FORD Focus - Geschichte, Hintergrundinformationen und Fakten
Der Ford Focus wurde von Ford 1998 als Nachfolger des Ford Escort auf den Markt gebracht. Der zur Kompaktklasse gehörende Ford Focus war im Jahr 2000 sowie 2001 das meistverkaufte Auto der Welt. Die Produktion des Ford Focus erfolgt weltweit an mehreren Standorten in Deutschland, Spanien, Russland, Mexico, Argentinien und den USA. Den Focus gibt es in folgenden Karosserieausführungen: als Schrägheck, Stufenheck, Kombi, Kompaktvan und Cabrio.
Der Focus erregte Aufsehen durch sein New Edge-Design und durch technische Details, die in der Kompaktklasse einmalig waren.
Die erste Generation erhielt 2001 ein Facelift, wobei Scheinwerfer, Stoßstangen und Details im Innenraum verändert wurden. Nach über 4 Millionen verkauften Stück stellte Ford Ende 2004 die zweite Generation des Focus vor.
Die zweite Generation unterscheidet sich durch ein überarbeitetes Design, einen Größenzuwachs und neue Motoren. Den Focus gibt es mit folgenden Motorisierungen: als Benziner von 80 PS bis 225 PS oder als Diesel von 90 PS bis 136 PS.
Der neue Ford Focus RS500 - Die besten 500
„RS“ macht jeden Ford-Fan heiß. So heiß wie der Focus RS mit dem herrlich grollenden Fünfzylinder ist. Heißer geht’s für 36.000 Euro nimmer mehr, könnte man meinen, und liegt dann doch daneben: 500 Mal, 500 Mal RS500, 500 Mal streng limitiert .. sind noch heißer.
Aus 305 wurden 350 PS. Ziemlich viel für Frontantrieb, unverschämt viel für einen, der immer noch unter „Kompaktauto“ firmiert.
Quer eingebaut, haut der 2,5 Liter-Turbo via Frontantrieb nun 460 Nm (RS: 440) auf die Gasse. Wie sich das anfühlt? Es kickt. Die Köpfe wippen im Takt, den der Pilot mit dem kurzen Schalthebel des Sechsgang-Schaltgetriebes streng vorgibt. Der Motor feuert im Ansaug- und Abgastrakt heftig, der Lader schnauft deftig. Die breiten 19 Zoll-Leichtmetallräder krallen sich den Asphalt.
Äußerlich macht der Kölner voll auf Karosserie-Karneval. Vorn scheint der RS500 mit breitem Schlund (für die Kühlluft) ein Stück Straße wegbeißen zu wollen. Seitlich trägt er mit ausgestellten Radläufen und Schwellern ziemlich jeck auf. Und am Ende sitzt über den zwei fetten Auspuffendrohren der doppelflügelige Dachspoiler.
Ob einem das gefällt oder nicht, ist trotzdem nicht die Frage, denn der Sport Ford gibt Antworten, die Fragen schlichtweg erübrigen: Der zweite Gang, das gehört sich für ein Basisauto von Fords World Rally Car (WRC), bleibt bis 100 km/h in der kurzwegigen Schaltgasse. Der hyperagile RS500 treibt es noch ärger als schon der RS (5,9 s bis 100, 263 km/h Spitze). Geht der 1,5-Tonner um die Kehren und Kurven, vertragen sich anmachender Motor, Frontantrieb und das ehrliche Handling – wie schon im RS – prächtig. Die elektrohydraulische Servolenkung arbeitet sehr direkt. Die Bremsanlage ist, wie es zum Sonderprüfungs-Charakter des Ford gut passt, von zupackenderem Charakter. Und der Wendekreis wird ähnlich ausladend und sperrig ausfallen wie schon im Focus RS (13,1 Meter).
Jedes Exemplar erhält eine Editionsnummer-Plakette. Im Innenraum finden sich wie im RS drei Zusatzinstrumente für Öl- und Laderuck sowie die Öltemperatur. Die mit hohen Wangen viel Seitenhalt aufbietenden Recaros lassen sich genauso wie im RS nur mit Werkzeug in der Höhe verstellen – blöd bei wechselnden Fahrergrößen. Im Fond fixieren tiefe Sitzmulden die Mitbesatzung. Und der Rest? Alles ziemlich Focus.
Den neuen Focus RS500 zeigte Ford erstmals am 9. April 2010 auf der AMI Leipzig. Lange wird er, wenn er Ende Mai beim Händler steht, dort nicht verweilen: Schon das 2009er Kontingent von 1.000 RS war flott ausverkauft. Hier ist der Einkaufsdruck noch größer: 500 Exemplare gibt´s. Mehr nicht, denn der aktuelle Focus läuft demnächst aus. Was bleibt? Schnell sein wie der RS500. Beim Bestellen: www.focusrs500.com (le)