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Testbericht

Stefan Grundhoff, 28. April 2014
Seien wir ehrlich. Es gibt spannendere Autos als Kombis; gerade wenn diese im Kompaktklassesegment unterwegs sind. Kein Wunder, dass viele in die unterhaltsamere SUV-Liga gewechselt sind. Einer wie der Seat Leon ST könnte das ändern.

Es muss nicht immer ein Crossover sein. Schicker Look, munterer Antrieb und jede Menge Alltagsnutzen - wieso nicht wieder einmal in die schnöde Kombiklasse schauen? Hier sind die kompakten Modelle mittlerweile durch ihre Abmessungen nicht selten bereits ein Segment höher unterwegs und kratzen so an der Mittelklasse. Schick, sportlich und variabel einsetzbar ist der Seat Leon ST allemal. Kaum weniger lässig gezeichnet als die drei- und fünftürigen Versionen gibt es ihn seit kurzem sogar mit Allradantrieb. Dieser Allwettervortrieb ist für die beiden leistungsstärkeren Diesel mit 1,6 und 2,0 Litern Hubraum zu bekommen. Doch auch als Fronttriebler hat der Spanier das Zeug zur Allzweckwaffe für alle Gelegenheiten.

Klar, muss ein Kombi praktisch sein. Aber Lademeisterqualitäten allein haben schon tausende ehemaliger Kombifans in die offenen Arme des SUV-Segments getrieben. Hier macht es der 4,54 Meter lange Fünftürer richtig, in dem er nicht allein auf normative Werte setzt. Der lange Radstand, die sportliche Front und das scharf abfallende Heck heben den Leon Kombi wohlwollend von so manchem langweiligen Konkurrenten ab. Im Innern geht es betont nüchtern, aber alles andere als unansehnlich zu. Abgesehen von der ein oder anderen Plastikleiste wirken die verbauten Materialien wertig und das Styling dürfte auch in ein paar Jahren noch beim Kunden ankommen. Besonders schick wirkt das Armaturenbrett mit den präzise ausgeführten Runduhren, dem informativen Multifunktionsdisplay und der übersichtlich gestalteten Mittelkonsole. Auf den gut konturierten Sportsitzen lässt es sich auch auf längeren Strecken aushalten. Im Fond sollte man jedoch nicht zu groß sein, denn die Beinfreiheit hat bei allem Platzangebot ihre Grenzen. Bequemer könnten die hinteren Kopfstützen sein, die insbesondere im eingeschobenen Zustand ihren Nutzen zu haben scheinen. Das gilt nicht für den Laderaum. Der fasst bereits im Normalzustand beachtliche 587 Liter. Wem das nicht reichen sollte, der klappt die Rückbank im Verhältnis 40:60 nach vorn und nutzt bis zu 1.470 Liter.

Mit dem 1,6 Liter großen Commonrail-Diesel ist der Seat Leon ST gut, aber nicht zu sportlich motorisiert. Der jederzeit präsente Vierzylinder leistet 77 kW / 105 PS und ein maximales Drehmoment von 250 Nm. 0 auf Tempo 100 schafft der unzeitgemäß noch mit einer Fünfgang-Handschaltung ausgestattete Fronttriebler in 11,1 Sekunden. Auf Wunsch gibt es auch ein siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe. Die Höchstgeschwindigkeit von 191 km/h ist für einen Familienkombi dieser Klasse allemal ausreichend. Der Normverbrauch liegt bei 3,8 Litern Diesel. In der Realität verbraucht der Kompaktklassekombi unter sechs Litern. Die Gangart lässt einem dabei alle Möglichkeiten, denn der Seat Leon ST 1.6 TDI lässt sich durchaus flott und dynamisch bewegen. Die Lenkung ist mit den überschaubaren Antriebskräften angenehm direkt und die Fahrwerksabstimmung bietet genügend Langstreckenkomfort.

Der Seat Leon ST ist in den vier verschiedenen Ausstattungsvarianten Basis, Reference, Style und FR zu bekommen. Dazu kommen der besonders sparsame Ecomotive und der Allradler 4Drive. Zumindest den 23.770 Euro teuren Seat Leon ST 1.6 TDI Style sollte man sich allemal gönnen. Dann gibt es Details wie Multifunktionslenkrad, 16-Zoll-Alufelgen, Mediasystem und Tempomat. Das Ausstattungspaket sollte man mit sinnvollen Extras LED-Scheinwerfer (1.190 Euro), Navigationssystem (faire 690 Euro) sowie Fernlicht- und Spurhalteassistent (300 Euro) ergänzen. Und nicht vergessen: der nächste Winter kommt bestimmt. Für 375 Euro gibt es Sitzheizung und Scheinwerferreinigung. Macht unter dem Strich keine 26.000 Euro für jede Menge Familienauto.
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Quelle: press-inform, 2014-04-28

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