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Testbericht

5. Juni 2014
Im Rahmen der Skoda Motorsport Experience hatte die Abteilung für Motorsport und Tradition des tschechischen Autobauers eingeladen, den Skoda Octavia RS an einer ganz besonderen Location auszuprobieren - dem Autodromo Brno in Tschechien. Auf dem 5,4 Kilometer langen Rundkurs finden neben dem jährlichen Lauf zur Tourenwagen-Weltmeisterschaft auch Rennen der Motorradrennserie MotoGP statt. Aber auch wenn sich auf dieser traditionsreichen Waldstrecke, auch Masaryk-Ring genannt, Skoda einmietet liegt ordentlich Benzin- und Reifengeruch in der Luft.

Skoda Octavia RS kombiniert Sport und Komfort im Innenraum Der Einstieg in die 4,7-Meter-Limousine fällt leicht. Sitzt man hinter dem Steuer, fallen zunächst die bequemen Sportsitze mit ihrer angenehmen Sitzposition und guten Polsterung auf. Beim Blick über die Mittelkonsole und das Armaturenbrett zeigt sich die VW-typische Aufgeräumtheit. Alles hat seinen Platz. Das Sport-Lederlenkrad des Skoda Octavia RS liegt gut in der Hand, rote Ziernähten peppen die Optik auf. Durch den schwarzen Dachhimmel wirkt der Innenraum etwas niedrig, de facto genießen aber auch großgewachsene ausreichend Kopffreiheit. Selbst der Fond bietetein ausreichendesPlatzangebot. Jetzt noch schnell Sitz und Spiegel einstellen, was problemlos von der Hand geht, dann geht es los. Das Feld folgt dem "Pace Car" in die Einweisungsrunde.

Alltags-Sportler mit Rundkurs-Option Damit im Eifer des Gefechts auch ja nichts schiefgeht, haben die Instruktoren die Bremspunkte per Hütchen markiert. Wer also ungeübt auf dem Rundkurs ist, sollte diesen orange-weiß-gestreiften Empfehlungen folgen. Die Ideallinie ist schnell gefunden, leicht macht es einem dabei die präzise Lenkung des Skoda Octavia RS, das knackige Sportfahrwerk erledigt den Rest. Wie dynamisch sich der RS bewegen lässt, belegen die installierten Messgeräte, die anschließend über 1g-Querbeschleunigung ausspucken. Weiter im Runden-Takt. Anbremsen, die Kurveninnenseite anvisieren, raustreiben lassen, zurückschalten und Vollgas. Die Führung des Schalthebels am 6-Gang-Getriebe ist auch bei schnellen Gangwechseln präzise und die passende Gasse schnell gefunden. Beim Beschleunigen bis 4.000/min. unterstreicht der sonorige, bassige Sound das Geschehen. Darüber hinaus sägt sich der aufgeladene Turbo-Vierzylinder mit metallischem Unterton bis zum Begrenzer. Vor der nächsten Kurve wieder hart anbremsen und zurückschalten. Bis zu Schluss packen die Bremsen mit den 340er Scheiben ordentlich und ohne spürbares Fading zu. Besonders toll: bei provozierten Lastwechseln kommt der Skoda Octavia RS leicht mit dem Heck, aber nie so weit, dass man sich unsicher fühlt. Wer das Gaspedal zu früh am Kurvenausgang gen Bodenblech drückt, erbt - typisch Fronttriebler - Untersteuern. Dagegen stemmt sich auch die elektronische Differentialsperre XDS mit ihren Bremseingriffen oft vergebens. Nach der Kurvenhatz werden die letzten Meter vor dem Zielstrich in gemäßigtem Tempo zurückgelegt um Bremsen und Reifen etwas Kühlung zu verschaffen. Danach kann sich der Fahrer wieder mit vollem Elan der Ideallinien-Findung widmen.

Sportlimousine ab 29.590 Euro In der dritten Generation steht der Skoda Octavia RS seit Juli 2013 bei den Händlern. Sowohl die Limousine als auch der Kombi positionieren sich laut Skoda näher am aktuellen Superb. Das ist nicht nur der deutlich moderneren Optik sondern auch der besseren Verarbeitung zu verdanken. Damit der Skoda Octavia zum RS wird, leiht er sich den Antriebsstrang aus dem VW Golf GTI und eine Reihe an meist aufpreispflichtigen Assistenzsystemen. So kostet ein Serien-RS 29.590 Euro als Limousine. Für den Kombi werden 30.250 Euro verlangt. Ein 6-Gang-DSG kostet in beiden Varianten etwa 1.800 Euro Aufpreis. Zur Serienausstattung hingegen gehören Bi-Xenon-Scheinwerfer, ein Sportlenkrad mit Multifunktions-Tasten, ein radargestützter Auffahrschutz und die elektronische Differentialsperre XDS. Für 19-Zoll-Leichtmetallfelgen werden an der Kasse 590 Euro zusätzlich fällig. Den Schlüssellosen-Zugang lässt sich Skoda mit 390 Euro bezahlen und ein Navigationssystem DAB-Radio-Empfang kostet 2.100 Euro.
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Quelle: auto-motor-und-sport, 2014-06-05

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