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VW Käfer 1.3 34 PS (1961–1974)

 

VW Käfer 1.3 34 PS (1961–1974)

Alle Erfahrungen
VW Käfer 1.3 (40 PS)

4,4/5

Erfahrungsbericht VW Käfer 1.3 (40 PS) von Wastlhuber, April 2018

4,0/5

Mein Käfer rollt und rollt ohne größere Probleme. Im Sommer wenn ich nicht mit dem Motorrad unterwegs bin fahre ich meistens mit meinem Käfer, da macht Autofahren noch Spass. Er hatte jetzt mal einen kaputten Ölkühler, aber auf sein alter gesehen ist das einfach verschleiss. Man kann in trotz seinem alter immer noch als Alttagsauto nutzen. Man muss halt mehr Zeit einplanen weil höchstens laut Tacho 110 Km/h drin sind obwohl bei 80Km/h ist eigentlich der volle fahrspass. Einzig bei grösseren Steigungen wünscht man sich ein paar Pferdestärken mehr. Aber trotzdem Daumen hoch.

Erfahrungsbericht VW Käfer 1.3 (40 PS) von oliveraltorfer, Juni 2017

4,0/5

Ich habe 2015 einen Käfer 1200 anfekauft. Dieser fuhr vorwärts und rückwärts. Man konnte ihn sogar lenken wenn man ein Bootsführerschein hatte. Die Karosse ist weitesgehend ohne Rost bei mir eingetroffen, aber der Motor und seine Komponenten hatten eine Überholung dringend nötig. Und wenn man an einem Käfer
mal beginnt zu arbeiten, kommt immer mehr hervor. Meine Teilrestauration endete knall anderthalb Jahre Später bei einer 70% aufarbeitung von Motor, Lenkungstausch, Innenraumrevision, Neulackierung und und und. Heute habe ich einen gebrauchten, süsse 1200 Mexikokäfer der sogar einen kleinen Wohnwagen zieht, problemlos zugelassen wurde und halt die typische Strassenlage eines Käfers mit Pendelachse hat. Denn die Mexikaner pfiffen auf die deute Innovation und stellten "ihre" Käfer wieder nach 60er Jahre Ausstattung her. So sind die Käfer nach 1978 ein buntes Gemisch an technischen Kapitalverbrechen ;-)

Aber sie machen Spass, gute Laune und bietem jeden begeisterten Schrauber die Möglichkeit, 90% des Fahrzeugubterhalts selber zu bewerkstelligen.

Ich liebe die Gemütlichkeit und lernte das Reisen mit dem Krabbler ganz neu. Mit Wohnwägelchen hintendran kriecht man schonmal mit 40 einen Pass hoch und auch 30 auf der Autobahn wird winkend und mit breitem Grinsen toleriert.

Probleme unterwegs gibt eigentlich nicht, Ersatzteile sind günstig zu beschaffen und gut verfügbar. Was man unterwegs brauch? Nur bissel mehr Zeit.

Kauft keinen 1302 oder 1303 als ersten Käfer. Lieber nen 1200, 1300 oder gleichnen Mexikokäfer Einspritzer. Nicht weil die 1302/03 nicht toll sind, sondern weil sie einige Eigenschaften und Soezialitäten an den Tag legen, die anders als bei allen anderen sind. Und da sind die Ersatzteile nicht immer ganz leicht zu bekommen und wenn, dann oftmals in fraglicher Qualität.

Käfer sind meines Erachtens keine Alltagsfahrzeuge mehr. Für heutige weite Strecken und vorallem winterliche Bedingungen mit viel Matsch, ist das Material zu wenig langlebig, zu rostanfällig und nicht mehr zeitgemäss.

Aber als Schönwetterfahrzeuge die warmen Monate hindurch gibt es kaum einen kultigeren Gutelaune-Oldtimer.

Erfahrungsbericht VW Käfer 1.3 (40 PS) von Chereneyx, Februar 2017

5,0/5

Der Käfe ist DAS Auto in Deutschland. Aus diesem Grund war es immer mein Wunsch, dieses Auto zu fahren.
Das Fahrerlebnis ist gänzlich neu und unterscheidet sich erheblich von anderen Automarken. Der Klassiker ist robust, zuverlässig und ein Eyecatcher.
Das wichtigste ist: Er fährt und fährt und fährt und fährt...

