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Testbericht

11. März 2014
Bei Mercedes müssen auch die Käufer der kleinsten Modelle nicht mehr auf Allradantrieb verzichten. Neben CLA, A- und B-Klasse ist ab März auch der neue SUV GLA damit zu haben.

Allradantrieb 4-Matic nicht mit jedem Motor kombinierbar Allerdings lässt sich nicht jede Motorvariante mit dem 4-Matic-Antrieb ordern. Bislang steht der Allradantrieb für die AMG-Varianten sowie bei Mercedes A-Klasse und CLA für die Versionen mit dem 250er-Benziner (211PS) zur Verfügung. Bei der Mercedes B-Klasse dagegen ist der Allrad lediglich für den B 220 (184PS) im Programm - kein günstiges Vergnügen, denn unter 30.000 Euro ist keines der Modelle zu bekommen. Dass Mercedes an dieser Stelle so selektiert, hat einen Grund: Die 4-Matic ist bei den Kompakten zunächst nur mit dem Doppelkupplungsgetriebe 7G-DCT kombinierbar – und bei den erwähnten Motoren gehört diese Kraftübertragung zur Serienausstattung. Eigentlich schade, dass man derzeit nicht für mehr Varianten den Allrad 4-Matic ordern kann, der nur rund 70 kg Mehrgewicht mit sich bringt. Denn bei ersten Probefahrten auf vereisten Pisten hinterließ er einen sehr positiven Eindruck.

Hinterachse nur bei Bedarf zugeschaltet Sein Prinzip: Die Hinterachse wird nur bei Bedarf über eine Lamellenkupplung in Millisekunden zugeschaltet. Grundsätzlich folgt die Ansteuerung nach dem Motto: "So oft wie nötig, so selten wie möglich." Das heißt: Wenn es die Bedingungen erlauben, fahren die kompakten Allradler im wirtschaftlichen Frontantriebsmodus. Sobald die Fahrsituation es erfordert, wird blitzschnell situationsgerecht Drehmoment abgezweigt und an die Hinterachse geleitet. Umgekehrt geht es natürlich genauso: Sobald das zusätzliche Antriebsmoment an der Hinterachse nicht mehr nötig ist – beispielsweise bei starken Bremsmanövern mit ABS-Eingriff –, wird der hintere Antriebsstrang abgeschaltet. Und bei drohendem Unter- oder Übersteuern wird zunächst die Kraft so verteilt, dass sich das Fahrzeug stabilisiert. Und wie fühlt sich das in der Praxis an? Der Allradantrieb 4Matic sorgt für jede Menge Traktion, und kommt das Auto doch mal quer, beginnt das System sofort mit dem Ausgleich. Auf vereister Piste klappte das schon ordentlich. Erst wenn dieser Eingriff nichts bringt, greift zusätzlich das Fahrstabilitätsprogramm ESP ein.
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Quelle: auto-motor-und-sport, 2014-03-11

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