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- SportUtilityVehicle
- 1461 ccm,
- 90 PS (66 kW)
- SportUtilityVehicle
- 1598 ccm,
- 104 PS (77 kW)
- Verbrauch 9,6l
DACIA Duster - Geschichte, Hintergrundinformationen und Fakten
Der neue Dacia Duster – Genfer Autosalon 2010
Billiger kommt man wohl nur mit zwei populären Methoden durchs Gelände: Mit dem Mountainbike oder zu Fuß. All seine mehr oder minder direkten Konkurrenten bügelt er mit diesem Preis regelrecht ab: Ein Skoda Yeti kostet 50 % dazu (ca. 18.000 Euro), für ein VW Tiguan blättert man den Duster-Grundpreis gleich noch einmal hin (ca. 26.000 Euro) und für einen etwas besser ausgestatteten BMW X1 kriegt man bei Dacia gleich noch ein weiteres Auto hinzu: einen Sandero für lau. Denn der Preis der 2WD-Basisausführung beträgt schlanke 12.000 Euro. Dafür kann man nicht viel erwarten.
Denkste Puppe. So schick wie die Duster-Studie (Genfer Autosalon 2009) tritt das Serienmodell zwar nicht an. Die gegenläufigen Türen der Studie und das Spektakel an Front und Heck kann er zum Dumpingpreis nicht mehr aufbieten. Aber großzügige Raumverhältnisse kann man schon erwarten. Der im rumänischen Pitesti auf die Sandero-Plattform gestellte, geizt nicht mit Metern: Er ist 4,31 Meter lang, 1,81 Meter breit, 1,82 Meter hoch und macht damit Platz für Fünf und 475, bis 1.600 Liter ausbaubares Gepäckvolumen.
Die Befürchtung im Gelände weniger Meter machen zu können, weil gespart wurde, versandet auch verdammt schnell. Der Duster kostet als 4WD-Variante zwar mehr als den Einstiegspreis, aber billiger und mit ähnlich effektiver 4x4-Ausstattung wühlt sich auch jetzt noch keiner durchs Gelände: Dank der durch kurze Überhänge möglichen Böschungswinkel (30 Grad vorn, 35 hinten) hebelt der mit 200 mm Bodenfreiheit haushaltende Rumäne den VW Tiguan mal eben locker aus. Seine Leichtgewichtigkeit (4x4: ca. 1,3 t) ist ebenso von Vorteil wie das vom Nissan X-Trail entliehene Allradsystem mit drei Wahlmöglichkeiten: Im ersten automatischen Modus wird der Dacia als reiner Fronttriebler bewegt (das spart Treibstoff). Im zweiten können 50 Prozent des Drehmoments auf die Hinterachse übertragen werden. Im dritten, dem „Lock-Modus“, wird er dann ziemlich geländegängig: Alle vier Räder werden nun, da der Duster jetzt mit starrem 50:50-Durchtrieb unterwegs ist, angetrieben. Dass die Sperre allerdings nur bei niedrigen Tempi aktiv ist, und sich bei höherem Tempo automatisch abschaltet, dürfte selten ins Gewicht fallen, denn der Duster wird, wie fast alle SUV, vor allem auf einem Terrain unterwegs sein: auf dem Asphalt und auf der Straße.
Die Motorenpalette umfasst den 1,6 Liter-Benziner und zwei 1,5 Liter-Dieselmotoren, die alle von Renault stammen. Der 1.6 16V leistet 110 PS, die beiden Diesel 85 und 105 Pferdchen. Nur den stärkeren Dieselmotor gibt es mit Partikelfilter. Das ist weit unzeitgemäßer als der Verbrauch (Diesel und Benziner: ca. 5,5 und 6 l), aber noch keine solche Tragödie wie die dramatisch schlechte Sicherheitsausstattung.
