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Testbericht

4. August 2008

Mercedes bringt mit dem GLK ab Oktober 2008 einen Kompakt-SUV auf den Markt. Mit permanentem Allradantrieb, bis zu 20 Zentimeter Bodenfreiheit, zwei Tonnen Anhängelast sowie einem gut nutzbaren Gepäckraum qualifiziert er sich als talentierter Begleiter für ein Leben zwischen Doppelgarage und Pferdestall. Unter gut 40.000 Euro für den ab Frühjahr 2009 erhältlichen neuen Vierzylinder-Diesel geht nichts.

Mindestens 40.000 Euro kostet der GLK

Der GLK zeigt Abwerbepotenzial, umschmeichelt auch Fans des C-Klasse-T-Modells. Den Mittelklasse-Kombi gibt es auf Wunsch ebenfalls mit Allradantrieb, jedoch ohne Schnäppchencharakter: Für einen 320 CDI 4matic sind rund 48.000 Euro fällig - mehr als für den GLK.

Auch bei der C-Klasse verzichten die Mercedes-Gestalter auf poppigen Firlefanz, fanden mit dem letzten Modellwechsel wieder zur Kante zurück. Allerdings weniger offensiv als beim GLK, dessen steile Frontscheibe (50 Grad) und der relativ kurze Armaturenträger nicht nur historische Vorbilder zitieren, sondern für ein luftiges Raumgefühl ohne zeitgenössische Blech-Blähungen sorgen.

Zwar ähneln Innenraum-Anmutung und Bedienkonzept denen der C-Klasse, doch die kleinteiligere Gestaltung mit unterschiedlichen Materialien, Farben und Formen wirkt rauer, kastiger.

Ebenso zuvorkommend: die Federung des GLK, dessen Dämpfer technisch denen der C-Klasse entsprechen. GLK und C-Klasse passieren selbst ungepflegte Pisten mit Flickstellen und Auswaschungen gelassen, ohne bei langen Wellen aus dem Tritt zu kommen. In Kombination mit der leichtgängigen, exakten Parameterlenkung (Serie bei Sechszylinder) fördert das eine flüssige Linie. Selbst wenn es zackigere Einlenk-Akrobaten und feurigere Scheitelpunkt-Jongleure im SUV-Lager gibt: Der knapp 1,9 Tonnen schwere GLK fährt entspannt schnell - ähnlich wie die fast 100 Kilogramm leichtere C-Klasse.

Offroad-Paket als Option

Mehr als ein Gimmick: das Offroad-Technik-Paket. Es enthält neben elektronischen Fahrhilfen unter anderem einen erweiterten Schutz des Unterbodens. Nur für den Fall, dass dem GLK bei der endgültigen Flucht vor C-Klasse und SUV-Meute doch mal die bis zu 20 Zentimeter Bodenfreiheit ausgehen sollten.

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2008-08-04

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