VW DAB-Radio nicht zu gebrauchen ?

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Guten Tag, ich habe eine Radio DAB als Sonderausstattung gekauft, habe aber Probleme mit Empfang von Digital-Sendern. Immer mehr Sender haben auf DAB+ gewechselt, was in der Schweiz schon ab 2007 begann.
Was kann man tun - Update ? Neues Radio
kaufen ? Wieso wird man nicht rechtzeitig von VW über soetwas informiert ?
Gruss
Michael

Themen: Audio & Navigation, VW Tiguan
Details zum Fahrzeug: Limousine, Baujahr 2010, 170 PS, 2000 ccm, Diesel, Schaltgetriebe
Fragte vor 7 Monaten

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Ab Sommer 2010 hat auch VW modellweise auf DAB+ umgestellt; Nachrüst- oder Updatelösungen werden aber von den Autoherstellern nicht angeboten.
Mit Garantie oder Kulanz hat das nichts zu tun, das ist schlicht eine Ausstattungsänderung, die sich auch VW vorbehält.
Abhilfe kann da aber der Zubehörhandel schaffen, z.B. mit dieser DAB-Box, war Tipp in der AMS:

http://www.axionag.de/produkte/axion/dab...

Antwortete vor 7 Monaten
Fuxfan | Experte
 
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Dein Auto ist von 2010. Also hast du doch noch Garantie. Auf zu VW und die zur Rede stellen.
Falls die Garantie vor kurzem abgelaufen sein sollte, können sie das auch auf Kulanz beheben. So war es zumindest bei meinem Fernseher von Sony (kein Auto, aber Garantie war einen Monat abgelaufen und dann Sicherung durchgeschmort).

Antwortete vor 7 Monaten
fahranfaengeroo | Experte
 
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Bei der Umstellung von DAB zu DAB+ (nicht kompatibel zueinander) konnte 2010 noch niemand über irgend etwas informieren.

Die Einführung von DAB+ wurde erst im März 2011 im Hauruck-Verfahren innerhalb von nur 2 Wochen (in Deutschland) durch die Sendeanstalten beschlossen. Bis etwa Anfang Februar 2011 wusste niemand etwas über einen Einführungstermin oder der Übertragungstechnik und Übertragungsfähigkeit von DAB+.

Der Sendebetrieb ist erst im August 2011 gestartet und wird erst 2015 flächendeckend abgeschlossen sein. Ab 2015 müssen alle Sender (neben UKW auch) auf DAB+ senden, wann dies nun jeder Sender im Einzelnen macht und sein DAB (sofern bereits benutzt) dann abschaltet, ist ihm überlassen.

In diese "DAB/DAB+ Falle" ist jeder Gerätehersteller und damit leider auch Gerätekäufer bis praktisch Ostern 2011 gelaufen.

Bei VW nachfragen, ob das vorhandene Empfangsgerät modular aufgebaut ist und ein Modultausch von DAB zu DAB+ ausgeführt werden kann,
ansonsten wie bereits vorgeschlagen/ verlinkt ein Zusatzmodul eines externen Anbieters kaufen,
oder ein neues Radio anschaffen, was DAB+ beherrscht.

Antwortete vor 7 Monaten
entfernterNutzer | Experte
 
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Vielen Dank, dass Ihr so schnell geantwortet habt !

Ich werde mal versuchen, über VW Kontakt aufzunehmen und ob da was mit dem Umrüsten des Radios geht.

Extra Kabelsalat und Transmitter - Lösung finde ich
ich nicht so gut.

Sobald ich mehr weiss, werde ich wieder berichten.

Danke Vielmals !
Michael

Antwortete vor 7 Monaten
 
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Vielen Dank für Eure schnelle Antworten !

Typisch für Deutschland - immer große Fresse wenn es
um Technik und Wirtschaft geht - in der Schweiz hat man sich, wie ich kürzlich gehört habe, bereits in 2007 mit DAB und DAB+ befasst!

Ich werde mich mal wegen Umrüstung an VW wenden dann von meinen Erlebnissen berichten.
Viel Hoffnung habe ich allerdings nicht - zumal VW mit Kulanz und Garantie nicht unbedingt der Vorbild-Betrieb ist.

Gruss
Michael

Antwortete vor 7 Monaten
 
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In der wesentlich bergigeren Schweiz machte die frühere DAB+ Einführung auch mehr Sinn als hierzulande.
Haben Sie den VW in Deutschland gekauft oder warum hat der dann noch kein DAB+ Radio?

Antwortete vor 7 Monaten
Fuxfan | Experte
 
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Deutschland hat sich mit der Einführung von DAB+ "geziert", weil DAB+ der selbe technische, wie auch überflüssige Schrott wie DAB ist.

Es hat keine größere Reichweite, es hat keine bessere Empfangsqualität, es ist teurer als DAB weil die gesamte Sendetechnik erst aufgebaut werden muss und man benötigt es nicht, weil es seit langem zwei weitere, deutlich bessere Systeme gibt, die bereits praktisch flächendeckend vorhanden sind, mehr als ausreichend freie Übertragungs-Kapazitäten haben und auch erheblich billiger in der Übertragungstechnik, also beim Sender wie auch beim Endgerät wären.

Das ist DVB-T (Digital-Fernsehen, da passen völlig problemlos 50 Fernseh- und 100 Radiosender nebeneinander drauf, und das ist UMTS/ GPRS/ LTE, also Mobilfunk ("Handy") mit "Internet-Radio" als Datenstream.

Hätte man aus dem DAB-Debakel auch nur einen Deut gelernt, dann hätte man von DAB+ die Finger gelassen - nur hatte man es nicht.

Die Süddeutsche Zeitung hatten im August 2011, zur feierlichen Einführung von DAB+ völlig korrekt geschrieben (Zitat):
"Beleidigung der technischen Intelligenz, dessen Einführung genau so sinnvoll sei, wie wenn man Formel-1-Wagen mit Holzrädern bestückte. Oder Smartphones mit Wählscheiben. Oder ICEs mit Kohle-Tendern."

Die "späte" Einführung von DAB+ in Deutschland, oder auch "frühe" Einführung in der Schweiz, war kein Fortschritt, sondern schon 2006 ein großer technischer Rückschritt.

Da mussten extra 120 Millionen Euro in den letzten 2 Jahren an Gebührengeldern verbraten werden, um wenigstens die Großstädte in Deutschland halbwegs mit DAB+ versorgen zu können, wo es bereits zwei vollständig und bundesweit ausgebaute, zuverlässig funktionierende und technisch weit bessere Systeme gab.

Nicht vergessen, Fernsehen mit voller HD-Auflösung und 6-Kanal-Ton über DVB-T oder auch Internet-Stream war bereits technischer Standard vor der Einführung von DAB+, und das ist technisch schon "etwas" aufwändiger, als Musik in Stereo mit CD-Qualität.

Wer DAB+ als "moderne Technik" an sieht, der sollte darauf achten, dass er beim nächsten Reifenkauf nicht die allerneueste Technologie bekommt: Vollgummiräder.

Antwortete vor 7 Monaten
entfernterNutzer | Experte

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