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Gebrauchtwagen, Neuwagen
Daihatsu, Mitsubishi, Ssangyong

Erfahrungen (1)

2.0 von 5
, 29. Oktober 2007
Wir haben bei Auto-Herbert in Kiel einen Gebrauchtwagen gekauft. Aus folgenden Gründen werden wir dort in Zukunft kein Auto mehr kaufen: Als wir uns über den Preis einig waren und ich gerade den Stift ansetzte, um den Kaufvertrag zu unterschreiben, sagte die Verkäuferin uns noch schnell, dass der Wagen NICHT unfallfrei sei, aber es nur ein kleiner Schaden gewesen sei, der vollständig repariert worden sei. Da wir einerseits froh waren, dass wir uns gerade handelseinig geworden waren, und wir andererseits von dieser Nachricht überrumpelt wurden, haben wir den Kaufvertrag trotzdem unterschrieben. Wenn wir das vorher gewusst hätten, dann hätten wir wahrscheinlich nicht so viel geboten. Aber nun gut, wir haben unterschrieben und stehen auch dazu. Das Auto hatten wir per Vorkasse bezahlt. Als wir am vereinbarten Termin den Fahrzeugbrief zum Anmelden abholen wollten, war dies leider nicht möglich, da (angeblich) die Bank den Fahrzeugbrief noch nicht freigeben konnte. Beim nächsten vereinbarten Abholtermin mussten wir auch wieder unverrichteter Dinge wegfahren, da Auto-Herbert (angeblich) vergessen hatte, das Auto zur Hauptuntersuchung (TÜV) und Abgasuntersuchung zu bringen. Insbesondere nach der Aussage, dass die Bank den Fahrzeugbrief nicht freigeben konnte, hatten wir Angst, dass irgendetwas dazwischenkommt (beispielsweise Konkurs/Insolvenz) und wir unser Geld los sind, ohne dass wir das schon bezahlte Auto zu bekommen. Naja, letztendlich haben wir den Fahrzeugbrief und das Auto bekommen, und auch diese fünf Tage des Bangens haben wir gut überstanden. Als wir das Auto endlich hatten, konnten wir weder die Gebrauchsanweisung noch das Serviceheft finden. Zunächst wusste Auto-Herbert nicht wo dies sein könnte, aber ein paar Tage später riefen sie an, dass sie es gefunden hätten und wir es abholen könnten. Nun gut, es war für etwas nervig, aber so etwas kann mal passieren. Bei den Kaufverhandlungen wurde uns mitgeteilt, dass das Auto Scheckheft-gepflegt worden sei. Das stimmte aber nur fast, denn als wir endlich das Scheckheft hatten, sahen wir, dass das empfohlene Service-Intervall schon zum Kaufzeitpunkt um etwa 1000 km überschritten worden war. Okay, den Wagen schnellstmöglich in eine andere Werkstatt (von Auto-Herbert waren wir ja nicht mehr so überzeugt) gebracht und den nicht gerade billigen Service machen lassen. Nun gut, wir hätten das Scheckheft vor dem Kauf überprüfen sollen, aber damals hielten wir Auto-Herbert noch für ein seriöses Autohaus, dem man vertrauen kann. Bis jetzt waren es ja nur mehr oder weniger Kleinigkeiten, aber hier kommt die Krönung: Bei den Kaufverhandlungen hatten wir vereinbart, dass wir zu Saisonbeginn einen Satz neue Markenwinterreifen inklusive Felgen bekommen. Dummerweise hatten wir zugestimmt, dass wir auch damit einverstanden sind, wenn die Reifen nicht neu, aber so gut wie neu und kaum gebraucht sind, wenn sie zufällig entsprechende Gebrauchtreifen hereinbekommen würden. Als wir nun das Umrüsten auf Winterreifen besprachen, sagte die Verkäuferin, dass sie noch sehr gute Winterreifen Michelin Alpin hätten, die nur zwei bis drei Monate gefahren wurden. Aufgrund unserer Vereinbarung beim Autokauf waren wir damit einverstanden. Da wir keine Reifen-Experten sind und mittlerweile etwas skeptisch bei Auto-Herbert geworden waren, fragten wir einen uns bekannten KFZ-Meister, ob er sich die Reifen mal ansehen könne. Er sagte uns, dass der Rost an den Stahlfelgen zwar nicht so schlimm, aber auch nicht gerade schön sei. Man könne nicht genau sagen, ob die Reifen wirklich nur zwei bis drei Monate verwendet wurden, aber das Profil sei noch gut in Ordnung. Allerdings wies er uns aus das aufgeprägte Herstellungsdatum der Reifen hin, das zeigt, dass die Reifen etwa sieben Jahre alt sind. Weiterhin erläuterte er, dass man insbesondere Winterreifen unabhängig vom Verschleiß nach fünf bis sechs Jahren austauschen sollte, da der Weichmacher des Gummis mit der Zeit aus dem Reifen hinausdiffundiert, sodass die Haftung des Reifens sich deutlich verschlechtert. Daraufhin fuhren wir zu Auto-Herbert und sagten ihnen dieses. Sie taten vollkommen überrascht und sagten, dass sie dies klären wollten. Ein paar Tage später sagten sie uns, dass sie doch wussten, dass die Reifen schon so alt seien, aber dass dieses bei Michelin-Reifen nichts ausmache und man diese Reifen sogar zwölf Jahre lang fahren könne. Auf meine Frage, wieso der Weichmacher bei Michelin-Reifen nicht herausdiffundiere, sagte mir die Verkäuferin, dass in Michelin-Reifen gar kein Weichmacher drin sei. Das alles machte uns stutzig und ich rief in der deutschen Michelin-Zentrale an, um diese Aussagen zu überprüfen. Dort sagte man mir, dass Michelin-Reifen sehr wohl Weichmacher enthalten und man die Reifen möglichst nach acht bis höchstens zehn Jahren austauschen sollte. Mit dieser Aussage konfrontiert, blieb Auto-Herbert allerdings stur und behauptet weiterhin, dass diese sieben Jahre alten Reifen so gut wie neu seien. Da wir so nicht weiter kamen, fragten wir einen Verwandten von uns, der Rechtsanwalt ist, was wir tun könnten. Daraufhin schrieb er Auto Herbert einen Brief, in dem er diese Firma aufforderte, uns neue Markenwinterreifen aufzuziehen. Nach einigem Hin und Her erhielt er vom Rechtsanwalt dieser Firma das Angebot, uns neue "WinterContact TS 810" von Continental aufzuziehen, wenn wir 43 Euro pro Reifen dazubezahlen. Da es sich nicht lohnt, wegen 172 Euro einen langwierigen Gerichtsprozess zu eröffnen, haben wir zähneknirschend zugestimmt. Fazit: Nie wieder Auto-Herbert!
Das möchte ich so nicht auf unserer Firma sitzen lassen! Nur mal soviel: Die Verkäuferin ist schon lange nicht mehr bei uns tätig. Sie arbeitet jetzt bei einem anderen Händler der Marke in Kiel und Umgebung. Genauer möchte ich nicht werden. Der Rest unseres kleinen Teams behandelt unsere Kunden stets freundlich, ehrlich und zuverlässig. Kommen sie uns besuchen und überzeugen sie sich selbst! MFG Daniel Erben(Mechanik/Lager/Kundendienst)
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