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VW Käfer 1.2 30 PS (1961–1974)

 

VW Käfer 1.2 30 PS (1961–1974)

Alle Erfahrungen
VW Käfer 1.2 (34 PS)

4,0/5

Erfahrungsbericht VW Käfer 1.2 (34 PS) von ElBoCaDiLlO, Februar 2017

5,0/5

Nungut, was soll man für eine Bewertung geben?
Komfort? --> Fehlanzeige
Wartungsarm? --> Fehlanzeige
Luxuriös? --> Fehlanzeige

Ich habe 3 Käfer gefahren, einen BJ 67 1200er, ein BJ 72 1302er und ein BJ 75 1200er.

Ich habe viel, viel, vile Zeit investiert und die Wagen liefen. Der BJ 72 leider nicht allzu gut. Schult Umbau, Umbau auf Cabriolet, Reihen 4 Zylinder aus BJ 89er Passat mit 75 PS, daher wassergekühlt und das machte Probleme.

Die anderen beiden? Motortechnisch erste Sahne, standfest, toller Sound und ausreichend Leistung für die rechte Spur auf der Autobahn.
ABER! Hier mal Rost, da mal Rost... hier mal ein Wehwehchen, da mal ein Wehwehchen...

Habt Spaß am Werkeln oder lasst es sein... selbst bei diesen günstigen Autos kann man viel Geld lassen, wenn man Sachen nicht selber macht...

Erfahrungsbericht VW Käfer 1.2 (34 PS) von Onylol, Februar 2017

4,0/5

Was soll man groß sagen? Ein Klassiker!

Dieses Traumauto steht noch wie neu in der Garage. Man verzichtet hier natürlich auf jeglichen moderen Luxus wie Servo, Bremsverstärker etc. etc.

Jedoch ist der Fahrspaß und der Motorsound einfach unangetastet.

Es ist jedoch zu beachten das man diesem Motor bei jeder Tankfüllung per Hand Blei hinzufügen muss.

Kurzum - Ein Liebhaberauto

Erfahrungsbericht VW Käfer 1.2 (34 PS) von sualk234, Februar 2017

5,0/5

Ein Kultauto mit einem tollem Fahrgefühl. Für Leute geeignet, die keinen Wert auf Ausstattung oder Luxus legen. Auch für PS-Fanatiker denkbar ungeeignet. Wir sind damals als junge Leute mit dem Käfer durch halb Europa gefahren und sind auch überall angekommen. Schade, dass der Käfer nicht mehr gebaut wird.

Erfahrungsbericht VW Käfer 1.2 (34 PS) von swiesa, Februar 2017

5,0/5

Mein Käfer war Bj 66 habe ich zum 18. bekommen und könnte mich ärgern das ich ihn nicht mehr habe. Gut er hatte ein paar Macken ...kurz gefahren und dann hatte ich Probleme beim starten des Fahrzeugs ich musste immer ein paar Leute auf der Straße ansprechen die mich dann angeschoben haben. Aber ansonsten ein tolles schnittiges Auto. Einmal waren auch die Scheibenwischer auf der Fahrt im Regen plötzlich kaputt gegangen.

Erfahrungsbericht VW Käfer 1.2 (34 PS) von Dr.W.Greiner, November 2016

2,0/5

Der Käfer - Bj. 62, "Export", 34 PS - war mein erstes, eigenes Auto. Ich habe ihn 1971 gebraucht für 1000 Mark gekauft und schon ein halbes Jahr und 10.000 km später für 800 Mark wieder verkauft. Bis dahin hatte ich bereits unseren vierten Familien-Käfer - vom Brezel-Käfer mit 25 PS bis zum 1302 mit Halbautomatik - miterlebt und den dritten davon (einen 1300er, noch ohne "02") bereits kurz nach meinem Führerschein zu Schrott verarbeitet; davon später mehr. Ebenfalls auf der Rückbank eines Käfers durfte ich mit 16 Jahren meine erste, große Reise mitmachen: nach Griechenland. Mein Fahrschulwagen war zwar kein Käfer, sondern ein VW 1500 - aber technisch war ja auch das nur ein Käfer mit besserer Karosserie. Der Käfer war damals allgegenwärtig, man kam nicht an ihm vorbei.

