FAQ: Verträgt mein Fahrzeug E10 Super Benzin?
Wir verweisen auf folgende Liste, die die Herstellerempfehlungen enthält:
http://www.dat.de/e10liste/e10vertraegli...
Wenn Ihr Fahrzeug unter Garantiebestimmungen fällt und keine ausdrückliche Freigabe durch den Hersteller hat, sollten Sie auf keinen Fall E10 tanken. Haben Sie versehentlich E10 getankt, starten sie auf keinen Fall den Motor und verständigen Sie einen Pannendienst oder eine Werkstatt, denn fahren mit E10 kann zum Erlöschen der Garantiebestimmungen führen.
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E10 hat gegenüber anderen Kraftstoffen einen geringeren Energiewert. Daher müssen Sie bei der Vewendung von E10 in Ihrem Fahrzeug mit einem höheren Kraftstoffverbrauch oder geringerer Motorleistung rechnen.
Beides gleichzeitig - wie oft behauptet wird - tritt nicht auf, da der geringere Energiewert durch den erhöhten Verbrauch ausgeglichen wird so das die "Bilanz" wieder stimmig ist.
Und auch dieser Mehrverbrauch hält sich in sehr kleinem Rahmen.
Von Mehrverbräuchen von 15 oder mehr Prozent - wie oft berichtet - kann keine Rede sein, das ist technich gar nicht möglich.
Warum?
Bereits vor E10 hatten wir schon Ethanol im Benzin, allerdings nur 5% statt 10 %.
Nun hat Ethanol zwar eine um 32% geringere Energiedichte als reines Benzin, aber es sind eben nur 5 % mehr Ethanol im Benzin als vorher.
Entsprechend kann auch nur für diese 5 % Anteil ein Mehrverbrauch entstehen, und zwar max. in Höhe der geringeren Energiedichte, also haben wir die 32% Mehrverbrauch NUR für die 5% Ethanolanteil.
Hochgerechnet auf die gesamte Benzinmenge von 100% sind das dann ziemlich genau 1,5% Mehrverbrauch.
Liegt der Mehrverbrauch höher als diese 1,5% so liegt ein Messfehler vor oder das Fahrprofil hat sich geändert oder der Motor hat ein anderes Problem
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Man muss ein wenig aufpassen, daß man den überall genannten Hinweis: "ein mal falsch tanken kann Schäden verursachen" nicht übertrieben auslegt.
Es ist richtig, dass schon beim einmaligen Tanken Schäden auftreten können, nur muss der Schaden noch lange nicht durch einen spürbaren Nachteil auch sofort zu bemerken sein.
Die Gefahr von einem sofortigem Ausfall durch "unzulässiges E10" ist ohnehin null.
Es sind Dinge wie "nur" die Lebensdauer des Motors, die sich reduzieren kann und ggf. auch wird, oder ein über die Zeit immer größerer werdender Leistungsverlust, der irgendwann mal, uU. auch erst nach 200.000 km, spürbar wird, oder auch das Auflösen von Dichtungen, die sich mal schneller oder langsamer auflösen, aber durch den Kontakt mit E10 nicht schlagartig verdunsten.
Bei Altfahrzeugen von vor 1990, also sogenannten Youngtimern und echten Oldtimern, hat sich die Verwendung von E10 als weitgehend unproblematisch erwiesen. Es sind bislang keine Fälle bekannt geworden, wo die Verwendung von E10 zu gravierenden Schäden geführt hat. In den USA z. B. gibt es seit Jahren kein Benzin ohne Ethanolzusatz mehr. Die Oldtimerszene in England führte gezielt Versuche mit einigen populären Klassikern durch und auch dort traten keine gravierenden Schäden auf, die auf die Verwendung von E10 zurückzuführen wären. Das ist keine Garantie, sondern lediglich eine Aussage basierend auf Erfahrungen.
