Testbericht

Stefan Grundhoff, 21. Februar 2013
Audi hat die Elektromodelle R8 e-tron und Audi A2 in letzter Minute gestoppt. Statt der reinen Elektroantriebe setzen die Ingolstädter auf sparsame Plug-in-Hybriden. In Genf feiert der Audi A3 e-tron seine Weltpremiere. 2014 kommt er in den Handel.

In den Laden gehen und einfach einen Plug-in-Hybriden kaufen, ist derzeit kein einfaches Unterfangen. Wer will, kann beim Toyota Prius Plug-in zugreifen oder beim Volvo V60 Diesel-Hybrid. Die Aufpreise sind stattlich, die Nachfrage klein. Auf dem Genfer Salon präsentiert Audi die Serienversion des A3 e-tron. Schon die Systemleistung von 150 kW / 204 PS zeigt, dass das bayrische Kompaktklassemodell nicht als Ökoauto im Markt positioniert werden soll. Audi unterstreicht, dass bei aller Effizienz insbesondere der Fahrspaß im Vordergrund stehen soll. Die 150 kW / 204 PS reichen zusammen mit dem maximalen Drehmoment von 350 Nm für 222 km/h Spitzentempo und einen Spurt 0 auf Tempo 100 in 7,6 Sekunden. Dabei begnügt sich der Golf-Bruder nach der ECE-Norm für Plug-in-Hybriden mit gerade einmal 1,5 Litern Kraftstoff.

Rein elektrisch kann der A3 e-tron bis zu 50 Kilometer fahren und erreicht dabei wenn gewünscht eine Spitzengeschwindigkeit von 130 km/h. Neben dem 1,4 Liter großen Turbobenziner mit vier Zylindern und 110 kW / 150 PS arbeitet in dem Audi ein 75 Kilowatt starker Scheibenelektromotor, der seine Leistung via Sechsgang-Doppelkupplungs-Getriebe an die Vorderachse leitet. Dabei kann der Audi A3 e-tron nur mit seinem Verbrennungsmotor, per Elektroantrieb oder im kombinierten Hybridmodus fahren. Bei starkem Beschleunigen arbeiten beide Triebwerke Hand in Hand. Geht der Fahrer vom Gaspedal, wird die Segelfunktion ohne Motorbremse aktiviert, die den Verbrauch entsprechend minimiert. Der Verkaufsstart für den Audi A3 e-tron soll im Jahre 2014 sein. Der Aufpreis zu einem vergleichbaren Benziner- oder Dieselmodell dürfte ebenso wie bei der spärlichen Konkurrenz zwischen 6.000 und 8.000 Euro betragen; heißt, es geht bei rund 32.000 Euro los.
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Quelle: press-inform, 2013-02-21

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