Zurück zu "meinem" Käfer. Er war so wie alle: lahm, lärmig, eng, eine Straßenlage zum Fürchten, eine Heizung zum K..... - aber immerhin auch ohne Winterreifen ein gutes Winter-Auto. Das Blech rostete zwar genauso wie bei allen Autos damals schon ab Fabrik; aber bei VW war es einen Zehntel Millimeter dicker als bei den Konkurrenten und rostete deshalb erst nach 6-7 Jahren durch statt nach 5 Jahren. Aufgrund der enormen Verbreitung konnte fast jeder Dorfschmied den Käfer reparieren, wenn man mal ein Problem hatte, und billige Ersatzteile bis hin zum kompletten Motor oder Getriebe bekam man auf jedem Schrottplatz. Der Käfer war das Auto, mit dessen Kauf man "nichts falsch machen" konnte. Aber machte man jemals auch irgend etwas richtig damit?

In meinem Fall nicht: im Betrieb stellte sich sehr bald heraus, dass die Schweller durchgerostet waren. Nach jedem Regen schwappte das Wasser im Fußraum herum. Wie das im nächsten Winter werden würde, wollte ich lieber gar nicht erst ausprobieren: durch die Schweller wurde nämlich auch die eh schon karge Heizluft des luftgekühlten Motors nach vorne in den Innenraum geleitet. Mit durchgerosteten Schwellern hatte man dann Dampfschwaden statt Warmluft an der Innenseite der Frontscheibe. Aber auch schon im Sommer hatte ich ein anderes, äußerst nerviges Problem: wenn ich das Auto warmgefahren abstellte, verweigerte der Vergaser anschließend standhaft jeden neuen Startversuch. Man mußte den Motor erst 20 Minuten abkühlen lassen, dann konnte man ihn wieder starten. Das Baujahr war bekannt für diese Macke, die Werkstätten wußten da auch keine (preislich dem Wert des Autos angemessene) Abhilfe. Da das Auto auch sonst in der Gesamtheit seiner Eigenschaften nun wirklich nicht der Hit war, verkaufte ich es schnellstmöglich wieder. Und fand immerhin jemanden, der bereit war, fast nochmal denselben Preis dafür zu bezahlen: werthaltig war der Käfer auch damals schon, das mußte man ihm lassen...

Wie schon erwähnt: auch den ersten (und bis heute, nach weit über 1 Mio. km einzigen) Totalschaden habe ich bereits kurz nach dem Führerscheinerwerb mit dem 1300er Käfer meines Vaters gebaut. Damals hatte ich natürlich in mich zu gehen und die Schuld allein bei mir selber zu suchen: ich war schlicht zu schnell um die Kurve gefahren, keine Frage. Aber heute, fast 50 Jahre später, darf ich das wohl doch mal ein bißchen differenzierter sehen: einen gewissen Anteil an diesem Unfall hatte schon auch der Pendelachs-Käfer mit seinem regelrecht tückischen Fahrverhalten im Grenzbereich. Die Sturzänderungen beim Ein- und Ausfedern führten dazu, dass das Auto nicht nur ziemlich spät (dann aber blitzartig) hinten wegging, wenn man wirklich mal zu schnell war - was ja einem Fahranfänger nicht nur wegen "Raserei", sondern auch durch Fehleinschätzung des Straßenzustands leicht mal passieren kann und fast jedem irgendwann auch tatsächlich passiert. Das spezielle Problem beim Käfer war, dass dessen serienmäßige Pendelachse die Querbeschleunigung nach konsequentem Gegenlenken genauso unvermittelt blitzartig auch wieder aufbaute und sich dabei so heftig seitlich aufschaukelte, dass selbst Routiniers kaum eine Chance hatten, die darauf folgende Gegen-Schleuderbewegung samt Salto mortale seitwärts zur Kurven-Innenseite (!) hin noch abzufangen. So auch bei meinem damaligen Unfall, nach dem ich sehr bedröppelt und mit vielen blauen Flecken am ganzen Körper, aber zum Glück ansonsten unverletzt nach kurzer Ohnmacht auf dem Beifahrersitz des rundherum demolierten Käfers wieder aufwachte - Sicherheitsgurte gab's damals noch nicht. Das war ein nur allzu bekanntes, für den Käfer typisches Unfallmuster, dem viele tausend Käfer zum Opfer fielen - und auch sehr viele Menschen, die dabei weniger Dusel hatten als ich.