Erfahrungsbericht VW Käfer 1.3 (40 PS) von derweinkenner, Februar 2017

5,0/5

Meine Mutter hat als ich noch ein Kind war einen Käfer gefahren und ich war schwer traurig, als er 1975 in folge eines Unfalls verschrottet werden musste.
Die folgenden Jahre habe ich mir immer ausgemalt, selbst mal einen Käfer zu fahren in der Zukunft.
2000 war dann der Zeitpunkt gekommen, in dem ich mir meinen Traum erfüllte und mir einen gebrauchten aus dem Jahr 1982 kaufte.
Seitdem habe ich rund 15.000 Kilometer draufgefahren und man merkt dem Auto einfach die Deutsche Ingenieurskunst an! Mit geringem eigenhändigem Reparaturaufwand und regelmäßiger Pflege kostet mich der Käfer quasi nichts im Unterhalt und beschert mir auf der anderen Seite viel Freude.

Wer also einen absolut zeitlosen Oldtimer sucht, der bei guter Pflege stetig im Wert steigen wird und zudem zuverlässig seine Fahrten vollbringt, der sollte sich einen Käfer anschaffen!

Erfahrungsbericht VW Käfer 1.3 (40 PS) von rodgau1, Dezember 2009

3,9/5

Hallo,

ich fahre selber noch einen Käfer Baujahr 1967, und das schon seit 22 Jahren ohne irgendwelche technischen Defekte.

Klar, die Verschleissteile wie Bremsen, Kupplung und Auspuff sind irgendwann zu erneuern, aber die Preise für die Instandhaltung sind Heute immernoch ziviel und bezahlbar.

Ein weiterer Vorteil ist, das man kein teures Spezialwerkzeug benötigt, ein Ratschkasten und ein Satz Ring und Maulschlüssel reicht völlig aus um Reparaturen vorzunehmen ( falls nötig ).

Ich kann nur jedem potentiellen Käfer Käufer dazu raten sich noch einen zuzulegen ( die Baujahre bis 1967 werden langsam knapp ), um in den Genuss zu kommen echte deutsche Wertarbeit zu fahren.
Es lohnt sich.

Gruß

Michael

Erfahrungsbericht VW Käfer 1.3 (40 PS) von Jeanskaefer, März 2009

4,3/5

Na ja, mit heutigen und modernen Autos ist der Käfer nicht zu vergleichen, aber doch ein Paradebeispiel für den Automobilbau.
Ich besitze eines der letzten erhaltenen Sondermodelle des "Jeanskäfers", welche in den 70er Jahren in mehreren Auflagen die europäischen Straßen bekrabbelten. Namensgeber für dieses Sondermodell waren die verschiedenfarbigen Sitzbezüge aus Jeansstoff (leider nicht sehr alltagstaugliche Stoffqualität, die VW da verwendete; die meisten Sitze zerschlissen bereits nach ein paar Jahren, heute gibt es fast keine Original-Sitze mehr...)
Bis auf ein paar (chromblitzende) Modifikationen ist die "Jeans" original erhalten, deswegen hat er auch eine H-Zulassung. Erst später habe ich herausgefunden, daß es sich um eines der damals so populären Sondermodelle handelte. Schriftzüge habe ich nach Originalvorlagen selbst angefertigt (Stolz!). Kontakt mit Erstbesitzer aus Göttingen besteht. Seit 2005 ist er in meinem Besitz und hat mich noch nie im Stich gelassen. Am 21.02.09 hat er seinen 35. Geburtstag "gefeiert". Letztes Jahr war ein neuer Motor fällig. Im Mai 2008 wurde er gestohlen und in einem Straßengraben "geparkt", mit dem Ergebnis, daß die ganze Front eingedrückt war (Schluchz!)Im September 2008 war dann seine Wiedergeburt, mit neuer Zulassung, wg. fehlendem Kennzeichen. Jeans-Käfer ist das ganze Jahr im Einsatz, in der Stadt gut zu fahren, auch über Landstraße.
Autobahn nur mal zum "Durchpusten" des Motors. Im Winter natürlich schrecklich, wg. vereister Scheiben und spät funzender Heizung. Jetzt zum TÜV-Termin mußte einiges geschweißt werden, aber so ist er wieder gut für die nächsten zwei Jahre (er will ja auch mindestens so alt werden, wie sein ´64er Export-Bruder...).
Fazit: Liebenswerter Oldtimer mit Wiedererkennungseffekt; jedes kleine Kind zeigt auf das Auto. Man kommt mit allen möglichen Menschen ins Gespräch.
Heutige Sicherheits- und Komfortansprüche erfüllt er allerdings nicht mehr...!
Als Oldtimer und für Einsteiger in das Oldtimer-Hobby empfehlenswert, weil günstig und verfügbare Teile überall zu bekommen (zumindest für Modelle der 70er Jahre und aufwärts). Schlechter und teurer wird es bei den Modellen vor Modelljahr 1967.
Versicherung: ca. 110,- €/ Jahr, Steuer (H-Zulassung): 191,- €/ Jahr
Mehr Infos auf DER Homepage zum Jeanskäfer: www.jeansbeetles.com

