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Testbericht

26. Januar 2010

Von der Wirtschaftskrise verschont, Familie am Hals und Lust auf die Faust im Nacken? Dann nichts wie ran an den Mercedes E 500 T. Oberhaupt des T-Clans und Wohnzimmer aller Mercedes-Fans mit Heck-Tick, aber ohne Hektik. Eine Spur, in die auch der Neue einschwingt.

Der Mercedes E 500 T verschont uns mit Lifestyle-Glamour Optisch harmonischer als die Limousine und gerade zwei Zentimeter länger, aber 2.618 Euro teurer, verschont uns der Mercedes E 500 T mit verquastem Lifestyle-Glamour. Stattdessen mimt er den guten Kumpel, den Anwärter auf das endgültige Auto. Allein beim Öffnen der Heckpforte, wenn diese serienmäßig elektrisch aufschwingt, das Rollo nach oben gleitet, den Blick auf den glattflächigen Laderaum freigibt. 695 Liter groß, mit aufstellbarem Boden und Staufach. Dazwischen wartet der Klappkorb für den schnellen Einkauf. Sollte es mal etwas mehr werden, legen sich die Rückenlehnen per Griff am Klappenausschnitt flach, so dass 1.950 Liter bereitstehen. Danach schließt das Portal wieder elegant auf Knopfdruck. Klappe zu, nun kann der V8 das Versprechen der trapezförmigen Endrohre erfüllen. In 5,3 Sekunden beschleunigt der Mercedes E 500 T auf 100 km/h Nix mit Taxidiesel oder V6-Benziner: Für über 70.000 Euro darf es der 5,5-Liter-V8 sein. Ein Sauger, der lavaähnlich Leistung und Drehmoment ausschüttet, sanft durch die sieben Automatikstufen wandelt. Erst auf festen Gaspedaldruck lässt er sich zum Wummern hinreißen, jenseits von 5.000/min spürbar zu vibrieren. Wer nicht ständig in 5,3 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen möchte, braucht selten mehr als 3.000/min zum ambitionierten Mitschwimmen. Dann genügen dem 1,9-Tonner im Schnitt 12,7 Liter/100 km, forciertes Tempo verlangt Zuschlag.

Im Mercedes E 500 T ist man gut aufgehoben Fahrwerk und Lenkung spielen mit. Mit der serienmäßigen Luftfederung samt verstellbarer Dämpfung hält der Mercedes E 500 T den Fahrerpuls ebenso konsequent unten wie das Tempo oben. Zumal ein Strauß von Assistenzsystemen inklusive einer - bisweilen etwas nervösen - Presafe-Bremse im Hintergrund wacht. Wenn nur das ganze Leben so behütet wie ein Mercedes T-Modell wäre.

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2010-01-26

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