Ich kann heute mit Sicherheit sagen, daß dieser Unfall so mit keinem der 15 anderen Autos, die ich seither besessen habe, passiert wäre: auch nicht mit dem NSU 110, der zwar auch eine Heckschleuder war, aber dank moderner Schräglenkerachse im Grenzbereich viel besser beherrschbar und ohne die fatale Tendenz des Käfers zum seitlichen Aufschaukeln und Überschlagen.

Die damals horrend hohen Opferzahlen im Straßenverkehr (über 20.000 Tote pro Jahr in Deutschland - bei nur ein Viertel so viel Verkehr wie heute !) gingen zu einem erheblichen Teil auf das Konto der Käfer-Monokultur mit dessen miserabler, aktiver wie passiver Sicherheit: neben der durch das tückische Fahrverhalten erhöhten Gefahr, einen Unfall zu bauen, war auch die Gefahr, dabei verletzt oder getötet zu werden, im Käfer größer als in den meisten anderen Autos. Man hatte im Käfer so gut wie keine Knautschzone vor den Beinen, die gesamte Antriebsmechanik schob einen noch zusätzlich von hinten in die Aufprallzone hinein, anstatt vorne Aufprallenergie zu absorbieren, die kaum geschützte Lenksäule spießte den Fahrer schon bei relativ geringen Aufprallgeschwindigkeiten auf, und der Benzintank goss im Zweifelsfall seinen brennenden Inhalt über die Beine der vorne Sitzenden...

Man machte sich damals einfach noch keine Gedanken über die Sicherheit von Fahrzeugen: einzig der Fahrer war schuld - so die damals politisch korrekte Haltung (ja, das gab's auch damals schon, nannte sich nur noch nicht so). Geändert hat sich das erst allmählich, als in Amerika der Anwalt Ralph Nader Chevrolet erfolgreich wegen der konstruktiven Unsicherheit des Corvair ("unsafe at any speed") verklagte. Der Corvair war technisch im Grunde eine aufgeblasene Kopie des Käfers: auch Boxermotor im Heck, auch Pendelachse, nur eben viel länger, viel breiter und ein viel stärkerer 6- statt 4-Zylindermotor. Der hatte exakt dieselben Sicherheitsprobleme wie der Käfer, allerdings durch die anderen Größenverhältnisse stark abgemildert. Wenn Chevrolet zu Recht zu Schadenersatzzahlungen für diese Konstruktion (!) verurteilt wurde, dann hätte VW dasselbe eigentlich dreimal verdient; die waren nur als ausländischer Hersteller damals in den USA juristisch nicht belangbar. Immerhin hat VW daraufhin dann endlich begonnen, erst die passive Sicherheit (Lenksäulen mit Pralltöpfen und Teleskopen) und schließlich - erst ganz zu Ende der Heckmotor-Produktion in USA und Europa - auch die aktive Sicherheit mittels vernünftiger Schräglenker zu verbessern, die sie vorher nur gezwungenermaßen bei Automatik-Autos einbauten, weil da der Drehmomentwandler den für die Pendelachse benötigten Platz beanspruchte.