Erfahrungsbericht VW Käfer 1.3 (40 PS) von emder, März 2009

4,6/5

Der Käfer technisch etwas veraltet, aber immer noch ein Wagen der Spaß macht .Mit der 34 PS Maschine ist der Käfer recht sparsam. Hier kann man noch alles selber machen.Habe eine elektronische Zündung und eine stärkere Zündspule eingebaut.Der Verbrauch ist um ca.0,7 Lieter auf 6 Lieter gesunken.(Unser Mercedes 180 C K braucht 1 Lieter mehr auf 100 Km). Teile kauft man bei www.käferland.com , vw oder Bosch Und er läuft und läuft. Ein Fahrzeug das an Wert gewinnt.Das Auto wird natürlich nur im Sommer gefahren.Die Käferfarm bietet aufgearbeitete Käfer an. Sehen Sie unter www.kaeferfarm-Viersen.de nach.

Erfahrungsbericht VW Käfer 1.3 (40 PS) von BerndBe, Januar 2009

4,0/5

Der Käfer begleitet uns nun seit über 20 Jahren. Gekauft 1986 als elfjähriges Auto von einer alten Dame, die nicht mehr autofahren wollte. Als ich von der Möglichkeit hörte, einen der letzten in Deutschland produzierten Käfer zu kaufen, fuhr ich sofort hin und habe - für damals „doppeltes Geld“ den Kauf getätigt. Ich zahlte 3.000 DM für den Wagen - vergleichbare Käfer ähnlichen Alters waren um 1500 DM zu haben.

Warum so viel?

Als ich die Fahrertüre in der beheizten Garage öffnete, roch es ganz eigen - ein Geruch, den ich noch kannte, und vergessen glaubte. Nach Klebstoff, nach Kunststoffen. Er erinnerte mich an den Käfer, den mein Vater 1965 neu gekauft hatte.

Das war unfassbar: der elf Jahre alte Wagen roch wie ein Neuwagen. Ich guckte auf den Tacho - 6.700 Kilometer gefahren.. (k)ein Wunder..

Als ich anderntags den Wagen abholen kam, bedauerte die alte Dame bereits, dass sie mir den Wagen verkauft hatte - ihr Neffe hatte mit ihr geschimpft, und ihr Tankwart war sauer: alle waren sie spitz auf diesen Käfer gewesen - aber er war nun meiner..

Den Wagen bewegte ich über 15 Jahre im Alltag - selbst als ich Chef von über 300 Mitarbeitern einer Fertigung war, fuhr ich mit dem Käfer vor . Er brauchte immer um die sechs Liter Normalbenzin.

OK - der Käfer war immer Zweitwagen - meine Frau fuhr in der Regel das Familienauto, meist einen Passat. Mit den Jahren machte das Käferchen dann ca. 150.000 Kilometer, weitestenteils ohne einen Muckser. Einzige größere Reparaturen waren gleich zu Anfang die Lichtmaschine -ich hatte beim Ausparken aus der Garage keine geladene Batterie dabei; die fast leere Batterie zog soviel Strom, dass gleich anfangs die Lichtmaschine defekt ging. Mein Fehler. Dann brauchte der Wagen einmal rundum neue Bremsbeläge.

Und mit den Jahren fünf Auspuffanlagen..

