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Testbericht

13. Mai 2008

Großes Facelift oder wirklich ein neues Modell? Beim CLC, den Mercedes ab Juni zu den Kunden schickt, lässt sich darüber trefflich streiten. Okay: Das Auto kommt deutlich anders daher als sein Vorgänger. Seine Front stammt fast eins zu eins von der aktuellen C-Klasse, und das Heck wirkt erwachsener. Unterm Blech bleibt der Zweitürer aber weitgehend der Alte, sieht man von einigen Überraschungen ab.

Über 1100 Teile des Zweitürers wurden verändert oder angepasst, beispielsweise durch die Übernahme von Baugruppen des überarbeiteten CLK, der ebenfalls auf der alten C-Klasse basiert. Äußerlich ist der CLC um stattliche elf Zentimeter länger geworden, aber die Innenraumgröße blieb unverändert. Vorn sitzt es sich gut, stärker ausgeformte Sitze bescheren erstaunlich viel Seitenhalt.

Wenig Platz im Fond

Den Platz im Fond sollte man indes nur Kindern oder Leuten anbieten, denen man immer schon mal einen Denkzettel verpassen wollte: Kopf- und Kniefreiheit sind knapp bemessen, während das serienmäßige Easy-Entry-System einen akzeptablen Zugang ermöglicht. Die Kofferraumgröße liegt wie bisher bei 310 Litern, durch Vorklappen der Rückbank wächst das Ladevolumen auf 1.100 Liter. Hilfreich, dass die Ladekante nicht zu hoch und die 140 Zentimeter lange Ladefläche, die sich durch Umlegen von teilbarer Bank und Lehne ergibt, topfeben ist.

Beim Antrieb hat sich ebenfalls nur wenig geändert, zum Einsatz kommen sechs Motoren: zwei 2,2-Liter-Diesel, zwei Vier- und zwei Sechszylinder- Benziner. Nur der CLC 200 Kompressor erstarkte - von 163 auf 184 PS, bei gleichzeitiger Anhebung des maximalen Drehmoments. Damit wirkt er souverän und durchzugsstark. Serienmäßig sind Sechsgang-Schaltgetriebe mit einem um zehn Millimeter gekürzten Joystick, der schnelle Gangwechsel ermöglicht. Wirklich knackig ist die nicht ganz exakte Schaltung indes nicht. Als Extra gibt es Automatikgetriebe – mit fünf Stufen für die Vier-, mit sieben für die Sechszylinder.

28.114 Euro kostet das Einstiegsmodell

Mindestens 28.114 Euro kostet der Einstieg in die Welt der Mercedes-Hecktriebler, wenn man den ausschließlich in Brasilien gebauten CLC als 180 Kompressor wählt - immerhin zirka 3.000 Euro weniger als für die modernere C 180 Limousine, aber noch deutlich über den Basistarifen für Audi A3 und BMW Einser. Ob Mercedes da bessere Verkaufszahlen erzielen wird als mit dem Vorgänger?

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2008-05-13

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