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Testbericht

21. Januar 2020

Eins schon mal vorne weg: 300 PS hin oder her ein Heißblut-SUV im Stile des Cupra Ateca ist der Peugeot nicht. Mit bis zu 2.016 Kilogramm Leergewicht ist er vielmehr ein dicker Brummer, der Kurven lieber behäbig und mit deutlicher Seitenneigung angeht. Immerhin kommt der Fahrkomfort nicht zu kurz. Vielmehr federt und dämpft der Peugeot sehr manierlich und rüttelt seine Insassen nie durch.Geradeaus geht der derzeit stärkste Peugeot am Markt natürlich flott voran. Den klassischen 0-100 km/h-Sprint meistert er wohl in 5,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 240 km/h. Dann schieben alle drei Motoren, ein 200 PS starker Turbobenziner und E-Motoren mit 83 kW (hinten) und 81 kW vorne, mächtig an. Maximales Drehmoment: 520 Nm. Dank „virtuellem“ Allradantrieb kommt die Power auch traktionsarm und sauber geregelt an. Ansonsten erfreut der Benziner hier mit einem kernig-sportlichen Unterton und klingt selten angestrengt.Allrad ist übrigens ein gutes Stichwort. Denn der 3008, der immerhin mit 22 Zentimeter Bodenfreiheit aufwartet, ist geländegängiger als man einem 300 PS starken Plug-In mit Verbrenner, zwei E-Motoren und einer 340 Kilogramm schweren Batterie im Heck zugesteht. Selbst anspruchsvolle und steinige Steigungen hier erklimmt der Peugeot beispielsweise nur mit der Kraft seiner beiden E-Motoren. Natürlich nur, solange die Batterie (Netto Kapazität: 10,5 kWh) noch genügend Saft hat, der Fahrer den Allradmodus aktiviert hat und das Gaspedal nicht übermütig durchdrückt. Sonst mischt sich der wohlbekannte 200 PS starke Turbobenziner via neuer Achtgangautomatik sanft ein und powert kräftig mit. Geht’s wieder runter, unterstützt eine per Tastendruck aktivierbare Bergabfahrhilfe beim Downhill. Theoretisch bis 35 km/h. Wir beließen es lieber bei Schrittgeschwindigkeit.

Das Antriebskonzept wirkt sehr ausgewogen
Relevanter als massiver Vortrieb und Geländegängigkeit ist bei den Plug-In ja sowieso das rein elektrische Fahren. Hier hinterlässt der 3008 einen guten Eindruck. Selbst zügig gefahren, dürfte die E-Reichweite durchaus bei 30 Kilometern liegen, auch die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h erreicht der sehr leise SUV problemlos. Zudem rekuperiert der 3008 kräftig und falls nötig, kann man den Verbrenner auch als Akku-Ladegerät nützen. Selbst der Kofferraum leidet nicht an den Batterien. Wie beim regulären 3008 liegt das Volumen bei 395 bis 1.357 Litern. Nur der Kraftstofftank fällt mit 43 Litern (statt 52,5 l) etwas kleiner aus.Bleibt noch der übliche Hybrid-Modus, der wie erwartet bewusst die E-Motoren einsetzt und für ein angenehm harmonisches Fahren sorgt. Der Verbrenner muss nur gelegentlich leise zuarbeiten. Immer wieder beachtlich, wie der Hybrid-Rechner seine Motoren steuert. Selbst der E-Motor am Heck ist gelegentlich alleine tätig. Wer über die Kraftflüsse alles wissen will, sollte sich die Anzeigen am besten ins virtuelle Cockpit holen.

Die Technik will bezahlt sein
Der Preis für den gut verarbeiteten und hochwertigen Hybrid4 erreicht indes beachtliche Höhen. Gekuppelt an die feinen Ausstattungslinien Allure und GT kostet schon die Einstiegsvariante 49.450 Euro. Da ist selbst 508 SW als Plug-in noch 4.350 Euro günstiger.

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2020-01-21

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