Bis ich das mit der Auspuff-Wechselei alle zweidrei Jahre leid war - immer das gleiche, ich lernte doch daran nichts mehr. So besorgte ich mir vor dem nächsten Wechsel eine Edelstahl-Anlage: ich fand per großem Zufall eine gebrauchte alte englische Piper-Sportauspuffanlage mit Betriebserlaubnis. Die war mit 600 DM absolut kein Sonderangebot.. Aber die Anlage besteht aus hochwertigem V4A-Stahl. Die wird nun in den nächsten 300 Jahren wohl nicht mehr durchrosten.

Das Ende der dussligen Schrauberei an immer den gleichen Teilen..

Als ich dann längere Strecken zur Arbeit fahren musste, nutzte meine Frau den Käfer. Bis sie es eines Tages leid war, dass die Scheiben des Käfers im Winter so stark beschlugen. Sie wollte ein besseres Winterauto..

OK - ich kaufte ihr einen älteren Golf. Als der Golf vor der Türe stand, guckte sie mich an und sagte: „Du - wir haben zwei Führerscheine - aber hier stehen drei Autos herum..“

Mach was!, so verstand ich die Anweisung..
;-)

Ich verkaufte den Käfer. Tränenden Auges. An eine junge Geschäftsfrau, die mit dem Wagen Reklame für ihr Büro machen wollte. Sie wollte auch - Geschäftsfrau eben - den Kaufpreis noch senken. Ich stimmte dem zu, mit einer Nebenbedingung: wann immer sie sich von dem Käfer wieder trennen wolle, müsse sie mir eine Chance geben..

Der Käfer entschwand meinen Augen..

Zwei Jahre später kam der Anruf - ob ich noch an dem Käfer interessiert sei??

.. der habe nun allerdings einen Motorschaden..

Ich hatte den Wagen schon verdrängt. Plötzlich hüpfte mir das Herz im Leibe. Außerdem - Motorschaden? Wo gibt’s denn sowas? (Bei den stärkeren Käfern ist das gelegentlich aufgetreten, dass ein Auslassventil abriss und in den „Keller“ fiel - Kolben zerschlagen, Motorschaden. Sowas Übles kannte ich vereinzelt vom 1300er, 1303 usw. , aber doch nicht vom 1200er Sparkäferchen mit 34 PS.. )

Das interessierte mich. Motorschaden? Beim 1200er??

Das kann irgendwie nicht sein..

Hingefahren. Mich über die blitzsaubere, originale Neulackierung in Phoenixorange gewundert. Die war nicht schnellschnell oder billig hingerotzt, nee, das war eine richtig gute Arbeit geworden - OK, die aufgeklebten Werbe-Schriftzüge habe ich ignoriert. Und hatte eine dicke Öllache unter dem Wagen entdeckt. Ja, sprach die Besitzerin, der Käfer brauche jetzt leider alle Naselang eine Büchse Öl. Der pinkle das Öl dann immer auf die Straße.. Der Motor sei wohl kaputt..

Was war? Bei Ventileinstellarbeiten hatte der Schrauber ihres Vertrauens die Deckeldichtung auf einer Seite nicht richtig montiert. Mit jeder Rechtskurve pinkelte ein knapphalbes Pinnchen Öl aus der undichten Stelle. Das schärfste: es lag noch von mir unter dem Fahrersitz in einem Schuhkarton eine neue Korkdeckeldichtung. Die Behebung des „Motorschadens“ dauerte eine halbe Minute - das war zuhause blitzschnell geschehen.

Dann kann die Preisfrage: was mir denn das Auto nun wert sei? Ich guckte sie an: „Ich habe 300 Euro bei mir..“ Da protestierte sie - sie habe den Wagen neu lackieren lassen, dann über den Tüv gebracht (eine kleine Schweißarbeit an der Beifahrertürseite). Also 300 Euro seien ihr dann doch zu wenig, 500 müssten es schon sein..

Ich stimmte zu.

Der Käfer war wieder in meinem Besitz. Mit dem damals 13jährigen Sohnemann auf dem Beifahrersitz fuhr ich das Käferchen heim. Wir beide über alle acht Backen grinsend. Überglücklich. Dieser Geruch.. Dieser herrliche Sound.. Die Madame kam mit dem 110-PS-Passat gar nicht hinterher, so fröhlich und beherzt gab ich Gas.. Ein kräftiges Kerlchen, der Käfer..

