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Testbericht

15. April 2008

Subaru hat die Zeichen der Zeit erkannt und aus seinem Allrad-Kombi Forester einen kompakten Crossover gemacht. Das geht jedoch mit einer gewissen Beliebigkeit der neuen Formensprache einher - die Ära des schrulligen, einzigartigen Designs ist damit zu Ende.

Denn die dritte Generation soll gegen ähnlich geartete Autos wie Toyota RAV4, Honda CR-V und VW Tiguan antreten. Der gut ausgestattete Forester ist 75 Millimeter länger als sein Vorgänger und hat 90 Millimeter mehr Radstand, was besonders den Passagieren in der zweiten Reihe zugute kommt. Unter dem um elf Zentimeter angehobenen Dach sitzen sie höher als bisher. Dank der Doppelquerlenker-Hinterachse vergrößert sich zudem die Einladebreite.

Bei der passiven Sicherheit wurde nachgelegt

Auch bei der passiven Sicherheit wurde nachgelegt: Sidebags, Kopfairbags sowie aktive vordere Kopfstützen sind serienmäßig. Zur Markteinführung steht nur der verbrauchsoptimierte Zweiliter-Benziner mit 150 PS und 196 Nm Drehmoment bei 3.200 Touren bereit; der neue Boxer-Diesel wird erst im Herbst nachgereicht. Auf befestigter Straße schlägt sich das mit einem komfortablen Fahrwerk versehene Auto nur mittelmäßig, weil bei niedriger Drehzahl eine spürbare Durchzugsschwäche zu verzeichnen ist. Der aufgeladene 2,5-Liter, der beispielsweise in der Schweiz angeboten wird, wäre die bessere Wahl.

Das Fünfganggetriebe lässt sich exakt und ohne Kraftaufwand schalten, optional offeriert wird eine antiquiert wirkende Vierstufen-Automatik mit manueller Eingriffsmöglichkeit. Einen guten Eindruck hinterlässt die präzise und zielgenau agierende elektrische Servolenkung. ESP, bei Subaru VDC genannt, gehört nun zur Serienausstattung des Forester, der seine Antriebskraft über die Viscokupplung des Zentraldifferenzials zu gleichen Teilen nach vorn und nach hinten verteilt.

Keine Frontantriebsversion

Eine Frontantriebsversion wie bei einigen Konkurrenten wird nicht angeboten. Abseits der Straße und im Anhängerbetrieb (maximale Zuglast zwei Tonnen) kann der Subaru seine Stärken am besten ausspielen. Denn er verfügt über eine Berganfahrhilfe sowie - bei der Ausführung mit Handschaltung - über ein 1:1,45 untersetztes Reduktionsgetriebe, das über einen zweiten Bedienhebel aktiviert wird. Bei rutschigem Untergrund sorgt die elektronische Traktionshilfe dafür, dass die Achse mit der besten Traktion die meiste Kraft zugeteilt bekommt.

Die Bremsen machen einen guten Eindruck - Subaru verspricht 39 Meter von 100 auf null km/h bei trockener Straße (nass: 41 Meter). Auf den Forester soll die Hälfte des deutschen Subaru-Absatzes entfallen. 2008 wären dies 5.000 Einheiten, nach 2010 doppelt so viel. Angesichts seines gegenüber den Konkurrenten um etwa 3.000 Euro günstigeren Einstiegspreises ist er damit in einer guten Ausgangsposition.

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2008-04-15

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