Der Käfer galt damals ausschließlich aus wirtschaftlichen Gründen als "vernünftiges" Auto - wobei die sehr erheblichen, wirtschaftlichen Folgen seiner aktiven wie passiven Unsicherheit völlig außer Acht gelassen wurden, was eigentlich wiederum höchst unvernünftig war. Dass er überdies eng, laut und lahm war, darüber waren sich eh alle Besitzer einig. Man hat ihn nicht gefahren, weil er "toll", "genial" oder sonst irgendwie begehrenswert gewesen wäre - sondern weil er damals für sehr viele Leute das einzige Auto mit halbwegs überschaubaren, gerade noch bezahlbaren Betriebskosten war. Aber auch das eben nur, solange kein Unfall damit passierte.

Erfahrungsbericht VW Käfer 1.2 (34 PS) von Anonymous, Mai 2009

4,1/5

Hallo,
ich hatte in meinem Leben nur einmal einen Käfer, das war ca. 1985.
Den Wagen (Bj. 1972) hab' ich für 350.- DM von einem Bauern gekauft. TÜV hat er noch etwas über ein Jahr gehabt. Farbe orange, ohne Extras. Der Motor war ein 1300er und war im Schein mit 40 PS angegeben.
Eins gleich vorweg : Ich war und bin kein Käfer-Fan.
Der Wagen hatte aber gewisse unleugbare Vorzüge.
Zum einen war er aufgrund der Fahrwerkskonstruktion wirklich richtig schlechtwegetauglich, über den frischgepflügten Acker fahren ging einwandfrei, auch im Schnee war er mit guten Winterreifen echt super.
Es war ja eigentlich ein Kübelwagen, also ein ursprünglich für militärische Zwecke gebautes Auto.
Zweitens war er wirklich so zuverlässig wie sein Ruf es sagt. Der sprang immer an und hat eigentlich nie Probleme gemacht.
Womit wir schon zu den Nachteilen kämen: Denn die Heizung war ein schlechter Witz, selbst wenn die Heizbirnen noch nicht durchgerostet waren. Wir hatten damals einen Winter (85/86) mit sehr niedrigen Temperaturen, so zwischen -15 und -20 ° C wochenlang und ich mußte jeden Tag von München nach Tutzing und zurück, eine ziemliche Strecke. Da ist mir echt alles eingefroren. Innen an der Frontscheibe haben sich Eisblumen gebildet, die hab' ich mit Schwamm und Spiritus bekämpft.
Dann kein Gepäckraum, der die Bezeichnung verdient hätte. Richtiger Urlaub mit zwei Personen oder mehr ohne Dachträger ging eigentlich nicht.
Ein Wendekreis wie ein kleiner Truck.
Und das schlimmste am Käfer war der - gemessen an den wirklich sehr bescheidenen Fahrleistungen- wahrhaft ungeheuerliche Benzinverbrauch. Da haben Freunde von mir mit weniger Sprit dicke Autos wie Opel Admiral oder Mercedes 280 S gefahren.
Der 1200er soll ja angeblich sparsamer gewesen sein (im Sommer zumindest), aber der hatte noch weniger Leistung. Und an der Einstellung des Motors lag's nicht; Zündung und Kraftstoffförderung waren 1 a. Eingefleischte VW-Fahrer haben mir auch wiederholt zu verstehen gegeben, dass das halt so sei beim Käfer.
Alles in allem konnte ich mich nicht dauerhaft mit dem Krabbeltier anfreunden und gab in nach Ablauf des Verfallsdatums weg.
Dennoch ist es sicher kein schlechtes Auto gewesen, vor allem, wenn man bedenkt, dass man immer damit rechnen konnte, dass der Käfer fahren wird, egal wie kalt oder heiß es war; und das alles mit quasi Null Wartungsaufwand. Der Bauer z.B. hatte nach eigenem Bekunden noch nie (!) das Motoröl gewechselt, sondern nur nachgeschüttet. Da hat eine zähe, klebrige, teerähnliche Masse unten am Ölmessstab geklebt. Entsprechend zeitaufwändig gestaltete sich dann auch der Wechsel des Ölfilters und der Zündkerzen (war alles bombenfest gerostet). Von den Elektroden der Kerzen waren nur noch spitz zulaufende verbrannte Stummelchen übrig - so was habe ich nie zuvor oder danach gesehen - aber der Käfer sprang auf den ersten Dreh an und lief ganz normal. Nach der ersten Wartung seit 10 oder noch mehr Jahren hat er allerdings immerhin gleich zwei Liter weniger verbraucht, also nur noch ca. 11 l / 100 km. Im Winter war's dann aufgrund der VW-typischen Startautomatik fast das doppelte.
Ich kann aber dennoch verstehen, dass es Menschen gibt, die das Auto einfach mögen, denn irgendwie originell ist er ja, vor allem gemessen am Nachfolger New Beetle. Das Cabrio ist ja sogar richtig schön gewesen.