Seither hatte der Käfer noch zweimal den TüV gesehen. Dann aber, beim dritten Mal, mit zwei der üblichen Schäden alter Käfer versagt: die Einstiege müssen geschweißt werden, und die Vorderachse muss ersetzt werden.

Das lasse ich dann machen, wenn eines der Alltagsautos uns im Stich lassen will. Dann muss der Käfer wieder ran. Dann kommt er mit seiner sonoren Piper-Soundanlage wieder auf die Straße. Ein Sound, der sich statt 34 nach mindestens 234 PS anhört..
;-)

Ein topfittes Autochen, das allen Betrachtern immer nur die ganz breiten Mundwinkel des Grinsens beschert. 33 Jahre ist er jetzt alt. Er wird dann ein H-Kennzeichen bekommen. Ganz ohne diese blöden Plaketten wird er auch in diese dussligen „Umweltzonen“ hineindürfen - ein echter Oldtimer eben.

Ein Auto, das unsere Familie in den nächsten 33 Jahren bestimmt nicht mehr verlassen soll. Denn der Sohn ist auch schon spitz aufs Käferfahren..

Gut - ein Käfer ist kein sehr sicheres Auto. Aber Sicherheit ist relativ - abgesehen von den vielen Idioten und Rowdies im Straßenverkehr - Sicherheit ist doch als erstes im Kopf des Fahrers zu suchen. Oder?

Gut - der Käfer hat keinen Katalysator. Er kann aber durchaus mal einen bekommen: die Motoren der Mexico-Käfer mit 47 oder 50 PS passen. Dann würden (und müssten) auch Scheibenbremsen vorn Einzug halten - noch fährt er original mit Trommelbremsen rundum. Gut - der Innenraum ist eng. Aber gemütlich - bis auf die allzu billigen Stoffpolster, die damals, als die Käferfertigung von Wolfsburg nach Emden umziehen musste, das günstigste Auto von VW, den Sparkäfer, verunzierten: Volkswagen wollte seine Kunden wohl dahin erziehen, sich nun den Golf zu kaufen. Da hat VW erstmals übel an der Qualität gespart. Die Käfer vor Baujahr 1974 waren besser. Käferfahren war mega-out.

Die Polsterstoffe sind verschlissen - es werden Sportsitze hineinkommen, und die originalen Sitze werden beiseite verstaut.

Dieser Käfer hatte rundum eine Hohlraum-Versiegelung bekommen - es war zwar nicht für die Ewigkeit, aber es brauchte fast 30 Jahre, bevor er irgendwo durchrostete. Jeden Käfer kann man immer wieder flottmachen - er ist mit seinem Plattformrahmen sehr leicht zu reparieren, auch mit besseren Heimwerkermitteln. Es gibt weiterhin alle Ersatzteile, und teils in besserer Qualität als zuvor. Wenn einem ein Käfer zu lahm ist, kann man ihn flottmachen - bis zu 200 PS sind gut machbar. Ich aber würde - bis auf eine bessere Innenausstattung und den deutlich kräftigeren Kat-Motor - das Original bevorzugen. Das Problem mit den beschlagenen Scheiben im Winter ist auch einfach zu lösen: Standheizung, Eberspächer. Es liegt schon eine bereit..

Nun ist Käferfahren mega-in.

Nun muss nur noch einer der TDI kaputtgehen - soll ich sagen, ich würde mich vielleicht sogar freuen? Um wieder mit dem Käferchen unterwegs zu sein. Quer zum allzu schnellen Zeitgeist - für die Freude am Unterwegssein, auch am Langsamsein - gut schauen zu müssen, wann die Lücke wirklich groß genug ist, einen LKW zu überholen, ohne die Schnelleren zu nerven - ..

..diese Freude am Erleben - dieser Sound, wenn ich durch die Altstadt fahre - der Schall von den Häusern zurückgeworfen .. im Tunnel am Bahnhof - suuper..

Herrlich.

Käfer. Der läuft und läuft und läuft. Auch nach über dreißig Jahren. Ein Erlebnis für die Sinne. Fürs Herz. Automobile Lebensfreude pur. Und für ganz kleine Talers: er verliert keinen Wert mehr, er gewinnt. Jeden Tag.

