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Testbericht

2. Mai 2011

Der Zusatz S steht beim kleineren Bruder des Toyota Verso nicht für eine Sparvariante, sondern für small (klein). Trotzdem hat Toyota auf 3,99 Meter Länge ein sehr praktisches Raumkonzept umgesetzt. Mit erhöhter Sitzposition, gut ausgeformten Sitzen vorn, ausreichend Platz für zwei Erwachsene auch hinten und einem eher für Kinder geeigneten Mittelsitz ist der Verso S ein attraktives Angebot für Familien, die nach einem vernünftigen Kompromiss aus Nutzwert und Wirtschaftlichkeit suchen.

Variabler Laderaum, großzügige Ausstattung Weitere Pluspunkte sammelt der Toyota Verso S-Microvan im Test mit seinem variablen Laderaum, dessen 430 Liter Basisvolumen sich in der getesteten Life-Version mittels höhenverstellbarem Laderaumboden bedarfsgerecht variieren lässt. Durch Vorklappen der asymmetrisch teilbaren Rückbanklehne mit einem einfachen Handgriff vergrößert sich der Kofferraum auf 852 Liter, bis unters Dach sind es sogar 1.388 Liter. Ähnlich großzügig ist die Basisausstattung des Toyota Verso S, zu der unter anderem sieben Airbags, ESP, Bordcomputer und Zentralverriegelung gehören. Für 1.250 Euro extra gibt es dann den Cool mit Klimaanlage, CD-Radio, MP3 und USB-Anschluss.

Diesel bietet Fahrspaß Nur beim Verbrauch will der Toyota Verso S eher ein Zwerg sein – insbesondere mit dem 1,4-Liter-Dieselmotor. Doch im Testalltag wurde der angegebene Normwert von 4,3 Liter/100 km um fast zwei Liter verfehlt, zumal das drehfreudige und spritzige Common-Rail-Triebwerk in Verbindung mit dem aus dem Handgelenk schaltbaren Sechsganggetriebe zu flotter Gangart animiert. Da kommt im Test durchaus Fahrspaß auf, obwohl der Selbstzünder jenseits von 2.500/min akustisch ziemlich ruppig wird. Doch ansprechenden Abrollkomfort und sichere Fahreigenschaften bietet auch die Toyota Verso S-Variante mit dem 1,3-Liter-Benziner (99 PS), dazu serienmäßig ein Start-Stopp-System. Für 2.350 Euro weniger ist sie zumindest beim Kauf eine echte Sparvariante.

Subaru Trezia - die nur etwas andere Alternative Individuelles Design, Allradantrieb und Boxermotoren - diesen Luxus leistet sich Subaru nur noch bei den klassischen Modellen. Nach dem Justy (von Daihatsu) kommt nun der Trezia, der bis auf kleine Retuschen dem Toyota Verso S entspricht und die gleichen Reihenmotoren unter der Fronthaube hat. Wie dort lässt sich der 1,4-Liter-Diesel auch mit einem automatisierten Sechsgang-Schaltgetriebe kombinieren. Nennenswerte Unterschiede offenbaren sich lediglich in der Zusammenstellung von Ausstattungsinhalten und -paketen. Bei vergleichbarer Ausrüstung zeigen die Preise allerdings nahezu Gleichstand mit dem Toyota-Bruder. Die Wahl ist also vor allem eine Frage des Geschmacks - und des Händlers.

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2011-05-02

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