Erfahrungsbericht VW Käfer 1.2 (34 PS) von Jeanskaefer, März 2009

4,3/5

Wie auch schon mein ´74er "Jeanskäfer" ist mir mein ´64er "Export" auch sehr ans Herz gewachsen. Gekauft am 1. Mai 2006 auf dem Maikäfertreffen in Hannover (der Käfer war bis dato ein echter Bremer), ist auch er mir ein stets treuer Begleiter und zuverlässiger Bursche.
Selbst jetzt im kalten Winter in der kalten Garage sprang er nach ein paar Versuchen gleich an, obwohl 3 Wochen nicht bewegt und nur mit 6-Volt-Batterie.
Am 19.Oktober wird er seinen 45. Geburtstag feiern.
An ihm ist alles original erhalten. Er hat als einer der ersten Käfer, daß optionale Stahlschiebedach (vorher nur Rolldach), welches einwandfrei funktioniert und damals 267,- DM Aufpreis kostete. Das Original-Radio dudelt auch noch sehr kräftig vor sich hin, dank (versteckten) LS-Boxen unter den Sitzen sogar in Stereo. Die Bambusablage unterhalb des Armaturenbrettes ist original, genau so wie die roten Kunstledersitzbezüge über den extrem gut erhaltenen Stoffsitzen. Außen komplettieren Felgenzierringe, die zweifarbig lackierten Radfelgen.
Leider hat die Heckstoßstange eine Delle (ein Andenken an einen unbedachten Anschleppversuch vor 30 Jahren), dieser Käfer hat noch keine Abschleppösen.
Alltagstauglichkeit? Aber unbedingt! Letztes Jahr als ich zu einer 25 Kilometer entfernten Arbeitsstelle mußte, hat er mich 2 Wochen lang pflichtbewußt dorthin gebracht.
Gut, überwiegend steht er in der Garage. Bei Regen vermeide ich Fahrten. Aber ich bin der Meinung, Autos müssen bewegt werden und auch der Öffentlichkeit gezeigt werden - sonst könnte ich ihn auch ins Museum stellen, oder? Im Winter, also bei Schnee und Eis, bleibt er natürlich in seinem Häuschen, die dünnen Reifchen und das Streusalz auf den Straßen erlauben keine Experimente.
Und bei 6 Volt-Elektrik ist auch zu überlegen, ob ich mit Licht und Scheibenwischer (Zeitlupentempo)und Radio fahre(Hupen geht dann nicht mehr...).
Fazit: ebenfalls liebenswerter, aber sicherheitstechnisch völlig veralteter Wagen. Liebhaberfahrzeug mit Wertsteigerung und langsam schwindender Ersatzteillage (aber irgendwer hat immer noch was Brauchbares im Keller/ Schuppen/Lager/ Werkstatt etc.)
Günstiger Unterhalt: 191,- € Steuer, 111,- € Versicherung
Er ist eben ein Familienmitglied, was nur zufällig in der Garage steht...!
Nette Begebenheit an einer Tankstelle:ein kleiner Junge ist ganz aufgeregt, weil ich seiner Meinung nach, das Benzin in den vorderen Kofferraum "schütte" (dieser Käfer hat noch nicht den seitlichen Tankeinfüllstutzen...)
Als er dann auch noch feststellt, daß der Käfer "keinen Motor vorne" hat, ist er völlig perplex.....

