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Testbericht

10. September 2007

Für die allradgetriebenen Alleskönner hat sich heute der amerikanische Begriff Sport Utility Vehicle eingebürgert. Das lässt sich nicht sinnvoll übersetzen, weshalb man besser bei SUV bleibt und einfach glaubt, dass damit Rädchen für alles gemeint sind. Der GL bedient sich dabei konventioneller Mittel - mit einer mächtigen Kombikarosserie, auch für widrigste Bedingungen ausgelegter Allradtechnik und der Betonung auf geschmeidigen Reisekomfort.

Q7 zeigt Sportlichkeit

Audi fasst den Begriff des universellen Autos etwas anders, natürlich ebenfalls mit Blick auf den US-Markt, der von herkömmlichen SUV ohnehin überflutet ist. Da macht es Sinn, eine ganz private Lücke anzusteuern, gerade wenn man wie der Q7 relativ spät ins Geschehen eingreift. Vor der steht als bei Audi gängiges Merkmal ein großes Schild mit der Aufschrift "Sportlichkeit". Für ernsthaften Geländeeinsatz ist der Q7 nicht gedacht, weshalb auch auf ein zweistufiges Verteilergetriebe verzichtet wurde, das der Mercedes serienmäßig besitzt.

Ansonsten herrscht weitgehend Gleichstand. Beide präsentieren ein leicht verständliches Bedienungsschema, beide verfügen über eine reichhaltige Ausstattung, und beide rechtfertigen ihre stolzen Preise durch hochwertige Materialien und sorgfältige Verarbeitung bis ins Detail. Zudem können sie bei Bedarf Anhänger mit einem Gewicht von bis zu 3,5 Tonnen an den Haken nehmen. Dabei bewährt sich die das Karosserieniveau konstant haltende Luftfederung, die in beiden Fällen zur Serienausstattung gehört.

Mercedes setzt auf Komfort

Sie ist beim Mercedes höchst komfortabel abgestimmt, Bodenwellen werden zur Nebensache. Weil alles seinen Preis hat, gehört enthusiastisches Fahren auf kurvenreichen Strecken nicht zu den Stärken des nur mäßig handlichen und mit kreischenden Reifen protestierenden Mercedes. Ganz im Gegensatz zum Audi, der sich trotz seines enormen Gewichts als sportlich- dynamisches Auto präsentiert. Seine flinken Lenkreaktionen und das neutrale Fahrverhalten stellen eine Besonderheit im SUV-Segment dar.

Bemerkenswert ist, dass der stärkere Audi erheblich sparsamer läuft als der schwerere und im Luftwiderstand geringfügig unterlegene Mercedes. Der punktet, was die Eigenschaften angeht, vor allem mit Karosserie- und Komfortqualitäten erfolgreicher als der Audi, muss dem aber dann doch den Gesamtsieg überlassen. Das ist nun einmal die logische Folge, wenn zwei gute Autos so unterschiedlich teuer sind.

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2007-09-10

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