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Testbericht

4. November 2008

Im kompakten SUV leistet der Zweiliter 147 PS und stemmt 350 Nm bei 1.800/min. Mit 1.800 bar Ladedruck und Achtloch-Einspritzdüsen muss sich der Common-Rail zumindest von seiner technischen Konzeption nicht hinter Neuentwicklungen der etablierten europäischen Diesel-Konkurrenz verstecken. Typisch Subaru arbeitet der Selbstzünder nach dem Boxer-Prinzip. Durch die gegenüberliegende Anordnung der Zylinder sollen weniger Vibrationen entstehen, weswegen auf eine Ausgleichswelle verzichtet wurde. Die fehlende Ausgleichswelle verringert die Massenträgheit ebenso wie die im Vergleich zu einem Reihenmotor um 50 Prozent leichtere Boxer-Kurbelwelle.

Warmgefahren läuft der Vierzylinder tatsächlich angenehm geschmeidig und dank umfangreicher Dämm-Maßnahmen sehr leise. Bis zu mittlerem Autobahntempo ist vom Vierzylinder jedenfalls nicht viel zu hören. Zudem reagiert er spontan auf Gaspedalbewegungen und dreht leichtfüßig hoch. Bei knapp 1,6 Tonnen Leergewicht bewegt sich das Temperament freilich im klassenüblichen Rahmen. Automatik erst 2010 Kombiniert wird der neue Diesel zunächst nur mit dem ebenfalls neuentwickelten Sechsgang-Schaltgetriebe. Eine Automatik, die dem stattlichen Drehmoment gewachsen ist, kommt erst 2010. Schaltmuffel müssen bis dahin zum 150 PS starken Benziner greifen, für den Subaru eine Vierstufenautomatik anbietet.

Immerhin lässt sich die Sechsgang-Box leicht und exakt schalten, allerdings könnte der Schalthebel etwas höher liegen. Da auch das im Benziner eingebaute Untersetzungsgetriebe vor dem Turbo-Schub kapitulieren würde, muss der Selbstzünder ohne die Kletterhilfe auskommen. Ansonsten halten sich die Änderungen in Grenzen: Nach wie vor federt der Forester größere und kleiner Unebenheiten willig aus, erfreut mit viel Kopf und Beinfreiheit, seiner guten Rundumsicht sowie niedrigen Bedienkräften. Allerdings arbeitet die Lenkung schon fast zu leichtgängig und rückmeldungsarm, was zusammen mit der vernehmlichen Seitenneigung in schnellen Kurven kein allzu sicheres Gefühl vermittelt. Auch die Materialien im Innenraum wirken nicht besonders hochwertig angesichts von Preisen zwischen 29.900 (Basisvariante "Active") und 36.000 Euro (Version "Exclusive" mit Navigationssystem).

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2008-11-04

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