Erfahrungsbericht VW Käfer 1.2 (34 PS) von Anonymous, Dezember 2008

4,0/5

Als meine Frau 1983 den Führerschein gemacht hatte,wollte sie natürlich einen fahrbaren Untersatz haben.Zum Kindergarten,zum Einkaufen und zu Arztbesuchen mit drei Kindern,da war ein Auto schon hilfreich.Also machte ich mich auf den Weg und suchte und suchte.Es sollte ja nicht teuer sein und ihre ersten Fahrversuche auch aushalten.Ein Kollege erzählte mir ,dass sein Bruder gerade einen Käfer fertig gemacht hatte und so ging es zu einer tanke,dort stand er,frisch in blau lackiert.Tüv neu gemacht und der Motor hörte sich gut an.Für 900DM kauften wir das gute Stück.
Nach der Anmeldung machten wir uns auf den Heimweg und meine Frau fuhr,und dann hörte ich etwas ,was ich kaum zu glauben wagte,meiner Frau,die mich immer ermahnte nicht beim Autofahren und in Gegenwart der Kinder zu fluchen,entfuhr ein Fluch:" nun gib doch mal endlich Gas du oller Opa" u."grüner wirds nicht!".Ich musste laut loslachen.
Die Kinder fanden den Käfer toll,besonders die Zwillinge,die damals dreiJahre waren,fanden das Gepäckfach hinter der Rückbank ganz praktisch,da konnte man drin sitzen und aus dem Heckfenster winken.Nach einem Jahr und einigen Beulen hatte sie genug Erfahrungen und Sicherheit gesammelt,das sich die Anschaffung eines
neueren Wages lohnte.Als wir ihn abgaben,hatte er knapp 297000Km auf dem Tacho.Sie fährt so gut und sicher(ohne Unfall) dass sie der einzige Mensch ist,bei dem ich während der Fahrt schlafe(bei Langstrecken)

Erfahrungsbericht VW Käfer 1.2 (34 PS) von Anonymous, Dezember 2008

4,0/5

Im Dezember 1968 begann ich mit meinem Führerschein ,den ich dann am 3.3.69 endlich bekam.Mann ,war das ein Freudentag ,den wir mit den Kumpels,mit denen ich zur Fahrschule und Prüfung gegengen bin erst mal kräftig in FFM- Sachsenhausen begossen haben.
Ein paar Tage später ging ich dann mit meinem Freud auf Autosuche und wir fanden einen orangefarbenen Käfer Baujahr 1958 mit 30 PS für die damals ,so kurz nach der Lehre sagenhafte 700 DM.Die Knutschkugel hatte wohl schon 197000Km
auf dem Tacho und ich hatte keine Ahnung von Autos.Egal,hauptsache mobil und nicht mehr überallhin zu Fuss latschen.Stolz wie Oskar machten wir eine Sritztour in den Taunus und ich merkte schnell,dass man ein Auto auch tanken muss.Nach ner Stunde cruisen standen wir mitten in der Botanik und es dauerte wohl gut ne Stnde bis wir schnallten,dass im Fussraum noch ein kleiner Hebel war,wo man auf die Reserve umschalten konnte.Danach gings erst mal zur nächsten Tanke Sprit fassen.Dann am nächsten Wochenende gings das erstemal auf die Autobahn.Mehr als 95 brachte der alte Hobel nicht,da er vorher nur in der Stadt gefahren wurde.Die Sitze waren wenig komfortabel.Das die Not erfinderisch macht,merkte ich auf der Rückfahrt nach Frankfurt,da wollte ich mich mal etwas strecken,da war auf einmal die Rücklehne des Fahrersitzes weg.
Da es damals noch keine Liegesitze gab,hatte der Vorbesitzer in Ermangelung dieser Tatsache die Schlaufen der Lehnenhalterung von unten aufgesägt und die Lehne nur aufgesteckt.Da hing ich auf einmal bei Tempo 100 "wie ein Schluck Wasser in der Kurve" am Lenkrad und konnte gerade noch verhindern von der Strasseabzukommen.Später konnte gut lachen, wenn ich daran zurückdachte,aber in diesem Moment wurde es mir doch etwas mulmig.
Nach gut einem Jahr hatte ich dann einen schweren Motorschaden und das Thema Käfer war für immer erledigt.
Hat aber doch viel Spass gemacht!!!damals!!

