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Testbericht

22. August 2011

Sie haben sich schon immer gefragt, wo wohl der nächste Fahrradladen in Kopenhagen zu finden ist? Falls diese Frage einmal in einem neuen Toyota Yaris aufkommen sollte, liefert das optionale, Internet-basierte Navigationssystem die Antwort - für einen vergleichsweise niedrigen Aufpreis von 550 Euro. Dazu kommen noch mindestens 14.030 Euro für einen Toyota Yaris Life, denn für die beiden niedrigen Ausstattungslinien steht das multimediale Extra nicht zur Verfügung.

Toyota Yaris um zehn Zentimeter gewachsen Für eine erste Ausfahrt im Toyota Yaris stand der kräftige 1,4-Liter-Dieselmotor zur Verfügung, der mit mindestens 17.050 Euro in der Preisliste steht. Dafür bekommt der Käufer ein mit 90 PS und einem maximalen Drehmoment von 205 Newtonmeter bei 1.800 Umdrehungen kräftig motorisierten Kleinwagen, der sich durchschnittlich mit 3,9 L/100 km begnügen soll. Doch Moment - Kleinwagen? In der Länge legte das neue Modell um zehn Zentimeter auf 3,88 Meter zu, der Radstand wuchs um fünf Zentimeter. Daher glaubt Toyota auf die verschiebbare Rücksitzbank im Fond des Yaris verzichten zu können. Tatsächlich geht das Platzangebot in Ordnung, wenngleich das optionale Panoramadach durch die Kassetten für die Sonnenblenden die Kopffreiheit spürbar einschränkt. Kein digitales Kombiinstrument mehr Vorne gibt es dagegen nichts am Platzangebot auszusetzen. Gleiches gilt für die Ergonomie, die merklich vom Verzicht auf das mittig angeordnete, digitale Kombiinstrument profitiert. Die konventionellen Anzeigen des Toyota Yaris liegen gut im Blick, wobei der Fahrer vor allem den Drehzahlmesser im Auge behalten sollte. Das wenig dezent knurrende Dieseltriebwerk dreht, nachdem der Lader vollen Druck aufgebaut hat, schnellt die Lader rasch in Richtung roten Bereich. Schön, dass der Schalthebel des passend gestuften Sechsganggetriebes gut zur Hand liegt und sich ebenso leicht wie exakt führen lässt.

Kann das Fahrwerk mit dem Fahrspaß-Diesel mithalten? Speziell in Kombination mit den 16-Zoll-Räder lenkt der Toyota Yaris präzise ein, die modifizierte elektrohydraulische Servolenkung hilft mit guter Rückmeldung. Aufgrund des vergleichsweise stattlichen Preises der Selbstzünder-Variante erwartet Toyota jedoch ein weit größere Verbreitung des 99 PS starken Benziners. Ob das 1,3-Liter-Triebwerk ebenfalls mit dem Yaris harmoniert und was der Kleinwagen sonst neues zu bieten hat, lesen Sie in der nächsten auto motor und sport, Ausgabe Heft 19, ab dem 25.8. im Handel.

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2011-08-22

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