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Testbericht

22. Februar 2012

Die Konkurrenz im derzeit boomenden Kompakt-SUV-Segment ist hart. Das musste auch Renault feststellen: Der Renault Koleos konnte bis dato wenig reißen. Mit 4,52 Meter Länge sortiert er sich zwischen Nissan Qashqai und Hyundai Santa Fe ein, im Umfeld von Kia Sportage, Toyota RAV4, VW Tiguan und Ford Kuga. Dem Vorwurf eines biederen Designs begegnet man mit einem neuen Gesicht sowie LED-Blinkern in den Außenspiegeln. Derart rausgeputzt fällt es nun leichter, nach den Talenten des Renault Koleos zu fahnden. Die Sitzposition ist klassentypisch erhöht, die Übersicht gut. Weich geschäumte Oberflächen, griffsympathische Kunststoffe und exakt arbeitende Tasten und Regler vermitteln einen angenehmen Qualitätseindruck.

Renault Koleos mit sehr umfangreicher Serienausstattung Ebenfalls angenehm: die umfangreiche Serienausstattung des ab 28.990 Euro erhältlichen Renault Koleos inklusive Navigationssystem, Stereo- und Zwei-Zonen-Klimaanlage, schlüssellosem Zugang, Einparkhilfe,17-Zoll-Rädern und mehr. Wer wie 90 Prozent der Kunden zu "Night and Day" (Aufpreis 2.500 Euro) greift, bekommt sogar 18-Zöller, Panoramadach, Lederpolster, Soundsystem et cetera. Praktisch: die horizontal zweigeteilte Heckklappe und das "Easybreak-System", bei dem auf Hebelzug Fondsitzflächen hochschnappen und Sitzlehnen flachliegen. So erweitert sich der Gepäckraum des Renault Koleos von 450 auf 1.380 Liter, bei umgeklapptem Beifahrersitz stehen 2,60 Meter Ladelänge parat. Nicht zu vergessen die insgesamt 70 Liter Ablagen samt einer Staubox in der Mittelkonsole.

Zweiliter-Diesel des Renault Koleos überzeugt Und wie fährt der Renault Koleos? So wie vorher – seine Lenkung arbeitet indirekt, das Handling fällt für Größe und Gewicht überraschend träge aus. Dafür akzeptiert der Kompakt-SUV selbst ungepflegte Pisten ohne störende Stößigkeit, überlässt präzise Rückmeldung jedoch konsequent anderen. Im Gelände hilft der optionale Allradantrieb, der gleichmäßige Punch des Zweiliter-Diesels mit 150 und 173 PS überzeugt hingegen überall. Beide Versionen sollen nach einer Überarbeitung weniger verbrauchen, fallen unter Last aber durch mäßige Laufkultur auf. Mal sehen, ob das für den Renault Koleos genügt, um bei den Kompakt-SUV mitzuspielen.

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2012-02-22

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