Erfahrungsbericht VW Käfer 1.2 (34 PS) von dasenbrock, Dezember 2008

3,3/5

Automobilgeschichte von 1954 mit atemberaubenden Fahrleistungen und Kultfaktor 10. Der Wolf im Schafspelz hört auf den namen "Ovali" Dieser Name stammt von der ovalen Heckscheibe, die nach dem Bretzelkäfer kam. Der 1954 Ovali hatte atemberaubende 30 PS und war damals wohl der erste Tuningkäfer (das Vorgängermodel mußte noch mit 24,5 PS auskommen). Auf diese Leistungssteigerung waren die Wolfsburger so stolz, dass sie einen eigens dafür entwickelten Aufkleber auf die eh schon kleine Heckfensterscheibe klebten (siehe Bild). Heute hat er ein Typ 4 Herz mit stehendem Porschegebläse. Das Agregat leistet 193 PS und hat mit den 750 kg Käfergewicht leichtes Spiel. Das Fahrwerk stammt von einem 67 Automatikkäfer welches über eine Querlenkerhinterachse verfügt. Konifahrwerk und innenbelüftete Scheibenbremsen sorgen für weitere Sicherheit. Die Fahrtrichtung wird stilvoll mit blinkenden Winkern angezeigt.

Alle Varianten
VW Käfer 1.2 (34 PS)

  • Leistung
    22 kW/30 PS
  • Getriebe
    Manuelles Getriebe/4 Gänge
  • 0-100 km/h
    5,2 s
  • Neupreis ab
    35.000 €
  • Verbrauch nach Herstellerangaben
    15,0 l/100 km (kombiniert)
  • Energieeffizienz­klasse

Technische Daten VW Käfer 1.2 (34 PS)

Allgemeine Merkmale
FahrzeugklasseKleinwagen
KarosserieformLimousine
Anzahl Türen2
Sitzplätze2
FahrzeugheckFließheck
Bauzeitraumab
HSN/TSN
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge4
Hubraum1.192 ccm
Leistung (kW/PS)22 kW/30 PS
Zylinder4
Antriebsart
0-100 km/h5,2 s
Höchstgeschwindigkeit210 km/h
Anhängelast gebremst
Anhängelast ungebremst
Maße und Stauraum
Länge
Breite
Höhe
Kofferraumvolumen
Radstand
Reifengröße
Leergewicht750 kg
Maximalgewicht
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge4
Hubraum1.192 ccm
Leistung (kW/PS)22 kW/30 PS
Zylinder4
Antriebsart
0-100 km/h5,2 s
Höchstgeschwindigkeit210 km/h
Anhängelast gebremst
Anhängelast ungebremst

Umwelt und Verbrauch VW Käfer 1.2 (34 PS)

Kraftstoffart
Tankinhalt30 Liter
Kraftstoffverbrauch nach Herstellerangaben15,0 l/100 km (kombiniert)
l/100 km (innerorts)
l/100 km (außerorts)
CO2-Emissionen nach Herstellerangaben349 g/km (kombiniert)
Tatsächlicher Kraftstoffverbrauch
Tatsächliche CO2-Emissionen
Schadstoffklasse
Energieeffizienzklasse

Alternativen

VW Käfer 1.2 30 PS (1961–1974)