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Testbericht

19. Oktober 2007

Gegen die turbogeladenen Achtzylinder-Triebwerke setzt der Lexus einen fünf Liter großen Otto-V8, der mit seinen 394 PS allein schon stärker ist als die Diesel-Konkurrenz.

Unterstützt wird das Lexus-Triebwerk von einem Elektromotor, der sich automatisch zuschaltet und weitere 165 Kilowatt liefert. Der Lexus ist ein Voll-Hybrid, er kann sich auch nur mit der Kraft des Stroms bewegen, wenn nicht viel Vortrieb gebraucht wird.

Keine großen Verbrauchsunterschiede

Weil ein verbrannter Liter Diesel mehr Kohlendioxid produziert als ein Liter Benzin, ist der Lexus da klar im Vorteil, während die Differenzen im klassischen Liter/100 km-Normverbrauch gering ausfallen: 9,3 Liter beim Lexus, 9,4 beim Mercedes und 9,0 beim BMW.

Keine Differenzen gibt es bei den Fahrleistungen. Die gewaltige Durchzugskraft der Diesel lässt den Leistungsvorteil der kombinierten Lexus-Power nicht zur Geltung kommen, wobei auch eine Rolle spielt, dass der seine Antriebsbatterie mit sich schleppende Lexus das schwerste Auto in diesem Vergleich darstellt. Alle drei stürmen in 6,8 Sekunden auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit ist durchweg auf 250 km/h begrenzt.

Lexus zeigt Schwächen

Aber trotz des unter den passenden Umständen auch im Verbrauch überzeugenden Antriebs: Die beste Luxuslimousine ist der Lexus nicht. Im Federungskomfort verfehlt der Lexus klar das Klassenniveau. Speziell auf der Autobahn wird seine Karosserie zu ständigen Stuckerbewegungen angeregt, die man viel billigeren Autos nicht verzeihen würde. Der wegen der Hybrid-Technik lächerlich kleine Kofferraum, das mit zahllosen Knöpfchen übersäte Interieur sowie die im Vergleich zur germanischen Konkurrenz schwachen Bremsen zehren ebenfalls am Punktekonto des Lexus.

Schließlich ist der 600h auch noch das teuerste Auto, glänzend allerdings mit einer Serienausstattung, von der sich die so gern extra kassierenden deutschen Hersteller eine dicke Scheibe abschneiden könnten. Was sie nicht tun werden und sich dafür selbst auf die Schulter klopfen: Mit unserem Diesel, so werden sie sagen, haben wir doch aufs richtige Pferd gesetzt.

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2007-10-19

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