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Testbericht

4. Dezember 2008

Den Großen Grünen Punkt am Ehrenband für Automobilweiterverwertung hat sich Seat schon lang verdient. Bis in die achtziger Jahre basierten die Autos der spanischen Marke recht offensichtlich auf Fiat-Modellen. In den Neunzigern wurden VW adoptiert, Arosa und Alhambra überschminkten ihre Verwandtschaft zu Lupo und Sharan nur nachlässig.

Ab April nun bietet Seat die Mittelklasselimousine Exeo an, die Kombiversion folgt Ende des Jahres. Obwohl die Konstrukteure Wert auf die Tatsache legen, dass 30 Prozent der Teile geändert wurden, zeigt sich gerade im Profil die Abstammung vom letzten, Ende 2007 eingestellten Audi A4. Mit 1.200 Lastwagenfuhren wurde dessen gesamte Fertigungsanlage von Ingolstadt nach Martorell gekarrt und dort wieder aufgebaut. Die Basis des Exeo ist nun acht Jahre alt. Das zeigt sich am knappen Fond und dem etwas angestaubten Cockpit aus dem A4 Cabrio. Da sind jüngere Konkurrenten großzügiger oder wirken moderner. Dafür überzeugten die Vorserienautos mit ähnlich schmalfugiger Verarbeitungsqualität sowie hochwertigen Materialien wie einst der A4. Selbst in der Basis bietet der Exeo Klimaautomatik, sechs Airbags, ESP und Radio-CD. Die Preise für den 1,6-Liter starten bei 21.990 Euro - 2.500 Euro weniger als Audi zuletzt für den vergleichbaren A4 verlangte.

Topversionen könnten Allradantrieb vertragen

Auch die Motoren stammen von Audi. Der Exeo kommt mit drei Benzinern (1,6-Liter mit 102 PS, 1,8-Liter-Turbo mit 150 PS, Zweiliter- Turbo-Direkteinspritzer mit 200 PS) und drei Leistungsvarianten (120, 143, 170 PS) des partikelgefilterten Zweiliter- Common-Rail-Diesels. Alle Triebwerke erfüllen die Euro 5-Abgasnorm und treiben über ein manuelles Sechsganggetriebe die Vorderräder an. Dabei könnten die Topversionen Allradantrieb vertragen.

Bei Nässe überfordern sowohl der kultivierte, sehr durchzugsstarke 200-PS-TSI als auch der etwas knurrige, aber kräftige und sparsame 170-PS-TDI mit massivem Drehmoment den Frontantrieb. Während der "Sport" gern mal einen austeilt, bietet der "Stylance" guten Federungskomfort. Ansonsten: Handling nun etwas angejahrt, Lenkung exakt, Schaltung präzise, Fahrverhalten sicher - fühlt sich alles sehr nach Audi an. Es gibt schlimmere Vorwürfe, die man einem Auto machen kann.

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2008-12-04

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