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Testbericht

Jörn Ebberg, 13. September 2007

Schon optisch ist der X-Trail seiner Linie treu geblieben, und selbst das deutliche Plus in der Länge fällt kaum auf. Die Fangemeinde muss sich also nicht groß umgewöhnen, wenngleich der Zuwachs von 18 Zentimetern bange Fragen nach der Kompaktheit und Übersichtlichkeit der Karosserie aufwirft. Da kann es nicht ausbleiben, dass auch der Preis gegenüber dem bisherigen Top-Diesel um fast 5.000 Euro zulegte.

 

Die Reservespieler dürfen hingegen die Ersatzbank in der Topversion LE gegen serienmäßige Ledersitze tauschen. Besonders vorne fühlt man sich in dem fünfsitzigen X-Trail gut aufgehoben. Das fängt an bei einem klar strukturierten Armaturenbrett, setzt sich in einer einfachen Bedienung fort und endet bei praktischen Ablagen. Die Instrumente befinden sich statt auf der Mittelkonsole nun vor dem Lenkrad. An der tadellosen Verarbeitung ist ebenso wenig auszusetzen wie an den bequemen Polstern vorne.

 

Fondsitze wachse nicht mit

 

Der fällt hinten deutlich spärlicher aus. Der Größenzuwachs des X-Trail macht sich für die Fondpassagiere allenfalls bei der Kniefreiheit bemerkbar. Auch für das Gepäck ist gut gesorgt. Ein Spannnetz hält Koffer und Werkzeugkiste auf dem glatten Kunststoff-Ladeboden an Ort und Stelle, und mit 479 Liter Volumen steht schon im Normalzustand bis zur Unterkante Dachhöhe genügend Platz zur Verfügung. Wer die 60:40 teilbare Rückbank nach klassischer Art umlegt, erhält hinter der weit in den Stoßfänger ragenden Heckklappe eine 1.773 Liter große, vollkommen ebene Höhle.

 

 

Unter der Motorhaube schiebt ein 173 PS starker Zweiliter-Common-Rail-Diesel von Renault seinen Dienst. Bei 2.000 Umdrehungen reißen seine maximal 360 Newtonmeter Drehmoment leicht, aber dennoch spürbar an den Vorderrädern. Mit seiner klassenüblichen Bodenfreiheit (200 Millimeter) sowie unveränderten Böschungswinkeln von 29 Grad vorne und 23 Grad hinten kommt der X-Trail auch dann noch voran, wenn die Abenteuerlust den Fahrer tief ins Gelände treibt.

 

Bremsen zeigen Schwächen

 

Angesichts der gebotenen Fahrleistungen ist der Testverbrauch (8,8 Liter/100 km) akzeptabel. Allerdings spürt man die 1,7 Tonnen Eigengewicht, sobald man mit dem X-Trail eine Serpentinen-Strecke unter die Räder nimmt. Ein Tritt aufs Bremspedal, und die Stopper fangen ihn wieder ein – ein Ruhmesblatt ist die Verzögerungleistung von 41 Meter im kalten Zustand jedoch nicht.

 

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Testwertung
3.0 von 5

Quelle: auto-motor-und-sport, 2007-09-13

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