bestand. In puncto Technik ist der Ford Ka dem Fiesta 96 sehr ähnlich. So ähneln Motorisierung, Frontantrieb, vordere Einzelradaufhängung und die Verbundlenker-Hinterachse inklusive Bremsanlage, Scheibenbremsen vorne und Trommelbremsen hinten den technischen Details des Ford Fiesta 96 sehr.
Den Ford Ka gibt es in verschiedenen Varianten: 1,3-Liter- oder 1,6–Liter-Benziner mit Leistungen zwischen 60 und 95 PS. In der Ausstattung können die Kunden wählen zwischen der Version "Student", der Sonderedition Viva X, der sportiven Version "Sportka" und dem Top-Modell "Royale" mit Metallic-Lackierung, Lederlenkrad und Klimaanlage.
Der Ford Ka ist ab sofort als Editionsmodell "Student" erhältlich und soll den kompakten Kleinwagen für Studenten attraktiv und finanzierbar machen. Im Paket enthalten sind unter anderem ein Antiblockiersystem (ABS), Front- und Seitenairbag für Fahrer und Beifahrer, Servolenkung, Staub- und Pollenfilter, eine Wärmeschutzverglasung, die getönte Fensterverglasung und mehr. Zudem können einige Sonderausstattungen gegen Aufpreis für diese Editionsmodell hinzugefügt werden, wie beispielsweise das "Audiosystem 6.000" inklusive Radio-CD-Player mir RDS/EON und 2 x 15 Watt Ausgangsleistung oder ein elektrisches Faltdach. Darüber hinaus bietet Ford ein weiteres Ka Editionsmodell namens "Ford Ka Fun X" an, welches vor allem Jugendliche als Zielgruppe definiert. Besonderheiten dieses Editionsmodells sind vor allem die lackierten Front- und Heckschürzen sowie das insgesamt sportlichere und aggressivere Design der Karosserie sowie einige Ausstattungsmerkmale wie zum Beispiel Leichtmetallfelgen, Sonderlackierungen in zahlreichen Farben oder die getönte Fensterverglasung. Allerdings ist der Ford Ka, egal ob "Ka Basic" oder Editionsmodell, nur als Dreitürer erhältlich.
12 Jahre und 1,46 Millionen Einheiten Ka, das war der erste Streich. Mit Italien-Wurzeln folgt der zweite sogleich: der Ford Ka II.
1996 wählte ihn die italienische Automobilia sogar zum schönsten Auto der Welt. Im Jahr 2009 sind die guten Voraussetzungen ebenso italophil: Der neue Ford Ka, das Ergebnis eines Joint Ventures mit dem Kompaktprofi Fiat, rollt gemeinsam mit dem 500 im Fiat-Werk in Tychy (Polen) vom Band.
Das freundliche Lächeln der Frontpartie und das Heck lassen jedoch keinen Zweifel aufkommen: Hier kommt der neue, vom alten New Edge (Ka I) auf das neue Kinetic Design (Ka II) umgeschwenkte Ford Mini; drei Türen, vier Sitzplätze und noch 224 Liter Platz dahinter (bei umgeklappten Rücksitzen: 710 l). Dabei ist der ab Februar 2009 in den Handel kommende Ka nicht nur poppig und frech, sondern auch ein treffsicheres Einparktalent dank 3,62 m Kürze, erhöhter Schalt- und Fahrersitzposition (gut für die Rundumsicht) und wegen der leichtgängigen elektrischen Servolenkung (Serie wie das höhenverstellbare Lenkrad). Im Interieur setzt sich das pfiffige Design mit scharfen Kontrasten fort. Besondere Aufmerksamkeit erregen die glänzend-weißen Apple-Oberflächen, die sowohl die Mittelkonsole als auch die Türinnengriffe zieren. In die expressiv gestalteten Belüftungsdüsen können die Finger, wenn die Luftzufuhr neu ausgerichtet wird, hineingreifen wie in eine Bowling-Kugel. Oben herum kommt das lichte Panorama-Glasdach leider erst ab Sommer 2009. Unten herum sind Armaturenbrett und Türverkleidungen entweder dezent dunkelgrau oder hellbeige. Im undezenteren Tattoo-Paket trägt der Ka dagegen schon ein Herz-Logo auf dem Dach. Bei den Sitzpolstern geht es noch lustiger und quietschbunter zu.
Die Kräfte, die kleinwagentypisch auf die Vorderräder wirken, produzieren ein 1,2-Liter-Duratec-Benziner (69 PS) oder ein Duratorq TDCi-Turbodiesel mit 1,3 Liter Hubraum (75 PS). Die jeweils mit einem Fünfganggetriebe verbandelten Triebwerke emittieren im Betrieb weniger als 120 g/km und halten den Ball auch verbrauchsmäßig und versicherungstechnisch flach: Vollkasko-Klasse 11 (Benziner) und 12 (Diesel).
Das Fahrwerk ist wie schon beim agilen Vorgänger für Höheres geweiht. Dank direkter Lenkung (2,5 Anschlagdrehungen) und kleinem Wendekreis (9,1 m). Flotte Abstimmungsfahrten auf der Nürburgring Nordschleife machen schon heute heiß auf die Evolutionsstufe SportKa. Die Bremsanlage des als Trend und Titanium lieferbaren Stadtautos fallen staturbedingt kompakt aus (vorne Scheibenbremsen: 240 mm, hinten Trommelbremsen: 180 mm). Das Sicherheitspaket leider auch. Zumindest im Vergleich zum Laufbandschwesterchen Fiat: Nur vier Airbags sind Serie. Kopf-Schulter-Airbags gibt es nur auf Wunsch. ESP leider auch. Dafür ist der Grundpreis zwar wohlfeiler (9.750 gegen die 11.000 des Cinquecento), aber sollte man im Stadtflitzer gerade an der Sicherheitsausstattung sparen?