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Testbericht

23. Februar 2012

Jäger, Förster, Wald und Wiesen: Diese Assoziationen werden bei Subaru geweckt wie die Farbe Rot bei Ferrari. Doch Subaru will weg vom einseitigen Image und lässt dafür ab März 2011 den Subaru XV zu seinen Händlern rollen. Der Crossover basiert auf der Plattform des zukünftigen Impreza und fällt in der Reihe seiner Kollegen deutlich auf: Mit seiner Höhe von 1,57 Metern ist der Subaru XV um einiges flacher als die anvisierte Konkurrenz um Nissan Qashqai, Mitsubishi ASX und Hyundai ix35. Der sechseckige Kühlergrill und die Scheinwerfer im Stil von Adleraugen geben der Frontpartie einen sportlich-dynamischen Look, die ausgestellten Radhäuser sowie die Rückansicht wirken muskulös. Mit diesem Design soll die Stammkundschaft nicht vergrault, zugleich aber neue Käufer angelockt werden.

Lenkrad im Subaru XV längs- und höhen-verstellbar Ob auch der Rest des Subaru XV dafür das Potenzial hat? Wir arbeiten uns von hinten nach vorne durch; unser erster Blick gilt dem Kofferraum, der klein wirkt. Der Blick aufs Datenblatt bestätigt den Eindruck: Mit 380 bis maximal 1.270 Litern bietet das Gepäckabteil relativ wenig Volumen für diese Klasse. Im Fond angelangt tendiert die Formkurve deutlich nach oben: ausreichend Kopf- und Beinfreiheit sowie ein angenehmer Sitzkomfort. Selbst das Ein- und Aussteigen fällt dank ausreichend großer Türausschnitte leicht. In der ersten Reihe setzen sich die positiven Eindrücke fort. Wir nehmen auf bequemen Sitzen Platz. Nicht zuletzt dank höhen- und längs verstellbarem Lenkrad findet der Fahrer im Subaru XV leicht die richtige Sitzposition. Das gesamte Cockpit wirkt ergonomisch und überzeugt mit einer übersichtlichen Instrumentierung sowie hochwertig anmutenden Materialien.

Guter Elastizität bei niedrigen Drehzahlen Doch genug der Theorie, wir drücken den Startknopf, und der Zweiliter-Boxer-Diesel (147 PS) erwacht mit metallischem Sound, der nach kurzer Fahrzeit jedoch verschwindet. Dafür gefällt der Selbstzünder mit guter Elastizität aus niedrigen Drehzahlen und schiebt den 1,4 Tonnen schweren Subaru XV kräftig an. Das Fahrwerk ist straff abgestimmt, wodurch die Seitenneigung in schnell gefahrenen Kurven gering und die Traktion – auch dank serienmäßigem Allradantrieb - gut ist. Auf kurzen Bodenwellen reagiert das Fahrwerk hingegen mit leichtem Poltern. Am Ende unserer Ausfahrt zeigt der Bordcomputer einen Durchschnittsverbrauch von 6,6 L/100 km an – ohne Start-Stopp-Automatik. Die gibt es, ebenso wie das Automatikgetriebe, ausschließlich für die Boxer-Benziner mit wahlweise 1,6 (114 PS) oder zwei Liter Hubraum (150 PS). Das Ass im Ärmel des Subaru XV ist die üppige Serienausstattung mit CD-Audioanlage, Klimaautomatik und 17-Zoll-Leichtmetallfelgen. Die Chancen liegen gut, dass sich bei der Marke Subaru zukünftig neue Assoziationen ergeben.

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2012-02-23

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