Ein Käfer eben.

Erfahrungsbericht VW Käfer 1.3 (40 PS) von mib22, Juli 2008

5,0/5

Unser Käfer-Cabrio ist ein wirkliches Liebhaberstück!
Er wurde 1982 in Mexiko als normaler Käfer geboren. Als mein Vorbesitzer ihn 1982 für seinen frischgeborenen Sohn erworben hat, ließ er es gleich als Cabrio umbauen. Dann lag er gut prepariert 17 Jahre in Langzeitlagerung. Als der Sohn dann 18 wurde, fuhr er den Wagen, wegen der niedrigen Pferdestärken (34PS) nur eine kurz Zeit. So stand er die meiste Zeit in der Garage.
Bei unserem Käfer ist außer dem Radio (das ich auch noch besitze) alles original. Der Lack sieht aus, als wäre er frisch lackiert. Ich habe für ihn rote Kennzeichen, fahre demnach auch nicht viel mit ihm.
Er ließ uns noch nie in Stich. Der Motor läuft rund und hat den unverwechselbaren Käferklang.
Der Verbrauch liegt ca. bei 8l/100km.
Ich tanke mit ihm super bleifrei; benötigt aber nach jeder dritten Betankung einen Bleizusatz.
Der Originalkilometerstand beträgt unglaubliche 37000km!!!
Insgesamt ist er von innen und außen sehr gut gepflegt.
Der technische Zustand ist einwandfrei!!

Erfahrungsbericht VW Käfer 1.3 (40 PS) von heortie, November 2007

3,7/5

Es ist ein Liebhaberfahrzeug, die so eines besitzen wissen was gemeint ist. Wenn die Sonne strahlt gibt es nichts besseres als in einem Cabrio zu sitzen. und diese Käfer mit ihrer runden Form fallen natürlich auf und Cabrios besonders.
Einziger Nachteil ist die beschaffung von Originalteilen, die es nicht mehr so oft gibt, da kann es schon mal passieren , das in der Werkstatt 3 verschiedene Bremsscheiben eingebaut werden, bis eine passt. Aber wer selbst in der Lage ist und sein Wagen richten kann, was bei einem alten Auto ja einfacher ist wie bei den Neuen, hat viele Vorteile. Keine Wartezeit in der Werkstatt und es gibt viele Tricks und Kniffe das geliebte Teil wieder in gang zu bekommen. Einfach ein rundum tolles Auto!!!

Alle Varianten
VW Käfer 1.3 (40 PS)

  • Leistung
    25 kW/34 PS
  • Getriebe
    Manuelles Getriebe/5 Gänge
  • 0-100 km/h
  • Neupreis ab
  • Verbrauch nach Herstellerangaben
    l/100 km (kombiniert)
  • Energieeffizienz­klasse

Technische Daten VW Käfer 1.3 (40 PS)

Allgemeine Merkmale
FahrzeugklasseKleinwagen
KarosserieformCabrio
Anzahl Türen2
Sitzplätze4
FahrzeugheckOffen
Bauzeitraumab
HSN/TSN
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge5
Hubraum1.300 ccm
Leistung (kW/PS)25 kW/34 PS
Zylinder4
Antriebsart
0-100 km/h
Höchstgeschwindigkeit130 km/h
Anhängelast gebremst
Anhängelast ungebremst
Maße und Stauraum
Länge
Breite
Höhe
Kofferraumvolumen
Radstand
Reifengröße
Leergewicht
Maximalgewicht
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge5
Hubraum1.300 ccm
Leistung (kW/PS)25 kW/34 PS
Zylinder4
Antriebsart
0-100 km/h
Höchstgeschwindigkeit130 km/h
Anhängelast gebremst
Anhängelast ungebremst

Umwelt und Verbrauch VW Käfer 1.3 (40 PS)

Kraftstoffart
Tankinhalt
Kraftstoffverbrauch nach Herstellerangaben l/100 km (kombiniert)
l/100 km (innerorts)
l/100 km (außerorts)
CO2-Emissionen nach Herstellerangaben
Tatsächlicher Kraftstoffverbrauch
Tatsächliche CO2-Emissionen
Schadstoffklasse
Energieeffizienzklasse

Alternativen

VW Käfer 1.3 34 PS (1961–1974)