Die Basisvariante verfügt lediglich über zwei Front-Airbags und ABS. Lichtblicke: Der Brems-Assi ist Serie, zusätzliche Kopf-Thorax-Seitenairbags und pyrotechnische Gurtstraffer zumindest hinzu bestellbar, und zum ersten Mal in einem Dacia gibt es sogar ESP als Extra. Mit einer Garantie von drei Jahren oder 100.000 km bietet der Dacia dagegen mehr, als üblich. Noch ein Kaufgrund? Konkurrenten, zieht Euch warm an. (le)
Billiger kommt man wohl nur mit zwei populären Methoden durchs Gelände: Mit dem Mountainbike oder zu Fuß. All seine mehr oder minder direkten Konkurrenten bügelt er mit diesem Preis regelrecht ab: Ein Skoda Yeti kostet 50 % dazu (ca. 18.000 Euro), für ein VW Tiguan blättert man den Duster-Grundpreis gleich noch einmal hin (ca. 26.000 Euro) und für einen etwas besser ausgestatteten BMW X1 kriegt man bei Dacia gleich noch ein weiteres Auto hinzu: einen Sandero für lau. Denn der Preis der 2WD-Basisausführung beträgt schlanke 12.000 Euro. Dafür kann man nicht viel erwarten.
Denkste Puppe. So schick wie die Duster-Studie (Genfer Autosalon 2009) tritt das Serienmodell zwar nicht an. Die gegenläufigen Türen der Studie und das Spektakel an Front und Heck kann er zum Dumpingpreis nicht mehr aufbieten. Aber großzügige Raumverhältnisse kann man schon erwarten. Der im rumänischen Pitesti auf die Sandero-Plattform gestellte, geizt nicht mit Metern: Er ist 4,31 Meter lang, 1,81 Meter breit, 1,82 Meter hoch und macht damit Platz für Fünf und 475, bis 1.600 Liter ausbaubares Gepäckvolumen.
Die Befürchtung im Gelände weniger Meter machen zu können, weil gespart wurde, versandet auch verdammt schnell. Der Duster kostet als 4WD-Variante zwar mehr als den Einstiegspreis, aber billiger und mit ähnlich effektiver 4x4-Ausstattung wühlt sich auch jetzt noch keiner durchs Gelände: Dank der durch kurze Überhänge möglichen Böschungswinkel (30 Grad vorn, 35 hinten) hebelt der mit 200 mm Bodenfreiheit haushaltende Rumäne den VW Tiguan mal eben locker aus. Seine Leichtgewichtigkeit (4x4: ca. 1,3 t) ist ebenso von Vorteil wie das vom Nissan X-Trail entliehene Allradsystem mit drei Wahlmöglichkeiten: Im ersten automatischen Modus wird der Dacia als reiner Fronttriebler bewegt (das spart Treibstoff). Im zweiten können 50 Prozent des Drehmoments auf die Hinterachse übertragen werden. Im dritten, dem „Lock-Modus“, wird er dann ziemlich geländegängig: Alle vier Räder werden nun, da der Duster jetzt mit starrem 50:50-Durchtrieb unterwegs ist, angetrieben. Dass die Sperre allerdings nur bei niedrigen Tempi aktiv ist, und sich bei höherem Tempo automatisch abschaltet, dürfte selten ins Gewicht fallen, denn der Duster wird, wie fast alle SUV, vor allem auf einem Terrain unterwegs sein: auf dem Asphalt und auf der Straße.
Die Motorenpalette umfasst den 1,6 Liter-Benziner und zwei 1,5 Liter-Dieselmotoren, die alle von Renault stammen. Der 1.6 16V leistet 110 PS, die beiden Diesel 85 und 105 Pferdchen. Nur den stärkeren Dieselmotor gibt es mit Partikelfilter. Das ist weit unzeitgemäßer als der Verbrauch (Diesel und Benziner: ca. 5,5 und 6 l), aber noch keine solche Tragödie wie die dramatisch schlechte Sicherheitsausstattung.
Die Basisvariante verfügt lediglich über zwei Front-Airbags und ABS. Lichtblicke: Der Brems-Assi ist Serie, zusätzliche Kopf-Thorax-Seitenairbags und pyrotechnische Gurtstraffer zumindest hinzu bestellbar, und zum ersten Mal in einem Dacia gibt es sogar ESP als Extra. Mit einer Garantie von drei Jahren oder 100.000 km bietet der Dacia dagegen mehr, als üblich. Noch ein Kaufgrund? Konkurrenten, zieht Euch warm an. (le)




































