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Testbericht

7. November 2009

Volvo ist konsequent. Da der Volvo XC 60 sowieso kein kerniger Offroader, sondern eher ein softer SUV für den Ein­kaufsbummel ist, bieten die Schweden ihn nun auch als Fronttriebler an. In Kombination mit einer Handschaltung spart das gut 3.000 Euro gegenüber dem Volvo XC 60 2.4D mit Allrad, den es nur mit Automatik gibt.

Der Volvo XC 60 hat 12 PS mehr als das Allrad-Modell Der reine Frontantrieb macht sich auf trockener Straße kaum negativ bemerkbar. Nur beim Anfahren sind Antriebseinflüs­se über die Lenkung fühlbar. Einmal in Fahrt, zieht der etwas laute, aber kräftige Diesel gut an. Bei höheren Geschwindigkeiten nerven zischelnde Wind­geräusche im Bereich der B-Säule. Insgesamt überzeugt der Volvo XC 60 aber durch guten Federungskomfort. Querfugen filtert er zwar nicht optimal, sie sind aber nur in Extremfällen bis in die Lenkung zu spüren. Der handgeschaltete Front­triebler ist beim Spritkonsum gegenüber dem Allrad-Modell mit Automatik und etwas weni­ger Leistung (163 PS) im Vor­teil: Der Normverbrauch liegt mit sechs L/100 km 1,5 Liter unter dem der Vierrad-Varian­te. Mit Automatik-Getriebe verbraucht der Volvo XC 60 6,9 Liter auf 100 Kilometer Entscheidet man sich für Frontantrieb und Automatik, konsumiert der Volvo XC 60 6,9 L/100 km. Der Handschalter trägt deshalb den Beinamen Drive, der bei Volvo für das sparsamste Modell der Baurei­he steht. Ein spritsparendes Start-Stopp-System wie etwa im Volvo V50 vermisst man jedoch ebenso wie eine Schaltanzeige. Im Testbetrieb verbrauchte der Volvo XC 60 2.4D Drive mit 8,6 L/100 km mehr als angegeben. Insgesamt spricht dennoch viel für den vorderradgetrie­benen Handschalter. Auch weil es bei Volvo zahlreiche Extras gibt, in die man die 3.000 Euro Ersparnis gegenüber dem Allradler mit Automatik investie­ren könnte. Da wären das hervorragende Audiosystem "Premium Sound" für 2.100 Euro oder integrierte Kinder­sitze für 300 Euro.

Der handgeschaltene Volvo XC 60 darf nur 1.500 Kilo anhängen Da der Volvo XC 60 nach hinten unübersichtlich ist, lohnt sich auch die Ein­parkhilfe für 510 Euro. Einen Nachteil hat der Handschalter dann doch. Wer ihn als Zugfahrzeug nutzt, muss sich mit nur 1.500 Kilo maximaler An­hängelast zufrieden geben. Mit Automatik gehen 1.800, die All­radversion darf 2.000 Kilo zie­hen.

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2009-11-07

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