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Testbericht

14. Juni 2007

Generation zwei scheint ihrem Vorgänger wie aus dem Gesicht geschnitten zu sein und erstickt damit nachbarschaftliche Neiddebatten im Keim. Modellwechsler können also den gründlich revidierten Innenraum und die ergonomische Sitzposition des auf 4,63 Meter gestreckten Allradlers ohne lästige Fragen genießen.

Etwa den neu gestalteten Armaturenträger. Die nun direkt im Blickfeld liegenden Rundinstrumente liefern Informationen zu Tempo und Drehzahl, für den Rest ist ein LCD-Display im Funktionsuhrenstil zuständig. Auf dessen früheren Platz in der Mittelkonsole schlüpft bei den gehobenen Versionen optional ein Infotainment-System mit Monitor für DVD-Navigation und Rückfahrkamera, CD-Wechsler sowie Bluetooth-Anbindung.

Ladevolumen bis 1.773 Liter

Ein Auspufftopf, der ökonomischer als bisher verlegt ist, sorgt für ein Volumenplus, der Doppelboden mit aufteilbarer Schublade sowie abwaschbaren und rutschfesten Oberflächen für Ordnung. Die neigungsverstellbare Rückbank ist dreiteilig klappbar und schafft eine ebene Ladefläche – Maximalvolumen 1.773 Liter.

Straßenkompetenz geht szeneüblich vor Geländetalent. Dennoch, rund ein Drittel der X-Trail-Fahrer rumpeln regelmäßig runter vom Asphalt. Wie bisher können sie dabei auf klassenübliche 200 Millimeter Bodenfreiheit sowie Böschungswinkel von 29 Grad vorn und 23 Grad hinten vertrauen. Und auf das um eine Bergab- und Berganfahrhilfe ergänzte Nissan-Allradsystem (All Mode 4×4-i).

Im Gegensatz zum Vorgänger, der auch als reiner Fronttriebler angeboten wurde, sowie zum Qashqai ist dieses beim neuen X-Trail Serie. Drei Programme sind per Drehknopf wählbar: Frontantrieb, automatisch zuschaltender Allrad mit variabler Kraftverteilung per Lamellenkupplung sowie eine Mittensperre mit hälftiger Kraftverteilung nach vorn und hinten. Der Auto-Modus, ist bei jedem Tempo aktivierbar und soll sechs Mal schneller agieren als bisher.

Kein Kurvenmeister

Ideallinien-Scanner müssen sich dennoch woanders umsehen, denn der komfortabel abgestimmte X-Trail nimmt zwar ungepflegten Straßenoberflächen wirksam die Schärfe, auf schnelle Kurvenfahrt reagiert er jedoch mit deutlicher Seitenneigung.

Um Leistung kümmern sich zwei neue Diesel sowie ein neuer und ein bekannter Benziner. Die zwei Liter großen Common-Rail-Diesel entwickeln 150 oder 173 PS. Der stärkere partikelgefilterte Vierventiler schiebt nach kurzer Anfahrschwäche flüssig los und überquert die 4.000er-Marke, ohne durch rüde Drehmomentspitzen oder Vibrationen aufzufallen. Der Diesel agiert so dezent und kultiviert, dass sich der avisierte Dieselanteil von fast 90 Prozent aufdrängt. Angesichts der Allround-Talente des ab Juni erhältlichen X-Trail scheint er ebenso realistisch wie die erhofften 10.000 Jahresverkäufe in Deutschland.

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2007-06-14

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