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Testbericht

29. November 2007

Gleich drei Modelle soll der Lancer ersetzen: die gleichnamige Limousine sowie Carisma und Galant, die beide seit gut drei Jahren nicht mehr angeboten werden. Eine reizvolle Aufgabe, denn in Deutschland gibt es über 200.000 so genannte Bestands-Kunden der drei Vorgänger zu erobern.

Um diesen Spagat zu bewältigen, ist der neue Lancer gewachsen: in der Länge um vier auf 457 Zentimeter, womit er auch den Carisma deutlich übertrifft und bis auf sechs Zentimeter an den einstigen Galant reicht. Ein Vergleich zu aktuellen Modellen bescheinigt ihm annähernd Mercedes C-Klasse-Maße.

Man fühlt sich auf Anhieb wohl

Davon profitiert das Raumangebot, das großzügige Platzverhältnisse auch auf der Rückbank vorsieht. Der Gepäckraum im hohen, kantigen Heck hat ein packfreundliches Format und fasst 400 Liter. Bei Bedarf lassen sich die geteilten Rücksitzlehnen auf Knopfdruck vorklappen, worauf sich eine große Durchlade-Luke in der Schottwand öffnet.

In den bequemen, gut profilierten Sitzen fühlt man sich auf Anhieb wohl, auch die Bedienung gibt dank übersichtlich gruppierten Schaltern keine Rätsel auf. Zur reichhaltigen Ausstattung gehören neben sieben Airbags bei der Top-Version Instyle unter anderem Klimaautomatik, Xenon-Licht, Leder-Paket sowie ein Infotainmentsystem mit Sieben-Zoll-Monitor, Navigation und 30-Gigabyte-Festplatte.

Der Motor zieht wie ein Ochse

Vorerst einziger Motor ist der von VW stammende Zweiliter-Diesel mit Pumpe-Düse-Technik und 140 PS. Er läuft rau und laut, hängt aber prima am Gas, zieht wie ein Ochse und sorgt für ansprechendes Temperament. Betrachtet man die gutmütigen Fahreigenschaften mit dem sanft eingreifenden ESP sowie das agile Handling, trägt das Stufenheck-Modell die Zusatzbezeichnung Sportlimousine zu Recht. Besonders erfreulich: Die Federung ist nicht sportlich straff, sondern angenehm abgestimmt und teilt keine üblen Stöße aus. Mit günstigen 21.490 Euro startet der gut ausgestattete Lancer. Ein 1,8-Liter-Benziner (143 PS) sorgt ab Februar 2008 für Verstärkung, im August folgt die Fließheck-Version.

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2007-11-29

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