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Testbericht

25. September 2013
Wieviel Geld müsste man Ihnen bieten, damit Sie beim Kauf Ihres nächsten SUV auf einen Allradantrieb verzichten würden? 2.000 Euro? 4.000 Euro? Mercedes verkauft seinen Mercedes GLK 220 CDI mit Heckantrieb und Schaltgetriebe 4.463 Euro günstiger (38.794 Euro) als die gleichstarke 4matic-Variante mit Siebengang-Automatik. Interessant, oder?

Mercedes GLK mit kräftigem Diesel Zumal all jene, die auf den Wandler nicht verzichten können, nur einen Haken bei der Option 427 (2.499 Euro) machen müssen und dennoch fast 2.000 Euro sparen. Eine Mehrinvestition, die sich im Mercedes GLK übrigens lohnt, denn die sehr weich agierende Automatik passt deutlich besser zum kraftvollen Diesel als das sehr hakelige Sechsgang-Schaltgetriebe. So gerüstet schiebt der 400Nm starke Mercedes GLK vom Stand weg sanft oder bei Bedarf auch kraftvoll an, ohne mit Schaltrucken zu stören. 100km/h sind schon nach 9,0 Sekunden erreicht, ein Reisetempo von 160km/h ist im Mercedes GLK trotz 1,9 Tonnen Leergewicht durchaus nicht illusorisch. Nützliche Assistenzsysteme wie beispielsweise ein adaptiver Tempomat und exzellent verzögernde Bremsen sorgen für Sicherheit. Passend dazu benimmt sich der Mercedes GLK trotz aufpreispflichtiger 19-Zoll-Räder auf nahezu allen Straßenzuständen sehr anständig, fängt Querfugen gekonnt ab und durcheilt Kurven träge, aber ohne Wanken. Wenig Aufregung dürfte es auch an der Tankstelle geben: Rund acht Liter Diesel auf 100 Kilometer sollten immer reichen, um flott voranzukommen. Wer auf der Autobahn gern mal schneller seiner Wege zieht, muss sich lediglich mit deutlichen Windgeräuschen um die steile Frontscheibe arrangieren. Da sich der kantige Mercedes GLK dafür sehr gut überblicken lässt, sollte sich das aber verschmerzen lassen. Auf den Einparkassistenten mit 360-Grad-Kamera kann man somit getrost verzichten und die ersparten 1.547 Euro lieber in das optimierte Comand-Multimediasystem (3.451 Euro) investieren.

Verzicht nur bei Offroad-Optionen Ansonsten fehlt es dem GLK weder an Flair noch an Ausstattung. Der im Vorjahr renovierte SUV wirkt innen nun deutlich hochwertiger und vermittelt das beruhigende Gefühl, fürs Geld tatsächlich einen solide konstruierten und mit Sorgfalt montierten Mercedes zu erhalten. Klimaautomatik, teilelektrisch verstellbare sowie bequeme Vordersitze sind ebenso Serie wie Leichtmetallräder. Die Rückbank lässt sich schnell und einfach umklappen. Nur ein hilfreicher Bergabfahrassistent ist lediglich im Offroad-Paket für Allradler zu haben. Anzusehen ist dem Mercedes GLK-Hecktriebler der 4WD-Verzicht dagegen nicht. Sein Auftritt im Stil des G-Modells bleibt bullig, und wer mag, kann sein Erspartes immer noch gegen optionale Trittbretter oder einen Unterfahrschutz eintauschen.
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Quelle: auto-motor-und-sport, 2013-09-25

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