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Testbericht

14. Mai 2007

Der Fahrer sitzt mittendrin in einer Klangkulisse aus Ansaug- und Wastegate-Geräuschen. Fixiert von ledernen Sportsitzen mit sehr viel Seitenhalt, findet er alles Notwendige in Griffweite. Farbblitze im futuristisch illuminierten Cockpit garnieren im Stakkatotakt aufzuckende Technikangaben wie Querbeschleunigung und Antriebskraftverteilung. Ansonsten dominiert Sachlichkeit das Interieur, denn das Gran Turismo Coupé (GTC) soll selbst als Concept-Car kein rollender Designgag, sondern eine ernsthafte Fahrmaschine sein.

Die Kupplung greift kompromisslos wie bei einem Rennfahrzeug, die sechs Gänge lassen sich sauber und exakt durchschalten. Es macht einen Heidenspaß, auf dem Gas zu bleiben, um die spontanen Reaktionen des satt auf der Straße liegenden Sportcoupés auszuleben - in schnellen Kurven greift der Allradantrieb traktionsfördernd ein. Das ist gut so, denn dem durchzugsstarken 300-PS-Motor geht offensichtlich nie die Puste aus. Sich dem nach Drehzahlen gierenden V6-Turbobullen zu verweigern würde wohl den Tatbestand der Tierquälerei erfüllen.

Opel Fans zurück holen

Basis für das neue Auto ist die nahezu serienreife Epsilon-Plattform, die für die Modelle der oberen Mittelklasse von Opel, Saturn, Buick, Cadillac und Saab entwickelt wird. Der aggressiv wirkende, hoch aufragende Bug hat keineswegs nur stilistische Gründe, sondern entspricht den künftigen Anforderungen an Crash- und Fußgängerschutz. Darum geriet der vordere Überhang so üppig. Aber unter dem flachen Aufbau - mit einem cW-Wert von nur 0,25 - gibt es erstaunlich viel Kopffreiheit für die Insassen der ersten Reihe. Die zwei hinteren Einzelsitze eignen sich nur für kürzere Strecken, bieten aber den großen Vorteil, auf Knopfdruck nach vorn zu fahren und einer 1,80 Meter großen, topfebenen Ladefläche Platz zu machen.

Aufgebaut wurde das Concept- Car bei Saab in Schweden. Seine Karosserie besteht aus Kohlefaser- Kunststoff, weil dieses Material extrem maßhaltig ist und nur so die dünnen Materialstärken von Stahlblech vorempfunden werden können. Das gewagte Design ist mehr als eine Fingerübung. Zusammen mit den hier demonstrierten technischen Lösungen werden sich viele Elemente in der nächsten Vectra-Generation ab Ende 2008 wiederfinden. Geplant sind nicht nur viertürige Versionen, sondern auch ein leistungsbetontes Sport-Coupé. Es soll an die Faszination des viel zu früh verschiedenen Calibra anknüpfen - und dessen Fans zurück zur Marke holen.

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2007-05-14

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